Realisierung der Funktion In der Sicht
Realisierung
ordnen Sie der logischen Funktioneine physische Realisierung zu (bei Feldbezug)
können Sie mit Hilfe eines Datenelementes die F4 -Auswahl für Funktionen bestimmen (bei Feldbezug)
füllen Sie das Ergebnisfeld der Funktion (bei Funktionsbezug)
verweisen Sie bei einer Funktion, die aus einer bestehenden Funktion abgeleitet wurde, auf diese Basisfunktion (bei Funktionsbezug).
Einer logischen Funktion kann ein Funktionsbaustein oder ein Tabellenfeld zugrunde liegen, d.h. das Ergebnis dieser Funktion ist das Ergebnis eines Funktionsbausteines oder ein Feldinhalt. Sie füllen also entweder das Feld
ABAP Funktionsname
für den Funktionsbaustein oder die beiden Felder
Tabellenname
und
Feldname
für das Tabellenfeld.
Funktionen, denen ein Funktionsbaustein zugrunde liegt, können Ergebnisse unterschiedlicher Typen liefern:
Zahlenwert/String: Dieser Ergebnistyp kann für Funktionen im Editor verwendet werden.
Boolescher Wert (wahr/falsch) : Dieser Ergebnistyp kann für Funktionen im Editor verwendet werden, die als Ergebnis wahr/falsch haben.
Hinweis
Bei Funktionen mit Bezug auf einen Funktionsbaustein muss entweder „Typ aus Parameter“ oder „Typ aus Funktion“ verwendet werden.
Typ aus Parameter : Dieser Ergebnistyp (oder „Typ aus Funktion“) muss für Funktionen im Editor verwendet werden. Sie wählen ( F4 ) im Feld einen Parameter der Funktion aus, der zur Laufzeit den Ergebnistyp spezifiziert. Bei diesem Ergebnistyp kann sich ein Parameter auf unterschiedliche Tabellenfelder beziehen. Er ist daher flexibler als der Typ des bestimmten Tabellenfeldes.
Beispiel
Sie tragen bei der Funktion ELEMENTE_EINER_GRUPPE im Feld
Ergebnis Feld
den ABAP-Parameter
GRUPPEN_FELD
ein. In der Pflegetransaktion des Templates geben Sie als Parameter die Funktion
SEND_PROZESS
ein.
Typ aus Funktion : Dieser Ergebnistyp (oder „Typ aus Parameter“) muss für Funktionen im Editor verwendet werden. Sie wählen über F4 aus den zugelassenen Funktionen.
Vergleiche
Bei Vergleichen im Rahmen der Definition von Methoden werden über F4 für den Vergleichsoperanden 2 nur Funktionen angeboten, deren Datenelement mit dem des Vergleichsoperanden 1 übereinstimmt. Jeder Funktion, deren physische Realisierung ein Tabellenfeld ist, ist über das Dictionary ein Datenelement zugeordnet. Funktionen, denen Funktionsbausteine zugrunde liegen, besitzen keine Zuordnung zu einem Datenelement.
Sie können im Feld
F4 Datenelement
die bestehende Zuordnung übersteuern bzw. eine Zuordnung schaffen (bei Funktionen mit Bezug auf Funktionsbaustein), um zusätzliche Vergleiche zu ermöglichen.
Beispiel
Falls der Funktion, die Sie als Vergleichsoperand 1 gewählt haben, das Datenelement KOKRS zugeordnet ist, wird für den Vergleichsoperanden 2 eine Funktion mit dem Datenelement BUKRS nicht angeboten. Wenn Sie auch Vergleiche mit dieser Funktion ermöglichen möchten, müssen Sie beiden Funktionen das gleiche Datenelement zuweisen, z.B. ORG_UNIT.
Die Eingabe des Wertes
*
im Feld
F4 Datenelement
bewirkt, dass diese Funktion für alle Vergleichsoperanden 2 angeboten wird, sofern sie generell in diesem Kontext erlaubt ist.
Parameterauswahl
Bei der Parameterauswahl (alle Editoren) werden über F4 nur Funktionen angeboten, deren Datenelement mit dem des Parameters übereinstimmt. Wird hier ein Datenelement angegeben, dann werden zusätzlich alle Funktionen angeboten, die das angegebene Datenelement enthalten
Weitere Informationen finden Sie unter: Parameter zu Funktionen und Funktionsverwendung .
Siehe auch: Beispiel Funktion anlegen .
Ein Eintrag in dieses Feld ermöglicht die Definition von flexiblen Funktionen. Hier bestimmen Sie, welche Tabelle (z.B. Arbeitsplan, Stücklisten, etc.) für die Auswertungsläufe der flexiblen Funktion verwendet wird, falls diese in der Template-Pflege angelegt wird.
Weitere Informationen finden Sie unter: Flexible Funktionen definieren.
Sie können eine Funktion definieren, indem Sie eine existierende Funktion, z.B. eine von SAP ausgelieferte Funktion, kopieren und anschließend modifizieren. In diesem Fall tragen Sie im Feld
Referenzfunktion
den Funktionsnamen der Referenzfunktion ein.