Funktionen in UmgebungenFunktionen definieren Auswertungsverfahren, mit denen Sie im Template Werte eines Feldes oder Ergebnisse eines Funktionsbausteins abrufen können. Eine Funktion ist durch Umgebung , Namensraum und logischen Funktionsnamen eindeutig zu identifizieren.
Sie werden bei der Definition von Methoden und Formeln für Templates benutzt, um so Objekte, Mengen, Aktivierungsbedingungen und eventuell Verrechnungszeitpunkte dynamisch ermitteln zu können. Sie sind immer Umgebungen oder Subumgebungen zugeordnet (siehe Umgebung des Templates) und können in Funktionsbäumen gegliedert werden (siehe Funktionsbaum).
Sie können sowohl mitgelieferte Funktionen benutzen als auch eigene definieren (siehe Funktionen bearbeiten). Dadurch kann genau auf die Treiberinformationen zugegriffen werden, die für die Arbeit des jeweiligen Unternehmens wichtig sind. Neben dem Zugriff auf Tabellenfelder und mitgelieferte Funktionsbausteine ist es möglich, eigene ABAP-Funktionsbausteine anzulegen, auf deren Ergebnisse die Funktionen zugreifen können (siehe ABAP-Funktionen realisieren ).
Bei der Anlage von Funktionen bestimmen Sie u.a.
den externen (sprachabhängigen) Funktionsnamen
zu welcher Umgebung oder Subumgebung sie gehören (siehe Funktionen bearbeiten)
den logischen (programminternen) Funktionsnamen und den Namensraum (siehe Funktionen - Grunddaten und Sprache)
welche Werte und Daten mit der Funktion ermittelt werden, d.h. auf welches Feld oder welchen Funktionsbaustein zugegriffen wird (siehe Realisierung der Funktion)
ob und welche Parameter der Funktion zugeordnet werden (siehe Parameter zu Funktionen)
in welchen Spalten des Templates die Funktion verwendet werden kann (siehe Funktionsverwendung)
welchem Funktionsbaum die Funktion angehört (siehe Zusätzliche Funktionsbäume) .
Siehe auch: Beispiel Funktion anlegen .