Clearingstelle Das Objekt "Clearingstelle" repräsentiert die Clearingstelle, das Karten-Dienstleistungsunternehmen oder die Flottenkartengesellschaft, der bzw. dem von der Mineralölgesellschaft der Kauf auf Zahlungskarten an Tankstellen im Tankstellennetz berechnet wird.
Für jedes Clearingstellen-Objekt können Sie folgendes tun:
Transaktionsdaten zur Clearingstelle oder Flottenkarten-Gesellschaft übermitteln
Abrechnungen mit Clearingstellen oder Flottenkarten-Gesellschaften durchführen
Gleichzeitig Transaktionsdaten übermitteln und abrechnen
Eine Abstimmung zwischen von der Clearingstelle oder dem Karten-Dienstleistungsunternehmen empfangenen Zahlungskarten-Transaktionen und den von Tankstellen empfangenen Zahlungskarten-Transaktionen durchführen.
Jeder Abrechnungslauf wird für eine bestimmte Kombination aus Clearingstellen-Objekt und Zahlungskartenart durchgeführt.
Weitere Informationen zur Abrechnung von Zahlungskarten finden Sie im Abschnitt Abrechnung und Übermittlung von Zahlungskarten-Transaktionen .
Weitere Informationen zur Abstimmung von Zahlungskarten-Daten finden Sie unter Abstimmung von Zahlungskarten-Transaktionen .
Es sind sowohl Customizing- als auch Anwendungsstammdaten mit Clearingstellen-Objekten verbunden. Für jedes Clearingstellenobjekt muss folgendes definiert werden:
Name der Clearingstelle oder Flottenkarten-Gesellschaft
Buchhaltungsdaten (FI). Sie müssen jedem Clearingstellenobjekt einen Kontenplan und einen Buchungskreis zuordnen.
Fakturierungsverfahren. Mit Hilfe des Fakturierungsverfahrens wird ermittelt, welcher Fakturabeleg bei der Fakturierung von Tankstellenpartnern erstellt werden soll.
Ausgleichsverfahren. Dieses bestimmt die beim Anlegen von FI-Buchhaltungsbelegen verwendeten Buchungsschlüssel.
Konditionsartebene. Hierdurch geben Sie an, auf welcher Ebene Gebühren zu berechnen sind.
FI-Buchungsbelegart. Hierbei handelt es sich um die Belegart für den FI-Ausgleichsbeleg.
Außerdem kann noch folgendes definiert werden:
Buchhaltungsdaten (FI). Bei Kreditkarten- und Euroscheckkarten-Clearingstellen geben Sie das Forderungskonto an und, sofern erforderlich, das bei der Abrechnung zu verwendende Zahlungsmittelkonto.
Controlling-Daten (CO). Sie geben für jede Clearingstelle einen Kostenrechnungskreis, einen CO-Verteilungszyklus und ein CO-Zyklus-Business-Add-In an, um die Verteilung der mit der Zahlungskartenverarbeitung verbundenen Kosten zu ermöglichen. Der Verteilungszyklus legt fest, wie CO-Kosten umzulegen sind, das angegebene Business-Add-In führt die entsprechenden Berechnungen aus.
Händlerkennungen, die der Mineralölgesellschaft von der Clearingstelle zugewiesen werden
Verschiedene wahlfreie Einstellungen zur Übermittlung im Rahmen der Zahlungskartenverarbeitung
Umsetzungsgruppe. Diese Gruppe definiert, in welches Format die an die Clearingstelle übermittelten Daten umzusetzen sind.
FI-Belegwährung. Wenn Sie eine bestimmte Währung angeben, werden alle Transaktionen in dieser Währung erfasst. Ansonsten wird für jede Transaktionswährung ein separater FI-Beleg angelegt.
Kurstyp für FI-Beleg. Hier können Sie angeben, welchen Kurstyp Sie für die Währungsumwandlung in die FI-Belegwährung verwenden möchten. Wenn Sie keinen Wert angeben, verwendet das System den Standardtyp M .
Währung des Übermittlungsbelegs. Wenn Sie eine bestimmte Währung angeben, werden alle Transaktionen in dieser Währung erfasst. Ansonsten wird für jede Transaktionswährung ein separater Übermittlungsbeleg angelegt.
Kurstyp für den Übermittlungsbeleg. Hier können Sie angeben, welchen Kurstyp Sie für die Währungsumwandlung in die Übermittlungs-Belegwährung verwenden möchten. Wenn Sie keinen Wert angeben, verwendet das System den Standardtyp M .
Zusätzliche Informationen über die Einstellungen zu Clearingstellenobjekten finden Sie im Einführungsleitfaden (IMG) für die
Weitere Informationen über die Clearingstellendaten, die Sie in der Anwendung definieren finden Sie unter SD- und CO-Daten für Clearingstellen definieren .