Dokumentation zur VorgehensweisePeriodische Umbuchungen oder periodische Verrechnungen im Hintergrund ausführen

Voraussetzungen

Zyklus anlegen

Bevor Sie eine periodische Umbuchung bzw. eine periodische Verrechnung für einen oder mehrere Zyklen ausführen können, müssen Sie den oder die zugehörigen Zyklen angelegt haben (siehe Definition periodischer Umbuchungen oder periodischer Verrechnungen).

Periodische Umbuchung bzw. periodische Verrechnung aufrufen

Periodische Umbuchungen

Periodische Verrechnungen

Plan

Anfang des Navigationspfads Rechnungswesen Navigationsschritt Controlling Navigationsschritt Kostenstellenrechnung Navigationsschritt Planung Navigationsschritt Planungshilfen Navigationsschritt Periodische Umbuchung Ende des Navigationspfads

Anfang des Navigationspfads Rechnungswesen Navigationsschritt Controlling Navigationsschritt Kostenstellenrechnung Navigationsschritt Planung Navigationsschritt Verrechnungen Navigationsschritt jeweilige Verrechnung Ende des Navigationspfads bzw. Anfang des Navigationspfads Rechnungswesen Navigationsschritt Controlling Navigationsschritt Prozesskostenrechnung Navigationsschritt Planung Navigationsschritt Verrechnungen Navigationsschritt jeweilige Verrechnung Ende des Navigationspfads

Ist

Anfang des Navigationspfads Rechnungswesen Navigationsschritt Controlling Navigationsschritt Kostenstellenrechnung Navigationsschritt Periodenabschluss Navigationsschritt Einzelfunktionen Navigationsschritt Periodische Umbuchung Ende des Navigationspfads bzw. Anfang des Navigationspfads Rechnungswesen Navigationsschritt Controlling Navigationsschritt Prozesskostenrechnung Navigationsschritt Periodenabschluss Navigationsschritt Einzelfunktionen Navigationsschritt Periodische Umbuchung Ende des Navigationspfads

Anfang des Navigationspfads Rechnungswesen Navigationsschritt Controlling Navigationsschritt Kostenstellenrechnung Navigationsschritt Periodenabschluss Navigationsschritt Einzelfunktionen Navigationsschritt jeweilige Verrechnung Ende des Navigationspfads bzw. Anfang des Navigationspfads Rechnungswesen Navigationsschritt Controlling Navigationsschritt Prozesskostenrechnung Navigationsschritt Periodenabschluss Navigationsschritt Einzelfunktionen Navigationsschritt jeweilige Verrechnung Ende des Navigationspfads

Vorgehensweise

  1. Geben Sie die Periode bzw. das Periodenintervall sowie das Geschäftsjahr an, für die die periodische Umbuchung bzw. die periodische Verrechnung ausgeführt werden soll.

  2. Aktivieren Sie Hintergrundverarbeitung.

  3. Um die periodische Umbuchung bzw. die periodische Verrechnung zunächst ohne Verbuchung durchzuführen und das Ergebnis in ausgedruckten Listen zu kontrollieren, übernehmen Sie die Voreinstellung für Testlauf.

    Ist Testlauf aktiv, führt das SAP-System die periodische Umbuchung bzw. die periodische Verrechnung aus, verbucht jedoch keine Ergebnisse.

    Um die periodische Umbuchung bzw. periodische Verrechnung sofort auszuführen, deaktivieren Sie Testlauf.

  4. Standardmäßig wird die Grundliste der Zyklusverarbeitung ausgegeben, die alle ausgeführten Zyklen enthält. Daneben steht Ihnen standardmäßig die Segmentliste zur Anzeige der Segmente pro Zyklus zur Verfügung (siehe: Segmentliste anzeigen).

    Um darüber hinaus weitere Listen zu drucken, wählen Sie Listenauswahl. Sie haben die Möglichkeit, Sender- und Empfängerlisten (siehe: Senderliste anzeigen) bzw. Journallisten (siehe: Journal anzeigen) zu drucken.

    Grundliste, Segmentliste und ggf. Empfängerliste und Senderliste werden in einer Spool-Datei ausgegeben. Für die Journalliste wird eine weitere Spool-Datei erzeugt.

  5. Geben Sie den oder die Zyklen an, für die Sie die periodische Umbuchung bzw. die periodische Verrechnung durchführen wollen.

  6. Machen Sie unter Einstellungen folgende weitere Angaben:

    1. Um die Darstellung der verschiedenen Listen (Grundliste, Senderliste, Empfängerliste, Segmentliste und Journalliste) zu variieren, wählen Sie über die Wertehilfe eine der drei voreingestellten Anzeigevarianten aus.

      Standardmäßig ist die expandierte Periodendarstellung 1RKS_DEF eingestellt.

      In dem jeweiligen Listbild können Sie die hier gewählte Darstellung nochmals ändern.

      1. Wählen Sie dazu über Anfang des Navigationspfads Einstellung Navigationsschritt Anzeigevariante Navigationsschritt Auswählen Ende des Navigationspfads eine der vorhandenen Anzeigevarianten aus.

      2. Wählen Sie aktuelle Anzeigevariante und passen Sie die Listdarstellung entsprechend an. Wählen Sie anschließend Übernehmen und sichern Sie die Listdarstellung unter einem neuen Namen. Wählen Sie dazu Anfang des Navigationspfads Einstellungen Navigationsschritt Anzeigevariante Navigationsschritt Sichern Ende des Navigationspfads.

        Eine Anzeigevariante unter diesem Namen steht Ihnen nun für alle Listen (Grundliste, Senderliste, Empfängerliste, Segmentliste und Journalliste) zur Verfügung. Somit können Sie alle fünf Listen nach Ihren Wünschen unter der neuen Anzeigevariante sichern.

        Hinweis Hinweis

        Die Anzeigevarianten sind komponentenspezifisch angelegt.

        Ende des Hinweises
    2. Um die Art des Datenbankzugriffs zu steuern, geben Sie im Dialogfenster die gewünschte Datenbankselektion ein.

      Standardmäßig erfolgt die Datenbankselektion zyklusweise. Wenn aufgrund der Zyklusdefinition mit dieser Einstellung zu viele Objekte selektiert werden und dadurch eine ungünstige Performance erzielt wird, sollten Sie eine andere Einstellung wählen.

    3. Um beim Ausführen eines Zyklus einen Extrakt abzuspeichern, aktivieren Sie im Dialogfenster Extrakt speichern unter und geben Sie einen Extrakt an.

      So können Sie z.B. die Ergebnislisten die ein Batchjob erzeugt hat, anzeigen.

      Um die Daten des Extrakts anzuzeigen, führen Sie den Extrakt über Anfang des Navigationspfads Springen Navigationsschritt Extraktverwaltung Ende des Navigationspfads aus. Es stehen Ihnen dieselben Navigationsmöglichkeiten zur Verfügung wie bei der Online-Ausführung des Zyklus. Sie können z.B. die Sender eines Segments separat anzeigen.

    4. Wenn die Verarbeitung eines Zyklus bereits mit einer Fehlermeldung abgebrochen wurde oder falsche Ergebnisse geliefert hat, können Sie beim Ausführen des Zyklus ein Ablaufprotokoll (Expertentrace) erstellen und drucken, das alle zur Fehlersuche relevanten Daten protokolliert.

      Aktivieren Sie im Dialogfenster dazu Ablaufprotokoll an.

      Wenn Sie das Ablaufprotokoll aktiviert haben, erzeugt das SAP-System einen zusätzlichen Spool-Auftrag für den Expertentrace.

    5. Um die Verarbeitung der Zyklen zu kontrollieren, können Sie pro Verrechnungsart die Laufzeiten der Teilbereiche einer Zyklusausführung protokollieren.

      Aktivieren Sie dazu im Dialogfenster Laufzeitanalyse an. Die Protokolle können Sie über Anfang des Navigationspfads Springen Navigationsschritt Laufzeitanalyse Ende des Navigationspfads anzeigen.

    6. Wenn Sie mehrere Zyklen in einem Sammelstart ausführen, können Sie festlegen, ob das SAP-System die periodische Umbuchung bzw. die periodische Verrechnung beenden oder die Folgezyklen noch ausführen soll.

      1. Wenn die Zyklen, die Sie im Sammelstart ausführen, aufeinander aufbauen und daher Folgefehler zu erwarten sind, wählen Sie Programm beenden.

      2. Wenn die Zyklen, die Sie im Sammelstart ausführen, nicht aufeinander aufbauen, und Sie alle Fehler in einem Durchlauf ausgeben wollen, so wählen Sie Übergang Simulationsmodus.

    7. Um mehrere Zyklen der gleichen Verrechnungsart parallel auszuführen, müssen Sie diese Zyklen zuvor verschiedenen Zyklusablaufgruppen zugeordnet haben (siehe Zyklusablaufgruppe bearbeiten).

      Markieren Sie Test obligatorisch, um eine Konsistenzprüfung durchzuführen. Der Testlauf prüft, ob die parallele Ausführung der gewählten Zyklen zulässig ist.

      Hinweis Hinweis

      Über Anfang des Navigationspfads Zusätze Navigationsschritt Zyklusablaufgruppen Ende des Navigationspfads gelangen Sie in die Übersicht Zyklusablaufgruppen. Um den Prüfreport zu starten, wählen Sie dort Ablaufgruppen prüfen.

      In diesem Report kontrolliert das System, ob Zyklen, die dieselben Organisationseinheiten (Buchungskreis, Geschäftsbereich, etc.) verwenden, unterschiedlichen Zyklusablaufgruppen zugeordnet sind. So wird beispielsweise geprüft, ob Objekte eines Buchungskreises in Zyklen verschiedener Ablaufgruppen vorkommen. In diesem Fall kann es bei der parallelen Ausführung der Zyklen zu Inkonsistenzen kommen.

      Ende des Hinweises
  7. Um die periodische Umbuchung bzw. die periodische Verrechnung künftig mit denselben Eingaben leicht wiederholen zu können, haben Sie die Möglichkeit, Ihre Eingaben als Variante zu sichern.

    1. Wählen Sie dazu Anfang des Navigationspfads Zusätze Navigationsschritt Variante Navigationsschritt Sichern Ende des Navigationspfads und geben Sie eine Bezeichnung und ggf. einen Kurztext für die Variante ein.

    2. Um Varianten in das Einstiegsbild zu übernehmen, wählen Sie Anfang des Navigationspfads Zusätze Navigationsschritt Variante Navigationsschritt Holen Ende des Navigationspfads. Mit der Eingabehilfe können Sie eine Liste der gesicherten Varianten anzeigen und daraus die gewünschte Variante auswählen.

    3. Um Varianten wieder zu löschen, wählen Sie Anfang des Navigationspfads Zusätze Navigationsschritt Variante Navigationsschritt Löschen Ende des Navigationspfads. Hierbei legen Sie fest, ob Sie die Varianten in allen Mandanten oder nur im aktuellen Mandanten löschen wollen.

      Hinweis Hinweis

      Varianten können nur innerhalb der gleichen Komponente, der gleichen Verrechnungsart (z.B. Umlage) sowie getrennt nach Ist und Plan aufgerufen werden.

      Ende des Hinweises
  8. Wählen Sie Ausführen.

  9. Geben Sie im Dialogfenster die Druckparameter (Ausgabegerät, Anzahl der Ausdrucke) für Ihren Hintergrundjob ein und wählen Sie Drucken.

  10. Vergeben Sie einen Namen für Ihren Hintergrundjob.

    1. Wenn Sie den Hintergrundjob zu einem bestimmten Termin ausführen wollen, geben Sie Datum und Uhrzeit ein.

    2. Um den Hintergrundjob sofort zu starten, wählen Sie Sofortstart.

      Die periodische Umbuchung bzw. die periodische Verrechnung wird im Hintergrund ausgeführt. Ist Testlauf deaktiviert, wird die periodische Umbuchung bzw. die periodische Verrechnung verbucht.

  11. In der Jobübersicht können Sie den Status Ihres Hintergrundjobs überprüfen.

    1. Wählen Sie dazu Anfang des Navigationspfads System Navigationsschritt Eigene Jobs Navigationsschritt Jobübersicht Ende des Navigationspfads.

    2. Wählen Sie Ausführen.

    3. Wählen Sie nach gewisser Zeit wiederholt Aktualisieren.

Weitere Informationen

Anzeige der Zyklusübersicht