Periodische Umbuchungen oder periodische Verrechnungen im Hintergrund ausführenBevor Sie eine periodische Umbuchung bzw. eine periodische Verrechnung für einen oder mehrere Zyklen ausführen können, müssen Sie den oder die zugehörigen Zyklen angelegt haben (siehe Definition periodischer Umbuchungen oder periodischer Verrechnungen).
| Periodische Umbuchungen | Periodische Verrechnungen |
|---|---|---|
Plan |
| bzw. |
Ist | bzw. | bzw. |
Geben Sie die Periode bzw. das Periodenintervall sowie das Geschäftsjahr an, für die die periodische Umbuchung bzw. die periodische Verrechnung ausgeführt werden soll.
Aktivieren Sie Hintergrundverarbeitung
.
Um die periodische Umbuchung bzw. die periodische Verrechnung zunächst ohne Verbuchung durchzuführen und das Ergebnis in ausgedruckten Listen zu kontrollieren, übernehmen Sie die Voreinstellung für Testlauf
.
Ist Testlauf
aktiv, führt das SAP-System die periodische Umbuchung bzw. die periodische Verrechnung aus, verbucht jedoch keine Ergebnisse.
Um die periodische Umbuchung bzw. periodische Verrechnung sofort auszuführen, deaktivieren Sie Testlauf
.
Standardmäßig wird die Grundliste
der Zyklusverarbeitung ausgegeben, die alle ausgeführten Zyklen enthält. Daneben steht Ihnen standardmäßig die Segmentliste
zur Anzeige der Segmente pro Zyklus zur Verfügung (siehe: Segmentliste anzeigen).
Um darüber hinaus weitere Listen zu drucken, wählen Sie Listenauswahl
. Sie haben die Möglichkeit, Sender- und Empfängerlisten
(siehe: Senderliste anzeigen) bzw. Journallisten
(siehe: Journal anzeigen) zu drucken.
Grundliste, Segmentliste und ggf. Empfängerliste und Senderliste werden in einer Spool-Datei ausgegeben. Für die Journalliste wird eine weitere Spool-Datei erzeugt.
Geben Sie den oder die Zyklen an, für die Sie die periodische Umbuchung bzw. die periodische Verrechnung durchführen wollen.
Machen Sie unter Einstellungen
folgende weitere Angaben:
Um die Darstellung der verschiedenen Listen (Grundliste, Senderliste, Empfängerliste, Segmentliste und Journalliste) zu variieren, wählen Sie über die Wertehilfe eine der drei voreingestellten Anzeigevarianten aus.
Standardmäßig ist die expandierte Periodendarstellung 1RKS_DEF eingestellt.
In dem jeweiligen Listbild können Sie die hier gewählte Darstellung nochmals ändern.
Wählen Sie dazu über eine der vorhandenen Anzeigevarianten aus.
Wählen Sie aktuelle Anzeigevariante
und passen Sie die Listdarstellung entsprechend an. Wählen Sie anschließend Übernehmen
und sichern Sie die Listdarstellung unter einem neuen Namen. Wählen Sie dazu .
Eine Anzeigevariante unter diesem Namen steht Ihnen nun für alle Listen (Grundliste, Senderliste, Empfängerliste, Segmentliste und Journalliste) zur Verfügung. Somit können Sie alle fünf Listen nach Ihren Wünschen unter der neuen Anzeigevariante sichern.
Hinweis
Die Anzeigevarianten sind komponentenspezifisch angelegt.
Um die Art des Datenbankzugriffs zu steuern, geben Sie im Dialogfenster die gewünschte Datenbankselektion ein.
Standardmäßig erfolgt die Datenbankselektion zyklusweise. Wenn aufgrund der Zyklusdefinition mit dieser Einstellung zu viele Objekte selektiert werden und dadurch eine ungünstige Performance erzielt wird, sollten Sie eine andere Einstellung wählen.
Um beim Ausführen eines Zyklus einen Extrakt abzuspeichern, aktivieren Sie im Dialogfenster Extrakt speichern unter
und geben Sie einen Extrakt an.
So können Sie z.B. die Ergebnislisten die ein Batchjob erzeugt hat, anzeigen.
Um die Daten des Extrakts anzuzeigen, führen Sie den Extrakt über aus. Es stehen Ihnen dieselben Navigationsmöglichkeiten zur Verfügung wie bei der Online-Ausführung des Zyklus. Sie können z.B. die Sender eines Segments separat anzeigen.
Wenn die Verarbeitung eines Zyklus bereits mit einer Fehlermeldung abgebrochen wurde oder falsche Ergebnisse geliefert hat, können Sie beim Ausführen des Zyklus ein Ablaufprotokoll (Expertentrace) erstellen und drucken, das alle zur Fehlersuche relevanten Daten protokolliert.
Aktivieren Sie im Dialogfenster dazu Ablaufprotokoll an
.
Wenn Sie das Ablaufprotokoll aktiviert haben, erzeugt das SAP-System einen zusätzlichen Spool-Auftrag für den Expertentrace.
Um die Verarbeitung der Zyklen zu kontrollieren, können Sie pro Verrechnungsart die Laufzeiten der Teilbereiche einer Zyklusausführung protokollieren.
Aktivieren Sie dazu im Dialogfenster Laufzeitanalyse an
. Die Protokolle können Sie über anzeigen.
Wenn Sie mehrere Zyklen in einem Sammelstart ausführen, können Sie festlegen, ob das SAP-System die periodische Umbuchung bzw. die periodische Verrechnung beenden oder die Folgezyklen noch ausführen soll.
Wenn die Zyklen, die Sie im Sammelstart ausführen, aufeinander aufbauen und daher Folgefehler zu erwarten sind, wählen Sie Programm beenden
.
Wenn die Zyklen, die Sie im Sammelstart ausführen, nicht aufeinander aufbauen, und Sie alle Fehler in einem Durchlauf ausgeben wollen, so wählen Sie Übergang Simulationsmodus
.
Um mehrere Zyklen der gleichen Verrechnungsart parallel auszuführen, müssen Sie diese Zyklen zuvor verschiedenen Zyklusablaufgruppen zugeordnet haben (siehe Zyklusablaufgruppe bearbeiten).
Markieren Sie Test obligatorisch
, um eine Konsistenzprüfung durchzuführen. Der Testlauf prüft, ob die parallele Ausführung der gewählten Zyklen zulässig ist.
Hinweis
Über gelangen Sie in die Übersicht Zyklusablaufgruppen
. Um den Prüfreport zu starten, wählen Sie dort Ablaufgruppen prüfen
.
In diesem Report kontrolliert das System, ob Zyklen, die dieselben Organisationseinheiten (Buchungskreis, Geschäftsbereich, etc.) verwenden, unterschiedlichen Zyklusablaufgruppen zugeordnet sind. So wird beispielsweise geprüft, ob Objekte eines Buchungskreises in Zyklen verschiedener Ablaufgruppen vorkommen. In diesem Fall kann es bei der parallelen Ausführung der Zyklen zu Inkonsistenzen kommen.
Um die periodische Umbuchung bzw. die periodische Verrechnung künftig mit denselben Eingaben leicht wiederholen zu können, haben Sie die Möglichkeit, Ihre Eingaben als Variante zu sichern.
Wählen Sie dazu und geben Sie eine Bezeichnung und ggf. einen Kurztext für die Variante ein.
Um Varianten in das Einstiegsbild zu übernehmen, wählen Sie . Mit der Eingabehilfe können Sie eine Liste der gesicherten Varianten anzeigen und daraus die gewünschte Variante auswählen.
Um Varianten wieder zu löschen, wählen Sie . Hierbei legen Sie fest, ob Sie die Varianten in allen Mandanten oder nur im aktuellen Mandanten löschen wollen.
Hinweis
Varianten können nur innerhalb der gleichen Komponente, der gleichen Verrechnungsart (z.B. Umlage) sowie getrennt nach Ist und Plan aufgerufen werden.
Wählen Sie Ausführen
.
Geben Sie im Dialogfenster die Druckparameter (Ausgabegerät, Anzahl der Ausdrucke) für Ihren Hintergrundjob ein und wählen Sie Drucken
.
Vergeben Sie einen Namen für Ihren Hintergrundjob.
Wenn Sie den Hintergrundjob zu einem bestimmten Termin ausführen wollen, geben Sie Datum
und Uhrzeit
ein.
Um den Hintergrundjob sofort zu starten, wählen Sie Sofortstart
.
Die periodische Umbuchung bzw. die periodische Verrechnung wird im Hintergrund ausgeführt. Ist Testlauf
deaktiviert, wird die periodische Umbuchung bzw. die periodische Verrechnung verbucht.
In der Jobübersicht können Sie den Status Ihres Hintergrundjobs überprüfen.
Wählen Sie dazu .
Wählen Sie Ausführen
.
Wählen Sie nach gewisser Zeit wiederholt Aktualisieren
.