Limitvorgabe

Definition

Die Limitvorgabe ist ein Höchstbetrag für Limitinanspruchnahmen, der sich auf bestimmte Ausprägungen der Limitmerkmale einer Limitart bezieht.

Verwendung

Die Limitvorgabe dient als quantitative Prüfgröße zur späteren Feststellung der Limiteinhaltung. Überdies steuert die Limitvorgabe die Gültigkeitsdauer des Limits.

Wenn Sie den Limitbetrag der Vorgabe ändern, können Sie die Gültigkeit einer Limitvorgabe splitten, anstatt eine nun ungültige Limitvorgabe zu beenden und eine neue anzulegen. Damit ermöglicht Ihnen das System zu entscheiden, ob Sie nur die zukünftige Limitvorgabe ändern wollen oder auch die Historie. Die neue Limitvorgabe unterscheidet sich von der vorausgegangenen lediglich in Betrag und Gültigkeit, die eine Restgültigkeit der ursprünglichen Limitvorgabe darstellt. Enthält die gesplittete Limitvorgabe zusätzlich ein oder mehrere Interimslimits, passt das System auch diese entsprechend an.

Struktur

Eine Limitvorgabe für eine bestimmte Ausprägung der Limitmerkmale setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:

  • Gültigkeitsbeginn

  • Internes Gültigkeitsende

  • Externes Gültigkeitsende

  • Vorgabewährung (die Vorgabewährung kann nachträglich geändert werden)

  • Interner Limitbetrag

  • Externer Limitbetrag

  • Kritische Limitauslastung

  • Maximale Risikobindungsdauer

  • Verwaltungsdaten (Herkunft der Limitvorgabe, Freigabestatus und Wiedervorlagedaten )

  • Daten zum Interimslimit

  • Daten zur Limitleihe