Nachdem Sie in der Planungsphase festgelegt haben, wie Sie die Tabellen partitionieren möchten, können Sie mit der Durchführung des Data Aging beginnen.
Folgende Informationen sind für die Durchführung des Data Aging relevant:
- Über die anwendungsspezifische Laufzeitklasse werden die Daten, die für das Data Aging vorgesehen sind, ermittelt. Die SAP-Anwendung ordnet diese Laufzeitklassen dem jeweiligen Data-Aging-Objekt zu, so dass bei einem Data-Aging-Lauf die Laufzeitklasse gerufen und prozessiert werden kann.
- Um die Daten entsprechend der vorgegebenen Partitionierungsobjekte und –gruppen vom aktuellen Bereich der Datenbank in den historischen Bereich verschieben zu können, müssen alle beteiligten Tabellen für das Data Aging partitioniert sein. Dazu sind alle Tabellen in einem Data-Aging-Objekt von der SAP-Anwendung mit der _DATAAGING-Spalte erweitert worden. Die hinzugefügte Spalte ist die Grundlage für eine RANGE-Partition, die über ein Datumsfeld dargestellt wird:
- 00.00.0000 oder NULL steht für die aktuelle Partition.
- Zeiträume zwischen dem Intervall 01.01.0001 bis 31.12.9999 stehen für historische Partitionen.
Folgende Aktivitäten sind für die Durchführung des Data Aging relevant:
- Sie müssen pro System für die entsprechenden Tabellen eines Data-Aging-Objekts die Partitionen festlegen. Wenn die Bedingungen nicht erfüllt sind, wird der Data-Aging-Lauf nicht gestartet. Sie können die Tabellen über die Transaktion Partitionen verwalten (DAGPTM) partitionieren.
- Nachdem die Partitionen festgelegt sind, kann das Data-Aging-Objekt aktiviert werden. Dabei durchläuft das System verschiedene Prüfungen, damit das Data-Aging-Objekt für den Lauf verwendet werden kann. Wählen Sie die Transaktion Data-Aging-Objekte (DAGOBJ), um das Data-Aging-Objekt zu aktivieren.
- Planen Sie abschließend den Data-Aging-Lauf für Ihre Tabellen ein. Legen Sie dafür Data-Aging-Gruppen dafür an. Wählen Sie die Transaktion Data-Aging-Läufe (DAGRUN), um die Läufe einzuplanen.