Konfiguration
Sie konfigurieren die zur Verfügung stehenden Adapter, um sie für die benötigte Konvertierung der jeweiligen Message-Formate einsetzen zu können. Mit der dafür vorgesehenen Adapter-Engine können Sie die Adapter je nach Bedarf einzeln oder gemeinsam konfigurieren, und zwar jeweils getrennt für den Eingang (Sender-Adapter) und Ausgang (Empfänger-Adapter) der Integration Engine.
Folgende Adapter können konfiguriert werden:
● SOAP-Adapter (Sender oder Empfänger)
Darüber hinaus stellt Ihnen die Adapter-Engine eine Reihe von Diensten zur Verfügung, die von allen Adaptern gemeinsam genutzt werden und die teilweise ebenfalls konfigurierbar sind. Dies sind
● ein HTTP(S)-Server für die browser-basierte Konfiguration
● eine zentrale Benutzerverwaltung
● eine zentrale Ablage von Kennwörtern, die in den Adapter-Konfigurationen benötigt werden
● eine Anzeige zusätzlicher Protokolldateien zur Fehlersuche
● eine Testumgebung
●
Zugriffsmöglichkeiten auf das
System Landscape
Directory
● ein HTTP(S)-Server für die Empfänger-Adapter
Sie haben die Adapter-Engine sowie die gewünschten Adapter erfolgreich installiert, die Adapter-Engine gestartet und anschließend über Ihren Web Browser aufgerufen, und befinden sich jetzt in der Übersicht der Konfigurationsoberfläche der Adapter-Engine.
Das Hauptmenü der Konfigurationsoberfläche der Adapter-Engine besteht aus folgenden Menüpunkten, die Sie per Mausklick aufrufen können:
● Adapter
● Dokumentation (siehe unten)
● Dienste
● Protokolldateien (siehe unten)
● Über die Adapter-Engine
● Aktuellen Benutzer abmelden (siehe unten)
● Adapter-Engine abschalten (siehe unten)
Hier werden die verfügbaren Sprachversionen der Dokumentation zur Adapter-Engine als PDF-Dateien zur Verfügung gestellt. Per Mausklick können Sie die gewünschte Datei öffnen, sofern ein entsprechender Viewer installiert ist.
Der Menüpunkt ist freigegeben für Benutzer mit der Rolle Administrator.
Hier können die internen Protokolldateien der Adapter-Engine angezeigt werden. Die Inhalte in diesen Dateien sind im Wesentlichen zur Detailanalyse bei Problemen oder anderen Fragen durch die SAP-Hotline gedacht und werden im laufenden Betrieb nicht benötigt; das Format ist undokumentiert.
In der Standardkonfiguration werden wechselseitig fünf Dateien von je ca. 2 MB geschrieben. Die aktuelle Datei ist jeweils am Zeitstempel zu identifizieren. Im Bedarfsfall stehen so die letzten ca. 10 MB Protokollinformationen der Adapter-Engine zur Verfügung. Die Größe bzw. Anzahl dieser Dateien wie auch der Umfang der Informationen wird durch die Datei logging.properties im Verzeichnis tech_adapter gesteuert. Sie sollten nur nach Aufforderung der SAP-Hotline geändert werden.
Die Anzeige wird per Mausklick auf den Dateinamen aktiviert. Die Dateien werden als Dokumente vom Typ Text/Plain übertragen. Die Anzeige erfolgt dann abhängig von der Browser-Konfiguration in einem Text-Viewer oder direkt im Browser.
Hier werden Informationen zur installierten Version der Adapter-Engine und zur verwendeten Java-Laufzeitumgebung angezeigt.
Benutzer mit der Rolle Administrator können hier die Voreinstellung für die Ansicht der grafischen Benutzungsoberfläche der Adapter-Engine vornehmen. Zur Auswahl stehen SAP Web oder SAP GUI. Die hier gewählte Einstellung wird für jeden Benutzer zur Standardansicht, solange in den Benutzereinstellungen nicht explizit eine andere Oberflächenansicht gewählt wird.

Eine Änderung der grafischen Benutzungsoberfläche wird sofort aktiviert. Abhängig von den Cache-Einstellungen des Browsers können allerdings Teile der alten Ansicht sichtbar bleiben, bis diese Teile neu geladen werden oder bis der Browser neu gestartet wird.
Hier kann sich der aktuelle Benutzer abmelden. Damit wird lediglich die Anmeldung an der Konfigurationsoberfläche beendet; die Adapter verbleiben in ihrem aktuellen Status.
Dieser Menüpunkt ist freigegeben für Benutzer mit der Rolle Administrator.
● Adapter-Engine abschalten
Ein Neustart muss über das Skript run_adapter erfolgen, wie in der Installation beschrieben. Da hierzu eine lokale Anmeldung auf dem Host der Adapter-Engine notwendig ist, kann das Abmelden auch nur in einem auf dem gleichen Host gestarteten Browser durchgeführt werden. Als Bestätigung des Abmeldens wird folgender Text ausgegeben:
Adapter-Engine abgeschaltet, Restart mit Skript XXX
Hierbei ist XXX der Skript-Name einschließlich des kompletten Pfads.
Alle weiteren Aktionen in den Menüs führen nun zu dem folgenden HTTP-Fehler, da der zur Adapter-Engine gehörende HTTP-Server nicht mehr existiert:
The page cannot be displayed
● Adapter Engine neustarten
Der laufende Adapter-Engine Prozess wird beendet und ein neuer Prozess gestartet.
Dabei werden die Adapter in den gleichen Zustand versetzt, den sie beim Beenden der Adapter-Engine hatten. Zuvor initialisierte und gestoppte Adapter werden initialisiert, zuvor gestartete Adapter werden wieder gestartet.
Melden Sie sich nach dem Neustart der Adapter Engine bei der ersten Aktion im Browser an.

Für den Neustart der Adapter-Engine müssen Sie die Adapter-Engine mit den mitgelieferten Scripten run_adapter.bat oder run_adapter.sh betreiben. Die Scripte führen den Neustart durch, nicht der Adapter-Engine Prozss selbst.
Starten Sie die Adapter-Engine mit anderen Scripten oder beispielsweise als Windows-Service, steht die Funktion zum Neustart nicht zur Verfügung und wird auf der Oberfläche nicht angeboten.
Sie haben die gewünschten Adapter konfiguriert und können nun über die Funktion Testumgebung in der Übersicht die zur Verfügung stehende Testumgebung verwenden, um die Konvertierung der jeweiligen Message-Formate zu testen.