Sie können die Partitionen für Ihre Tabellen über die Transaktion Partitionen verwalten (DAGPTM) anlegen.
Um einen Data-Aging-Lauf durchführen zu können, müssen immer mindestenszwei Partitionen vorliegen: eine aktuelle Partition und eine historische Partition. Ohne diese Partitionen können in einem Data-Aging-Lauf keineDaten verschoben werden.
Hinweis Die Tabellen müssen konsistent sein, um sie für das Data Aging partitionieren zu können. Wenn Sie Inkonsistenzen feststellen, wenden Sie sich bitte an Ihren SAP Support.
Ein mithilfe des Customizings für die Partitionierung (Transaktion DAGPTC) angelegtes Partitionierungsobjekt ist in Partitionen verwalten (Transaktion DAGPTM) nur sichtbar, wenn diesem eine oder mehrere Tabellen zugeordnet sind. Wenn ein Partitionierungsobjekt ein übergeordnetes Partitionierungsobjekt ist, kann es in Partitionen verwalten (Transaktion DAGPTM) angezeigt werden, wenn dem untergeordneten Partitionierungsobjekt Tabellen zugeordnet sind. Wenn Sie auf ein übergeordnetes Partitionierungsobjekt klicken, werden alle diesem zugeordnete Tabellen und alle dem untergeordneten Partitionierungsobjekt zugeordnete Tabellen im Abschnitt Vorhandene Partition angezeigt. Die nicht partitionierten Tabellen werden am Listenanfang angezeigt.
Sie müssen die Partitionen pro System für die entsprechenden Tabellen eines Data-Aging-Objekts festlegen. Ein Transport ist nicht möglich. Legen Sie die Partitionen wie folgt an:
- Führen Sie die Transaktion DAGPTM aus, um den Report zu öffnen.
Hinweis Der Report zeigt die Partitionierungsobjekte und Partitionierungsgruppen im linken Sidepanel an.
- Klappen Sie die Partitionierungsobjekte auf, um die zugeordneten Tabellen oder Partitionierungsobjekte anzuzeigen, falls das Partitionierungsobjekt ein Super-Partitionierungsobjekt ist.
- Klappen Sie die Tabellen auf, um die zugeordneten Partitionierungsintervalle anzuzeigen.
- Wählen Sie eine Tabelle aus.
- Wählen Sie Aktuelle und historische Daten für Partitionen anzeigen. Diese Drucktaste wird nur für die Tabellenauswahl aktiviert. Das Fenster Aktuelle und historische Daten für Partitionen der Tabelle anzeigen wird angezeigt. Sie können die Partitionen und die Anzahl der den einzelnen Partitionen zugeordneten Datensätze anzeigen. Sie können auch die grafische Darstellung der aktuellen und historischen Daten in den Partitionsintervallen anzeigen.
Hinweis Wenn der Tabelle keine Partitionsintervalle zugeordnet sind, wird eine Nachricht angezeigt.
- Wählen Sie ein Partitionierungsobjekt aus, um detaillierte Informationen, wie z.B. zugeordnete Data-Aging-Objekte und Partitionierungsintervalle, anzuzeigen.
- Legen Sie neue Partitionierungsintervalle für das vorhandene Partitionierungsobjekt an, indem Sie das Startdatum und Enddatum angeben und Partitionieren im Hintergrund wählen.
Hinweis Die Partitionierungsintervalle können nur auf Wurzelebene angelegt werden. Die Ausführung ist ein Hintergrundprozess. Sie müssen Aktualisieren wählen, um die für das Partitionierungsobjekt angelegten Partitionierungsintervalle anzuzeigen.
- Wenn Änderungen, wie das Hinzufügen einer neuen Tabelle, am vorhandenen Partitionierungsobjekt vorgenommen werden, dann müssen die vorhandenen Partitionen zur neuen Tabelle hinzugefügt werden. Wählen Sie Ausführen auf Wurzelebene.
Hinweis Die Ausführung ist ein Hintergrundprozess. Wählen Sie Aktualisieren, um die, für die neue Tabelle angelegten Partitionierungsintervalle anzuzeigen.
- Wenn Änderungen, wie das Hinzufügen einer neuen Tabelle oder eines Partitionsobjekts, am übergeordneten Partitionierungsobjekt vorgenommen werden, müssen die vorhandenen Partitionen der neuen Tabelle oder dem Partitionsobjekt hinzugefügt werden. Wählen Sie Ausführen auf Wurzelebene.
Hinweis Die Ausführung ist ein Hintergrundprozess. Wählen Sie Aktualisieren, um die, für die neue Tabelle angelegten Partitionierungsintervalle anzuzeigen.
- Wählen Sie Partitionierungsobjekt/-gruppe anlegen, um das Fenster (DAGPTC) Customizing für die Partitionierung anzuzeigen.
In der Transaktion DAGPTM ist es nur möglich alle Tabellen eines Partitionierungsobjekts oder alle Tabellen einer Partitionierungsgruppe gemeinsam zu partitionieren. Zudem können Sie nur neue Intervalle anlegen, wenn das Anfangsdatum nach dem spätesten Enddatum aller existierenden Intervalle liegt. Damit Sie auch einzelne Tabellen partitionieren und gegebenenfalls bereits entstandene Lücken schließen können, steht Ihnen der Report RDAAG_PARTITIONING_FOR_JOB zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie im SAP-Hinweis 1954012
. Sie können auch Partitionsintervalle für die Tabellen eines Partitionierungsobjekts vorschlagen. Weitere Informationen finden Sie unter Partitionsintervalle vorschlagen.
Hinweis Bei einer SAP HANA-Datenbank ist beim Partitionieren für Data Aging, Folgendes zu beachten: Wenn eine Tabelle noch nicht für Data Aging partitioniert wurde, dann legt das System in der Partitionierungsverwaltung beim initialen Partitionieren die Reste-Partition (Others Partition) an. (Dies wird nur durchgeführt, wenn das SAP HANA-Datenbank-Release niedriger als 1.00.83 ist). Die Reste-Partition muss jedoch gelöscht werden, bevor ein Data-Aging-Lauf gestartet wird. Mit dem Report RDAAG_PARTITIONING_DROP_OTHERS können Sie eine Reste-Partition für alle Tabellen eines Data-Aging-Objekts und seinen Erweiterungen entfernen, sofern die Tabellen keine Daten enthalten.
Beachten Sie, dass die Intervalle von Datenbank zu Datenbank unterschiedlich angelegt werden. Machen Sie sich daher mit den Bedingungen der Intervalle der von Ihnen verwendeten Datenbank vertraut, damit keine Lücken zwischen den Partitionen für das Data Aging entstehen und die Intervalle sich nicht überlappen.
Beispiel In einer SAP HANA-Datenbank ist die beginnende (linke) Intervallgrenze inklusive. Das bedeutet, dass sie zum Intervall dazugehört. Die endende (rechte) Intervallgrenze ist exklusiv. Das bedeutet, dass sie nicht zum Intervall dazugehört.