Bericht (SBR) Dokument, auf dem Daten der SAP-Komponente
Environment, Health and Safety
(
EH&S
) und anderer SAP-Komponenten ausgegeben werden können.
Die Erstellung und Verarbeitung eines Berichts hängt davon ab, ob die zugrundeliegende
Berichtsvorlage
Symbole
vom Typ
Spezifikation
enthält:
Der Bericht(Synonym "Rohbericht") entsteht als erste Generierungsstufe nach einer Berichtsanforderung. In Verbindung mit der
Generierungsvariante
wird der Bericht direkt zu einer
Spezifikation
, zu einem
Stichtag
und in einer bestimmten
Sprache
generiert. Dabei werden die Symbole der Symboltypen
Spezifikation
und
Bezeichner
aufgelöst, also alle Platzhalter, die sich auf Daten der SAP-Komponente
Spezifikationsverwaltung und Phrasenverwaltung
beziehen. Alle anderen Symbole (Symboltyp
Parameter
) des Berichts beziehen sich auf Daten anderer SAP-Komponenten und werden erst in der zweiten Generierungsstufe aufgelöst, aus der der
Endbericht (SBE)
resultiert.
Der Bericht durchläuft nach der ersten Generierungsstufe die Stufen des Statusnetzes der
Berichtsverwaltung
, entsprechend der Kennzeichen der Generierungsvariante. Nach der Freigabe steht der Bericht im
Berichtsinformationssystem
für den Berichtsversand zur Verfügung.
Wenn das Layout einer Dokumentvorlage keine Spezifikationssymbole enthält, wird die Berichtsvorlage sofort, nachdem die Generierungsvariante der Dokumentvorlage zugeordnet wurde, wie ein freigegebener Bericht behandelt. Der freigegebene Bericht steht im
Berichtsinformationssystem
zur Anzeige und für den Berichtsversand zur Verfügung.
Da die erste Generierungsstufe entfällt, liegt im
Berichtsinformationssystem
der Bericht technisch gesehen mit der Dokumentart SBV (Berichtsvorlage) vor. Alle Symbole dieses Berichts werden erst bei der Generierung zum Endbericht (SBE) aufgelöst. Siehe auch
Auflösungszeitpunkt
.
Die
Berichtsverwaltung
unterstützt Sie bei den Arbeitsschritten, die Sie für Berichte mit Bezug zu einer Spezifikation bis zur Freigabe durchführen müssen. Die
Berichtsverwaltung
stellt dabei sicher, dass jederzeit nachgewiesen werden kann, welchen Inhalt ein Bericht hatte, ohne auf die Spezifikationsdatenbank zurückgreifen zu müssen. Die Aufbereitung des Dokuments ist wesentlich schneller, da die Inhalte des Dokuments nicht neu aus der Spezifikationsdatenbank gelesen werden müssen.
Freigegebene Berichte können versendet und somit zum Endbericht generiert werden.