ABAP-Funktionen realisieren Wenn einer
Funktion ein Funktionsbaustein (ABAP-Funktion) zugrunde liegen soll, d.h. wenn das Ergebnis dieser Umgebungsfunktion das Ergebnis eines Funktionsbausteines sein soll, dann füllen Sie das Feld
ABAP Funktionsname
mit der Bezeichnung des entsprechenden Funktionsbaustein.
Eine große Menge von Funktionsbausteinen werden von SAP mitgeliefert. Wenn diese jedoch Ihren Zwecken nicht genügen und Sie deshalb eigene ABAP-Funktionen anlegen wollen, dann gehen Sie folgendermaßen vor.
Sie legen eine Funktionsgruppe für Ihre ABAP-Funktionen an.
Im Top-Include der Funktionsgruppe fügen Sie die Zeile TYPE-POOLS: TPLIC ein. Die Typgruppe TPLIC enthält für die Template-Auswertung wichtige Typen.
Sie legen in der Funktionsgruppe Funktionsbausteine an.
Dazu definieren Sie zunächst die Schnittstelle. Hier wählen Sie die Registerkarte
Import
. In die Zeilen der Spalte
Import-Parameter
tragen Sie ein:
PERIOD_FROM (Anfangsperiode)
PERIOD_CNT (Anzahl Perioden)
CALL_PROG
(rufendes Programm), in dieser Zeile tragen Sie in der Spalte
Bezugsfeld-/struktur
SY-REPID
ein.
In der Spalte
Wertübergabe
setzen Sie jeweils das Flag.
Als nächstes rufen Sie die Registerkarte
Tabellen
auf. In die Spalte
Tabellen-Parameter
tragen Sie
RTABLE_VAL
ein, in die Spalte
Bezugstyp
TPLIC_RVAL_TAB
(dieser ist in der Typgruppe TPLIC enthalten). RTABLE_VAL ist die Ergebnistabelle, sie enthält je Eintrag eine Periode mit dem Ergebniswert der Funktion.
Am Ende des Codings der ABAP-Funktion füllen Sie in der Ergebnistabelle für jede auszuwertende Periode das Feld
PERIOD
mit der entsprechenden Periode und das Feld
VALUE
mit dem Ergebnis der Periode (PERIOD_CNT).
Sichern Sie Ihre Eingaben.
Ihre angelegte ABAP-Funktion steht Ihnen nun bei der Definition von Funktionen zur Verfügung. Sie kann im Feld
ABAP Funktionsname
(Registerkarte
Realisierung
) aufgerufen werden.