Kontext
Sie können einen Service-Provider lokal im Backend-System mit den internen ABAP-Modellierungsfunktionen anlegen. Wetere Informationen finden Sie in der Dokumentation zur Modellierung von Services im Enterprise Services Repository in der funktionsorientierten Sicht der Anwendungshilfe für SAP NetWeaver im SAP Help Portal unter http://help.sap.com.
Vorgehensweise
- Vergewissern Sie sich, dass Ihr Namensraum dem Backend zugeordnet ist.
In der Transaktion SPXNGENAPPL können Sie prüfen, ob Ihr Namensraum dem Backend-Repository zugeordnet wurde. Wenn dies nicht der Fall ist, fügen Sie den Namensraum zur Liste hinzu und ordnen Sie ihn der Generierungsquelle Backend Metadata Repository zu.
- Im Proxy-Editor (Transaktionscode SPROXY) klicken Sie im Enterprise Services Browser mit der rechten Maustaste auf Objekttypen und wählen Neues Objekt anlegen.
- Wählen Sie Service-Provider.
- Wählen Sie ABAP-Backend als Generierungsquelle für den Service-Provider.
- Geben Sie einen Namen, einen Namensraum und (optional) ein Präfix ein.
Der externe Name, den Sie in diesem Schritt festlegen, ist der Name, der für Non-ABAP-Anwendungen sichtbar ist, die den Web-Service konsumieren oder bereitstellen. Präfixe dienen zur Unterscheidung verschiedener Proxy-Objekte. Wenn Ihr Namensraum zu diesem Zeitpunkt noch nicht dem Backend zugeordnet wurde, erhalten Sie eine Fehlermeldung. Ordnen Sie in diesem Fall den Namensraum wie in Schritt 1 oben beschrieben zu.
- Geben Sie ein ABAP-Paket und einen Transportauftrag an.
Wählen Sie entweder ein transportierbares Paket oder markieren Sie Lokales Objekt, um dieses Objekt Ihrem $TMP-Paket zuzuordnen. Wenn Sie ein Paket eingeben, wählen Sie einen Auftrag aus dem Transportsystem aus.
- Schließen Sie den Assistenten ab.
Das Proxy-Objekt wird angelegt und im Proxy-Editor geöffnet. Auf dem Register Eigenschaften wird eine leere Klasse angezeigt. Diese können Sie implementieren, sobald der Provider aktiviert ist.
- Fügen Sie auf dem Register Interne Sicht oder Externe Sicht Operationen zu Ihrem Service-Provider hinzu, indem Sie auf den Service-Provider-Knoten mit der rechten Maustaste klicken.
- Klicken Sie auf dem Register Interne Sicht oder Externe Sicht mit der rechten Maustaste auf eine Operation, um Message-Typen hinzuzufügen. Legen Sie bei einer asynchronen Operationen einen Request-Message-Typ fest. Fügen Sie bei einer synchronen Operation außerdem eine Response und optional einen oder mehrere Fault-Message-Typen hinzu.
Sie können entweder einen vorhandenen Message-Typ hinzufügen oder einen neuen Typ anlegen. Wählen Sie die entsprechende Aktion aus dem Kontextmenü der Operation aus. Wenn Sie einen neuen Typ anlegen, wird der Enterprise-Services-Assistent gestartet und führt Sie durch den Erstellungsvorgang. Sie können Message-Typen auch mittels Drag&Drop aus dem Repository Browser oder Enterprise Services Browser übernehmen.
- Fügen Sie auf dem Register Interne Sicht oder Externe Sicht Datentypen zu den Message-Typen hinzu, indem Sie auf einen Message-Typ doppelklicken.
Sie können entweder vorhandene Datentypen hinzufügen oder einen neuen Typ anlegen. Wählen Sie die entsprechende Aktion aus dem Kontextmenü aus. Wenn Sie einen neuen Typ anlegen, wird der Enterprise-Services-Assistent gestartet und führt Sie durch den Erstellungsvorgang. Sie können Datentypen auch mittels Drag&Drop aus dem Repository Browser oder Enterprise Services Browser übernehmen.
Hinweis Auf den Registern Interne Sicht und Externe Sicht wird das Objekt mit dem Symbol
angezeigt, solange es Inkonsistenzen enthält. Klicken Sie in der Menüleiste auf das gleiche Symbol, um eine Prüfung auszuführen. Sie sehen dann die einzelnen Warnungen oder Fehler.
- Sichern und aktivieren Sie den Service-Provider.
Ergebnisse
Der Service-Provider wurde angelegt. Sie können jetzt die neue Klasse implementieren.