Konfiguration mit dem PCK
Mit dem PCK konfigurieren Sie den Fluss von Messages zwischen Sendern und Empfängern. Der Sender oder der Empfänger innerhalb einer Message-Flussdefinition im PCK ist immer der Integration Server Ihres Geschäftpartners.
Abhängig vom konkreten Anwendungsfall können Sie Sender und Empfänger von Messages sehr flexibel definieren. In unternehmensübergreifenden Prozessen können Sie als Sender und Empfänger ganze Unternehmenseinheiten adressieren, die jeweils eine Vielzahl von Services für die Kommunikation mit anderen Unternehmen anbieten. In unternehmensinternen Geschäftsprozessen können Sie als Sender und Empfänger einzelne Anwendungssysteme adressieren.
Die Aufgaben, die Sie für die Konfiguration durchführen, lassen sich in drei Hauptbereiche einteilen. Die Strukturierung des PCK orientiert sich an diesen Aufgabenbereichen.
Aufgabenbereiche der Konfiguration
Bereich im PCK |
Aufgaben |
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(Objekte: Kommunikationspartner, Service, Kommunikationskanal) |
Im Kommunikationsprofil dokumentieren Sie die technischen Möglichkeiten, die Kommunikationspartnern zum Austausch von Messages zur Verfügung stehen. Sie geben die potenziellen Sender und Empfänger von Messages an. Hierbei können Sie beispielsweise Business-Systeme auswählen, die als Sender oder Empfänger von Messages auftreten sollen. Darüber hinaus spezifizieren Sie die technischen Kommunikationswege. |
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(Objekte: Sendervereinbarung, Empfängervereinbarung) |
In Kommunikationsvereinbarungen legen Sie für bestimmte Kombinationen von Sendern und Empfängern die technischen Details zur Verarbeitung der Message fest. Hierbei geben Sie die zu verwendenden Adapter und Informationen zur Message-Sicherheit für die Eingangs- und Ausgangsverarbeitung von Messages an. |
Sie verfügen über weitere Informationen, die für die Kommunikation mit externen Geschäftspartnern notwendig sind, wie beispielsweise Interface-Beschreibungen.
Während der Konfigurationsphase werden typischerweise die folgenden Schritte durchlaufen.
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1. Geben Sie das Kommunikationsprofil an.
Die potenziellen Sender und Empfänger von Messages legen Sie als Services fest. Mehrere Services können einem Partner zugeordnet werden. Um Business-Systeme als Sender oder Empfänger von Messages zu adressieren, müssen Sie diese als Service im PCK definieren.
Die Konfiguration der Adapter für die Eingangs- oder Ausgangsverarbeitung der Messages legen Sie in einem Kommunikationskanal fest.
2. Geben Sie Kommunikationsvereinbarungen an, um für bestimmte Kombinationen von Sendern und Empfängern Kommunikationskanäle festzulegen.
Um die Eingangsverarbeitung auf dem PCK festzulegen, geben Sie eine Sendervereinbarung an. Messages von einem Geschäftspartner sind typischerweise signiert und verschlüsselt. In der Sendervereinbarung können Sie die Prüf- und Entschlüsselungs-Zertifikate in den Sicherheitseinstellungen festlegen.
Um die Ausgangsverarbeitung auf dem PCK festzulegen, geben Sie eine Empfängervereinbarung an. Bei Verwendung bestimmter Adapter können Sie Messages signieren. Die entsprechenden Sicherheitseinstellungen legen Sie in der Empfängervereinbarung fest. Wenn Sie die Struktur der Message durch ein Mapping ändern möchten, dann können Sie an dieser Stelle ein Mapping-Programm angeben.
Konfigurationsobjekte werden jeweils für
eine bestimmte Kombination von Schlüsselattributen definiert. Siehe
Anlegen eines
Objektes
Sendervereinbarungen und Empfängervereinbarungen können Sie für bestimmte Schlüsselattribute generisch definieren. Dadurch können Sie den Definitionsbereich dieser Objekte sehr flexibel festlegen.
Alle Informationen, die Sie zur Konfigurationszeit im PCK anlegen, stehen in den Caches für die Verarbeitung der Messages zur Laufzeit zur Verfügung.