
Ein Outside-In-Service kann folgendermaßen angelegt werden:
Modellierung im Enterprise Services Repository
Erzeugung des Interface
Implementierung der Anwendungslogik
Konfiguration des Web-Services
Es werden drei Verarbeitungsarten für Methoden eines Web-Services unterschieden:
Synchron
Asynchron
Weitere Informationen: Arten der Message-Übermittlung
Die Web-Service-Laufzeit wurde konfiguriert (siehe: Web-Service-Laufzeit konfigurieren).
Der Web-Service wurde im Enterprise Services Repository (ESR) modelliert.
Sie haben den Enterprise Services Browser in der ABAP Workbench aktiviert. Der Browser kann auch in der Transaktion SPROXY aufgerufen werden.
Dem Benutzer sind entsprechende Berechtigungen zugeordnet.
Generieren Sie ein Provider-Proxy.
Während die Service-Modellierung zentral im ES Repository erfolgt, findet die Proxy-Generierung und anschließende Service-Implementierung in einem bestimmten Backend statt. Bevor das entsprechende Web-Service-Proxy generiert wird, muss der Entwickler festlegen, in welchem System das Proxy generiert werden soll. Anschließend startet er die Proxy-Generierung lokal in diesem System. Dabei werden die Entitäten vom ES Repository in das lokale System übertragen. Die dabei entstehenden Proxys werden im Backend gespeichert. Die Proxys können unabhängig vom ES Repository genutzt werden. Eine Verbindung zum ES Repository ist nur dann erforderlich, wenn Proxys generiert, neu generiert oder mit dem ES Repository abgeglichen werden.
Rufen Sie die Transaktion SPROXY auf, markieren Sie das Inbound-Service-Interface und wählen Sie im Kontextmenü Proxy anlegen. Geben Sie den Namen eines Pakets ein. (Siehe: Arbeiten mit ABAP-Proxys).
Die Service-Definition wird bei der Proxy-Generierung automatisch mitgeneriert.
Nach der Generierung enthält das Provider-Proxy Methoden für jede Service-Operation.
Füllen Sie die Operationen mit der gewünschten Logik.
Im Register Eigenschaften des Service-Interfaces klicken Sie den Namen der Provider-Klasse und anschließend den Namen der Methoden an, um in den Editor zu gelangen. Dann implementieren Sie den Provider-Proxy.
Legen Sie eine Laufzeitkonfiguration für das Provider-Proxy an. Im Proxy-Editor wählen Sie SOA-Manager starten. Weitere Informationen finden Sie unter Service-Provider konfigurieren (ab Punkt 5).
Testen Sie Ihren Service im Web Service Navigator.
Markieren Sie die Service-Definition im Object Navigator (Transaktion SE80) und wählen Sie Web Service Navigator starten. Stellen Sie sicher, dass eine Verbindung zum Web Service Navigator eingerichtet wurde (siehe: WS Navigator einrichten). Ist der Service noch nicht konfiguriert, wird vor dem Start des Web Service Navigators eine Standardkonfiguration angelegt. Wählen Sie in diesem Fall die entsprechende Drucktaste.
Weitere Informationen: Service testen
Ein Endpunkt ist vorhanden, der für den Aufruf des Web-Services verwendet werden kann.
Das Provider-Proxy hat folgende Bestandteile:
Ein ABAP-Proxy-Interface
Eine Implementierungsklasse, die das Proxy-Interface implementiert
Die implementierende Klasse enthält die Operationen, die im Enterprise Services Repository als Methoden modelliert wurden.
Eine Vorlage für die implementierende Klasse wird bei der Proxy-Generierung angelegt. Ein Entwickler muss den entsprechenden Anwendungscode zur implementierenden Klasse hinzufügen. Das ABAP-Proxy-Interface wird generiert und kann nicht geändert werden.
Nachstehend finden Sie ein Implementierungsbeispiel für eine Methode, die ein Echo der importierten Daten zurückgibt:
METHOD ZMY_II_SYNCHRON_INBOUND_INTERF~EXECUTE_SYNCHRONOUS.
**** INSERT IMPLEMENTATION HERE ****
OUTPUT-RESPONSE_MESSAGE_TYPE-SIMPLE = INPUT-REQUEST_MESSAGE_TYPE-SIMPLE.
ENDMETHOD.