Fakturierung von Tankstellenpartnern

Einsatzmöglichkeiten

Mit diesem Verfahren können Mineralölgesellschaften ihren Tankstellenpartnern regelmäßig Rechnungen schreiben, um sie zur Zahlung ausstehender Beträge zu veranlassen.

Sie können dem Partner folgendes in Rechnung stellen:

  • Verkauf von Produkten, die Eigentum der Mineralölgesellschaft sind (z.B. Kraftstoffe)

  • Gebühr, die von der Mineralölgesellschaft für die Zahlungskartenabrechnung berechnet wird

Dem Partner kann folgendes gutgeschrieben werden:

  • Verkauf aller Produkte über Kreditkarte, da die Mineralölgesellschaft das Geld direkt von der Clearingstelle erhält.

  • Verkauf von partnereigenen Produkten an der Tankstelle über Flottenkarten

  • Provision für das Nassgeschäft

Alternativ können Gutschriften für Provisionen auf Nassgeschäfte auf ein Lieferantenkonto verbucht werden, das mit dem Tankstellenpartner verknüpft ist.

Voraussetzungen

Informationen zu den Voraussetzungen für die Erstellung von Fakturabelegen finden Sie im entsprechenden Abschnitt unter Abrechnung und Fakturierung .

Ablauf

  1. Ein externes System überträgt Zählerstände und Zahlungskartentransaktionen zum System Oil & Gas.

    Hinweis Hinweis

    Sollte es aus irgendwelchen Gründen bei der Übertragung von Daten aus externen Systemen Probleme geben, können Sie die Zählerstände und Zahlungskartentransaktionen auch manuell erfassen. Weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten Zählerstände pflegen und Zahlungskarten-Transaktionsdaten erstellen .

    Ende des Hinweises
  2. Bei der Übertragung werden Zählerstände in der Zählerstands-Historientabelle und Zahlungskartentransaktionen in den DTD-Tabellen gespeichert. Gleichzeitig werden Transaktionsdaten verdichtet und in die Belegbasistabelle geschrieben. Diese verdichteten Daten werden dann bei der Belegerstellung wie bei der Fakturierung der Tankstellenpartner angegeben verwendet.

  3. Die periodische Fakturierung wird entweder manuell oder über die Jobsteuerung gestartet. Informationen zu den Selektionsparametern für die periodische Fakturierung finden Sie im Abschnitt Erstellung von Fakturabelegen .

    Über die mit dem Fakturierungsverfahren verknüpften Fakturabelegarten wird festgelegt, wie viele Fakturabelege erstellt werden. Für die ausgelieferte Vorlage sind mindestens zwei SD-Fakturabelege erforderlich:

    1. Der Kassen- und Zahlungskartenbeleg, über den der Bar- und Zahlungskartenverkauf an der Tankstelle abgewickelt wird.

    2. Der Flottenkartenbeleg, über den der Flottenkartenverkauf an der Tankstelle abgewickelt wird. Zur Abwicklung des „Kaufs“ von partnereigenen Produkten vom Partner ist ein separater Flottenkartenbeleg erforderlich, damit diese an die Flottenkartengesellschaft „verkauft“ werden können. Dafür ist ein eigenes Kalkulationsschema und folglich ein zweiter Fakturabeleg erforderlich.

Ergebnis

Das FI-Einzugsverfahren kann mit den offenen Posten gestartet werden, die auf dem Konto des Tankstellenpartners über die Fakturabelege erstellt wurden. Weitere Informationen zum FI-Einzugsverfahren finden Sie in der Einführung in die Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung .

Sie können Rechnungsdaten und Fakturabelege wie im Abschnitt Fakturen für Standortpartner auflisten beschrieben anzeigen..

Falls erforderlich, können Sie fehlerhafte Fakturabelege stornieren. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Fakturabelege stornieren .