Konfiguration des BW-basierten Reporting im Testmanagement 
Wenn Sie Daten aus dem Testmanagement mithilfe des BW-basierten Reporting in einem BW-System auswerten wollen, müssen Sie dafür sorgen, dass die benötigen Daten regelmäßig vom SAP-Solution-Manager-System in das BW-System übertragen werden.
Sie haben die notwendigen Berechtigungen für das BW-Reporting im Testmanagement. Weitere Informationen finden Sie im Security Guide für SAP Solution Manager auf dem SAP Service Marketplace unter .
Folgende Einstellungen sind erforderlich:
Wechselseitige RFC-Verbindungen zwischen SAP-Solution-Manager- und BW-System
Die RFC-Verbindungen werden bei der Konfiguration der verwalteten Systeme angelegt, wenn Sie die Grundkonfiguration von SAP Solution Manager durchführen.
Alternativ entnehmen Sie geeignete RFC-Destinationen für das SAP-Solution-Manager- und das BW-System aus der Transaktion SM59. Wenn sich der BW-Client im SAP-Solution-Manager-System befindet, verwenden Sie den Wert NONE.
Zeitzone für Zeitstempel der BW-Daten
Diese Zeitzone wird für die Auswertung jeglicher Zeitstempel zugrundegelegt.
BW-Admin-Benutzer
In der Grundkonfiguration von SAP Solution Manager hinterlegen Sie für das BW-System den Benutzer, der die BI-Content-Aktivierung starten kann.
Erzwungene BI-Content-Aktivierung
Standardmäßig ist das Kennzeichen zur erzwungenen BI-Content-Aktivierung bei der initialen Konfiguration oder nach einem Upgrade gesetzt.
Hinweis
Beachten Sie, dass durch den Upgrade auf das aktuelle Release die Migration Ihrer BW-Daten erforderlich ist, wenn Sie das BW-Reporting im Testmanagement bereits im Einsatz haben. Die Datenmigration ist die Voraussetzung dafür, dass Sie Ihre bisher gesammelten BW-Daten auch in den aktualisierten Strukturen des BI Content weiter verwenden können. Weitere Informationen finden Sie im SAP-Hinweis 1433304.
Im Protokoll können Sie die vorgenommenen Setup-Einstellungen anzeigen.
Sie legen das Intervall für die Datenextraktion aus dem SAP-Solution-Manager-System fest. Standardmäßig ist die tägliche Datenextraktion voreingestellt, d.h. die Extraktion läuft täglich um 23.30 Uhr, damit den Auswertungen im BW-System der tagesaktuelle Datenstand zugrundeliegt. Wenn das eingestellte Intervall für die Datenverarbeitung nicht ausreicht, wird es automatisch angepasst.
Hinweis
Da das BW-basierte Reporting für Testmanagement und Incident Management auf einer gemeinsamen Infrastruktur aufsetzen, ist die Frequenz des Datenladens dieser beiden Szenarien voneinander abhängig. Dabei gilt, dass die Datenextraktion für das Meldungs-Reporting (siehe Setup-Einstellungen für BW-basiertes Meldungs-Reporting) mindestens genau so häufig durchgeführt werden muss wie die Extraktion für das Testmanagement-Reporting. Je nach den Einstellungen des jeweils anderen Szenarios können Sie also bestimmte Frequenzen nicht mehr auswählen.
Meldungsanlegedatum, ab dem Sie mit der Auswertung der Testdaten beginnen möchten (dieses Anlegedatum kann zum Zeitpunkt der Konfiguration auch in der Vergangenheit liegen)
Hinweis
Dieses Anlegedatum ist für das BW-basierte Reporting im Testmanagement und das BW-basierte Meldungs-Reporting (siehe Setup-Einstellungen für BW-basiertes Meldungs-Reporting) identisch. Dies bedeutet, dass – je nachdem, welche der beiden Szenarien Sie zuerst aufsetzen – das Anlegedatum auch für das jeweils andere Szenario gilt.
In dieser Konfiguration wird das Datum entsprechend der ältesten vorhandenen Testmanagement-Daten gesetzt und ist nicht änderbar.
Anhand verschiedener Kriterien (z.B. Anzahl gleichzeitig auszuwertender Testpläne, Umfang von Testplänen) können Sie ungefähr vorausberechnen, welchen Speicherplatz Sie durch die Sammlung von Datensätzen im BW-System monatlich zusätzlich benötigen werden.
Verschiedene Selbstchecks im SAP-Solution-Manager- und BW-System prüfen den Status der BW-Reporting-Einstellungen. Die Status der Selbstchecks werden zu einem Gesamtstatus aggregiert. Bei Fehlermeldungen erhalten Sie weitere Informationen zur Fehlerursache.
Wählen Sie im Work Center Testmanagement: .
Nehmen Sie die Einstellungen vor.
Führen Sie die Selbstchecks aus.
Beheben Sie, falls erforderlich, die Ursachen möglicher Fehler.
Übernehmen Sie die Änderungen.