Testumgebung
Die Testumgebung der Adapter-Engine dient vor allem dazu, Grundeinstellungen der einzelnen Adapter (JMS, File/FTP, JDBC, SOAP) zu testen. Es ist möglich Testvarianten zu erstellen und diese in der Adapter-Engine zu speichern.
Sie haben die Adapter-Engine sowie die gewünschten Adapter erfolgreich installiert, die Adapter-Engine gestartet und über Ihren Web Browser aufgerufen, anschließend in der Konfigurationsoberfläche den Menüpunkt Testumgebung gewählt und befinden sich nun in dem gleichnamigen Menü.
Die Testumgebung bietet drei unterschiedliche Möglichkeiten, client-seitig Nachrichten über HTTP zu verschicken.
· Beim ersten Nachrichtentyp handelt es sich allgemein um MIME-Messages.
Die Testoberfläche ist darauf abgestimmt, eine single-part MIME-Message in Textformat aufzunehmen und an eine angegebene Adresse im Internet zu verschicken. Sie besteht aus zwei Eingabebereichen:
¡ Im ersten Eingabefenster geben Sie analog zur Adapter-Parametrisierung die Parameter des HTTP-Header ein. Insbesondere können Sie hier den Wert für die XI.TargetURL setzen, zum Beispiel
§ XI.TargetURL=http://p35841:3333/JMS
¡ Im zweiten Eingabefenster können Sie die zu sendende Payload angeben. Die Payload und der Body des HTTP-Request sind dabei identisch.
Mit diesem Test ist es auf einfache Art und Weise möglich zum Beispiel mit Hilfe des JMS-Adapters, JMS-Textnachrichten über den Modus JMSTunneling zu erzeugen.
· Beim zweiten Nachrichtentyp handelt es sich um Messages von der Integration Engine (XI-Messages).
Die Testoberfläche ist darauf ausgelegt, solche Messages mit einer Text-Payload aufzunehmen. Sie besteht wiederum aus zwei Eingabebereichen.
¡ Im ersten Eingabefeld geben Sie die Daten ein, die im Message-Header stehen sollen.
Die Parametrisierung der Header-Daten folgt dabei jeweils der Parametrisierung des JMS-, File/FTP- oder JDBC-Adapters.
¡ Im zweiten Eingabefeld geben Sie die zu sendende Text-Payload an.
Mit diesem Test ist es auf einfache Art und Weise möglich zum Beispiel eine Message an die Integration Engine zu schicken bzw. eine sendende Integration Engine zu simulieren (um beispielsweise die Konfiguration eines Adapters zu testen).
· Beim dritten Nachrichtentyp handelt es sich um einfache Web-Service- oder SOAP-Messages.
Die Testoberfläche ist darauf ausgelegt, solche Messages mit einer Text-Payload aufzunehmen. Sie besteht aus zwei Eingabebereichen.
¡ Im ersten Eingabefeld geben Sie die Daten ein, die im HTTP-Header stehen sollen. Insbesondere können Sie hier die Werte für WS.targetURL und WS.SOAPAction setzen, zum Beispiel
§ WS.targetURL=http://p35841:4040/WS
§ WS.SOAPAction=testservice
¡ Im zweiten Eingabefeld geben Sie die zu sendende Payload an.
Mit diesem Test ist es auf einfache Art und Weise möglich zum Beispiel eine Web-Service-Message an den SOAP-Adapter zu schicken (um beispielsweise die Konfiguration des Adapters zu testen).
Haben Sie alle Daten richtig gesetzt, können Sie bei allen drei Testvarianten über Message senden die Message erzeugen und versenden.
Als Resultat erhalten Sie eine Zusammenfassung des Sendevorgangs (Sende-Review). Hierbei enthält das obere Ausgabefeld die erzeugten und gesendeten Daten und das untere Ausgabefeld die empfangenen Daten bzw. einen spezifischen Fehlertext im Fehlerfall.
Über Variante laden können Sie eine Testvariante laden oder löschen, über Variante sichern als können Sie eine Testvariante unter einem beliebigen Namen als Standardvariante sichern.
Die Variante sap_default wird mit ausgeliefert und kann nicht gelöscht oder unter gleichem Namen gesichert werden. Beim Versuch sap_default zu sichern wird eine neue Variante namens default angelegt.
Als Beispiel für den zweiten Nachrichtentyp wird aus den folgenden Header-Daten sowie der anschließenden Payload eine Message für die Integration Engine erzeugt und an die folgende Adresse geschickt:
http://pwdf0436:8082/sap/xi/engine?type=entry
XI.TargetURL=http://pwdf0436:8082/sap/xi/engine?type=entry
XI.SenderParty=Sender
XI.SenderService=ExtAdapterSender
XI.SenderInterfaceNamespace=http://sap.com/xi/xidemo
XI.SenderInterface=ExtAdapterSenderIF
XI.ReceiverParty=Receiver
XI.ReceiverService=ExtAdapterReceiver
<test>Payload</test>
content-type: Multipart/Related; boundary=4859e1d0-1ef1-11d6-a1c4-6fda44caeb12
content-length: 1495
--4859e1d0-1ef1-11d6-a1c4-6fda44caeb12
content-type: text/xml
content-length: 1189
<SOAP:Envelope xmlns:SOAP="http://schemas.xmlsoap.org/soap/envelope/">
<SOAP:Header>
<sap:MessageHeader xmlns:sap="http://sap.com/exchange/MessageFormat" version="1.0" SOAP:mustUnderstand="1">
<sap:From>
<sap:Name>ExtAdapterSender</sap:Name>
<sap:Interface namespace="http://sap.com/xi/xidemo">ExtAdapterSenderIF</sap:Interface>
</sap:From>
<sap:To>
<sap:Name>ExtAdapterReceiver</sap:Name>
<sap:Interface namespace="http://sap.com/xi/xidemo">ExtAdapterReceiverIF</sap:Interface>
</sap:To>
<sap:MessageId>48585b30-1ef1-11d6-8726-6fda44caeb12</sap:MessageId>
<sap:QualityOfService>BestEffort</sap:QualityOfService>
<sap:TimeSent>2002-02-11T13:14:30Z</sap:TimeSent>
<sap:Direction>Request</sap:Direction>
<sap:TraceLevel file="mytrace.trc">1</sap:TraceLevel>
<sap:Logging file="mylog.log">1</sap:Logging>
<sap:Document>MainDocument</sap:Document>
</sap:MessageHeader>
</SOAP:Header>
<SOAP:Body>
<sap:Manifest xmlns:sap="http://sap.com/exchange/MessageFormat" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" version="1.0">
<sap:Payload xlink:type="simple" xlink:href="cid:payload-48585b311ef111d694636fda44caeb12@sap.com">
<sap:Document>MainDocument</sap:Document>
</sap:Payload>
</sap:Manifest>
</SOAP:Body>
</SOAP:Envelope>
--4859e1d0-1ef1-11d6-a1c4-6fda44caeb12
content-type: text/plain
content-length: 22
content-id: payload-48585b311ef111d694636fda44caeb12@sap.com
<test>Payload</test>
--4859e1d0-1ef1-11d6-a1c4-6fda44caeb12--
Die gesendete sowie die empfangene Message werden im Bild Sende-Review angezeigt.