Generische/Spezifische Definition von
Konfigurationsobjekten
Mit Sendervereinbarungen und Empfängervereinbarungen
legen Sie den Fluss der Message fest. Jedes dieser Objekte können Sie jeweils
für eine bestimmte Kombination von Schlüsselattributen
anlegen. Für einen
Teil des Objektschlüssels wird darüber hinaus das Generische Anlegen unterstützt. Das bedeutet, dass Sie beim
Anlegen das Objekt für alle Werte des jeweiligen Schlüsselattributes festlegen
können.
Man spricht dann von einem generisch definierten Objekt, im Gegensatz zu einem spezifisch definierten Objekt, bei dem alle Schlüsselattribute ausspezifiziert sind.
Zur Laufzeit ist immer das Objekt wirksam, bei dem die meisten Schlüsselattribute ausgeprägt sind ("spezifischstes Objekt hat Vorrang").
Ein Konfigurationsobjekt X heißt spezifischer als ein Konfigurationsobjekt Y, wenn folgende Bedingung für alle Schlüsselattribute gilt: Die Werte des Schlüsselattributs von X und Y sind entweder gleich, oder das Schlüsselattribut von Y hat den Wert *.

Das Generische Anlegen wird bei Sender- und Empfängervereinbarungen, d.h. bei den Objekten, mit denen Sie den Fluss der Message letztlich festlegen unterstützt. Der Objektschlüssel dieser Objekte enthält jeweils Sender und Empfänger und bezieht sich somit auf die Objekte Partner / Sender des Kommunikationsprofils.
Die generische Definition von Konfigurationsobjekten bietet die Möglichkeit, den Aufwand beim Erfassen und beim Ändern von Konfigurationsdaten zu minimieren. Insbesondere das Ändern von Konfigurationsdaten kann mit einer geringeren Fehleranfälligkeit vorgenommen werden, da Änderungen an Konfigurationsobjekten automatisch für alle Werte des maskierten Schlüsselattributes gelten.

Beachten Sie, dass aus dem generischen Anlegen von Konfigurationsobjekten möglicherweise auch nicht beabsichtigte Seiteneffekte resultieren können. Beachten Sie daher unbedingt die weiter unten angegebenen Einschränkungen und Empfehlungen.
Der Grund hierfür liegt darin, dass alle Konfigurationsobjekte immer im gesamten PCK gelten. Sie sollten sich daher beim generischen Definieren von Konfigurationsobjekten immer darüber im Klaren sein, dass die getroffene Festlegung durch eine später vorgenommene spezifischere Definition eines Konfigurationsobjektes unwirksam gemacht werden kann.
Um ein Objekt für ein Schlüsselattribut generisch zu definieren, geben Sie beim Anlegen im entsprechenden Eingabefeld das Wildcard-Zeichen * (anstatt eines bestimmten Wertes) an.

Teilmaskierung von Feldern (Beispiel: Feldwert=BUS*) wird nicht unterstützt.
Für welche Schlüsselattribute das Objekt generisch definiert werden kann, hängt vom Objekttyp ab. Die folgende Tabelle listet für die betreffenden Konfigurationsobjekte alle maskierbaren Schlüsselattribute auf. Diese sind durch ein * gekennzeichnet.
Maskierbare Schlüsselfelder bei generisch definierbaren Konfigurationsobjekten
Schlüsselattribut |
Sendervereinbarung |
Empfängervereinbarung |
Sender-Partner |
|
* |
Sender-Service |
|
* |
Outbound-Interface (Name) |
* |
|
Outbound-Interface (Namensraum) |
* |
|
Empfänger-Partner |
* |
|
Empfänger-Service |
* |
|
Inbound-Interface (Name) |
|
* |
Inbound-Interface (Namensraum) |
|
* |
Weitere Informationen finden Sie unter
· Generische/Spezifische Definition von Sendervereinbarungen
· Generische/Spezifische Definition von Empfängervereinbarungen