Bevor Sie mit der Durchführung des Data Aging starten können, müssen Sie sich einen Überblick über Ihre Tabellen verschaffen und planen, wie Sie die Tabellen partitionieren möchten.
Zunächst werden die Data-Aging-Objekte angelegt und gegebenenfalls durch Erweiterungen ergänzt. Dazu werden die Tabellen, die am Data Aging teilnehmen sollen, von der SAP-Anwendung bestimmt und einem Data-Aging-Objekt oder einer Erweiterung zugeordnet. Welche Data-Aging-Objekte und Erweiterungen von einzelnen SAP-Anwendungen zur Verfügung gestellt werden, finden Sie in der Liste der Data-Aging-Objekte in der Transaktion Data-Aging-Objekte (DAGOBJ)
Damit die für das Data Aging vorgesehenen Tabellen auch in Partitionen verschoben werden können, müssen die Tabellen einem Partitionierungsobjekt zugeordnet werden. Die SAP-Anwendungen schlagen hierfür Partitionierungsobjekte vor, die Sie übernehmen können. Weitere Informationen über die vorhandenen Partitionierungsobjekte finden Sie in der Transaktion Customizing für die Partitionierung(DAGPTC) unter Partitionierungsobjekte bearbeiten.
Falls die Zuordnungen der Tabellen zu den Partitionierungsobjekten nicht zu Ihren Anforderungen passen, können Sie modifikationsfrei kundeneigene Partitionierungsgruppen anlegen. Partitionierungsgruppen übersteuern die Zuordnung von Tabellen zu Partitionierungsobjekten, wenn eine Tabelle sowohl in einem Partitionierungsobjekt als auch in einer Partitionierungsgruppe enthalten ist. Um zu entscheiden, ob die von der SAP-Anwendung ausgelieferten Partitionierungsobjekte ausreichen, müssen Sie sich zunächst einen Überblick über ihre Tabellen verschaffen und entscheiden, wie die Tabellen partitioniert werden sollen.
Hinweis Prüfen Sie daher im Data-Aging-Objekt der jeweiligen SAP-Anwendung, wie die Datentemperaturen für die einzelnen Tabellen vergeben wurden.