Service
Mit einem Service können Sie
· eine technische oder betriebswirtschaftliche Einheit abbilden, die als Sender oder Empfänger von Messages adressiert werden soll

Ein Beispiel für betriebswirtschaftliche Einheit ist Order Management. Services als betriebswirtschaftliche Einheiten können insbesondere in B2B-Szenarios verwendet werden.
· Interfaces für den Message-Austausch nach bestimmten Aufgabenbereichen gruppieren
· Business-Systeme als Sender oder Empfänger von Messages adressieren
Der Objektschlüssel wird beim
Anlegen vergeben
und besteht aus
· Partner
· Service
Im PCK besitzt der Service die Ausprägung Business-Service. Er repräsentiert eine abstrakte, adressierbare Einheit. Die Verwendung von Business-Services ist beispielsweise in unternehmensübergreifenden Prozessen sinnvoll, wenn die miteinander kommunizierenden Partner lediglich ihre Interfaces veröffentlicht haben, die konkrete Systemlandschaft jedoch nicht oder nur teilweise bekannt ist.
Mit einem Business-Service können Sie technische oder betriebswirtschaftliche Untereinheiten der beteiligten Unternehmen definieren und diesen die relevanten Interfaces zuordnen.
Adapterspezifische Identifikatoren
Bei bestimmten Message-Formaten werden Sender/Empfänger durch spezielle Identifikatoren auf der Ebene eines Services (im Gegensatz zu der eines Kommunikationspartners) adressiert. Diese Identifikatoren sind Bestandteil des Message-Headers. Es gibt folgende adapterspezifischen Identifikatoren:
Adaptertyp |
Identifikator |
IDoc-Adapter |
Logisches System |
SAP-System-ID und Mandant |
|
Marketplace-Adapter |
DDID-Kennung |
· Sie können die Adapterspezifischen Identifikatoren für einen Service anzeigen und bearbeiten, indem Sie im Menü des Objekteditors Objekt → Adapterspezifische Identifikatoren wählen.
· Gehen Sie in den Änderungsmodus, wenn sie die Identifikatoren bearbeiten möchten.
· Geben Sie die Kennungen für Ihre Adapterspezifischen Identifikatoren an und wählen Sie Übernehmen.
Sie können für einen Sender-Service den Zugriff auf die Laufzeitumgebung auf bestimmte Benutzer einschränken. Zur Laufzeit findet dann eine Berechtigungsprüfung vor der Eingangsverarbeitung der Message statt. Hierbei wird sichergestellt, dass Messages, die den Service als Sender im Message-Header eingetragen haben, nur von den angegebenen Benutzern in der Adapter Engine ausgeführt werden dürfen.
Darüber hinaus können Sie die Zugriffskontrolle auf ein bestimmtes Interface des Senders eingrenzen. Die hierzu autorisierten Benutzer geben Sie bei der Konfiguration der Sendervereinbarung an, die das Interface im Objektschlüssel enthält.
Diese Funktion ist speziell für die Konfiguration von Business-to-Business-Prozessen gedacht. Hierbei vereinbaren Sie mit einem externen Geschäftspartner einen speziellen Benutzer für die Kommunikation mit der SAP Exchange Infrastructure. Allen Services, über die der externe Partner Messages an Ihr PCK schickt, ordnen Sie diesen Benutzer zu. Der externe Partner muss diesen Benutzer dann bei der Konfiguration der verwendeten Empfängerkanäle (oder bei der Konfiguration der verwendeten HTTP-Destinationen) berücksichtigen.

Diese Funktion wird bei Verwendung folgender (Sender-)Adapter unterstützt:
- XI-Adapter
- RFC-Adapter
- SOAP-Adapter
- SAP Business Connector-Adapter
·
Wählen Sie im Editor Service bearbeiten die Registerkarte Zugeordnete Benutzer, um autorisierte Benutzer zuzuordnen.
Fügen Sie für den Benutzer eine neue Zeile ein (Zeile
hinter der Selektion einfügen
) und geben Sie den Benutzernamen in der Zeile manuell
ein.

Wenn keine Benutzer angegeben sind, besteht für diesen Service keine Zugriffsbeschränkung.

Wenn Sie Adapter von Fremdherstellern verwenden, überprüfen Sie in der Dokumentation des Fremdadapters, ob diese Funktion unterstützt wird.
· Um autorisierte Benutzer für ein bestimmtes Interface des Senders anzugeben, wählen Sie im Editor Sendervereinbarung bearbeiten die Registerkarte Zugeordnete Benutzer und fügen die Benutzer zeilenweise ein.
Beachten Sie, dass die bei der Sendervereinbarung angegebenen Benutzer mit den beim Service zugeordneten Benutzern übereinstimmen oder eine Teilmenge daraus darstellen müssen.
Für bestimmte Adaptertypen ist die Konfiguration einer Sendervereinbarung nicht zwingend erforderlich (siehe Sendervereinbarung), sofern Sie keine weiteren Sicherheitseinstellungen vornehmen möchten. Wenn Sie den Zugriff auf die Laufzeitumgebung zusätzlich vom Sender-Interface abhängig machen möchten, müssen Sie separat hierfür eine Sendervereinbarung definieren, die die Liste der autorisierten Benutzer enthält.