Customizing der Konvertierung

Verwendung

Im Customizing sind neben den speziellen Einstellungen für die Konvertierung auch Systemeinstellungen für andere Anwendungen erforderlich. Über den Einstellungsleitfaden (Implementation Guide, IMG) erhalten Sie die Anleitung zu den einzelnen Aktivitäten, in denen Sie die erforderlichen Daten erfassen.

Aktivitäten

  1. Entscheiden Sie, ob die zu konvertierenden Dateien in einem Sicherheitsbereich des SAP-Systems abgelegt werden sollen. Zu diesen Sicherheitsbereichen gehören die Ablagesysteme, die über den Knowledge Provider gesteuert werden sowie Tresore, Archive und die SAP-Datenbank .

Wenn Sie sich für diese Ablage entscheiden, können diese Dateien von jedem SAP-Arbeitsplatz erreicht werden. Nachteilig ist in diesem Fall der häufige Datentransport. Beachten Sie folgende Hinweise:

Ablage im Sicherheitsbereich

Hinweis

Ja

Unter den Einstellungen im Customizing der Konvertierung dürfen in der Konvertierungsspezifikation folgende Kennzeichen nicht gesetzt sein:

  • Generell lokale Dateien

  • Lokale Dateien

Nein

  • Richten Sie einen Dateiserver ein, auf dem alle Anwender und der Konvertierungsserver unter dem gleichen Pfadnamen auf die Dateien zugreifen können.

Beispiel Beispiel

Unter WinNT wird eine Datei c:\users\test.doc erzeugt und in einem Dokumentinfosatz des SAP-Systems als Originaldatei angelegt.

Problem :Der Konvertierungsserver, der auf einem anderen Rechner läuft, kann nicht darauf zugreifen.

Lösung :Erlauben Sie den Zugriff fremder Rechner auf c:\users .Verbinden Sie c:\users sowohl am lokalen Rechner als auch am Konvertierungsserver mit einem logischen Laufwerk, beispielsweise x: Bearbeiten Sie die Datei lokal unter dem Namen x:\test.doc .Legen Sie die Originaldatei in dem Dokumentinfosatz des SAP-Systems unter diesem Namen an.

Ende des Beispiels.
  • Erfassen Sie im Customizing der Konvertierung (Konvertierungsspezifikation) folgende Daten:

  • Kennzeichen Generell lokale Dateien

  • Ablagekategorie, unter der die konvertierten Originaldateien abgelegt werden sollen

  1. Pflegen Sie die Konvertierungsdaten.

Siehe: Customizing der Konvertierung pflegen

  1. Vergeben Sie die SAP-Berechtigungen für Benutzer.

Jeder Benutzer, der eine Konvertierung (implizit) startet, benötigt folgende Berechtigungen:

Berechtigungsobjekt

Verwendung

C_DRAW_TCD

Originaldateien ein- und auschecken

C_STUE_BER

Stücklisten bearbeiten (nur bei der Konvertierung von Baugruppen)

S_BTCH_ADM

S_BTCH_JOB

Batch-Administrator

Operationen auf Jobs in der Hintergrundverarbeitung

RFC Bausteine aufrufen

 
  1. Stellen Sie sicher, daß in der Dokumentenverwaltung ein DEFAULT-Eintrag für den Frontendrechner definiert ist.Diese Einstellung erfolgt im Customizing der Dokumentenverwaltung; unter Allgemeine DatenDatenträger definieren → Datenträgertyp "Server, Frontends definieren" → Frontendrechner identifizieren.