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  Terminsteuerung

Einsatzmöglichkeiten

Die Terminsteuerung bildet die Gliederung des Versorgungsgebiets in Portionen (Abrechnungseinheiten) und Ableseeinheiten technisch ab und erzeugt Termine für folgende Funktionen:

  • Ablesung

  • Abrechnung

  • Erstellung von Abschlägen

Voraussetzungen

Das Versorgungsgebiet ist organisatorisch in Portionen und Ableseeinheiten unterteilt.

Ablauf

Im Einzelnen umfasst die Erstellung von Terminen folgende Phasen:

  1. Parametersatz anlegen

    Im Parametersatz werden die Steuerungsdaten für die Erzeugung von Abschlagsterminen gepflegt. Sie benötigen den Parametersatz, um eine Portion anlegen zu können.

  2. Portion anlegen

    Die Portion fasst abzurechnende Versorgungsverträge eines Versorgungsunternehmens nach regionalen und organisatorischen Gesichtspunkten zusammen. Diese Zusammenfassung können Sie nach der Abrechnungsklasse und/oder dem Spartentyp der zuzuordnenden Verträge gliedern.

    Mit der Periodenlänge einer Portion, anzugeben in Monaten oder Tagen, wird die Anzahl der Abrechnungen eines Vertrags sowie die Abschlagsperiode festgelegt. Mit dem Ende der Abrechnungsperiode wird die Lage der Abrechnungsperiode innerhalb des Jahres und das Basisdatum der Portion festgelegt. Es ist immer die Angabe eines Parametersatzes notwendig. Aus den Daten des Parametersatzes sowie aus dem Ende der Abrechnungsperiode werden die Abschlagstermine generiert.

  3. Ableseeinheit anlegen

    Die Ableseeinheit fasst als organisatorische Einheit eine Menge von Versorgungsanlagen zur gemeinsamen Ablesung zusammen. Eine mögliche Zuordnung von Anlagen zu einer Ableseeinheit kann diejenige Menge von Anlagen umfassen, die ein Ableser an einem Tag ablesen kann. Die Zuordnung geschieht durch das Eingeben einer Ableseeinheit in der Anlage. Dabei spielt der regionale Gesichtspunkt der Zuordnung von Anlagen zu einer Ableseeinheit eine zentrale Rolle. Die Zuordnung einer Ableseeinheit zu einer Anlage kann durch die Pflege der Kombination Abrechnungsklasse/Spartentyp eingeschränkt werden.

    In der Ableseeinheit wird die Portion eingegeben und damit der Ableseeinheit zugeordnet. Dadurch kann die Menge der abzurechnenden Verträge, also der abgelesenen Anlagen, festgelegt werden.

    In der Ableseeinheit werden die Grundtermine der Ablesung für ein Jahr definiert. Dabei können Grundtermine verschiedener Ablesegründe wie Turnusablesung, Gebietsabgabe mit Abrechnung, Zwischenablesung ohne Abrechnung und Kontrollablesung vordefiniert werden. Die Grunddaten der Turnusablesungen (Ende der Ableseperiode, Anzahl der Turnusablesungen) werden dabei direkt aus der Portion übernommen. Beträgt z.B. die Länge der Abrechnungsperiode sechs Monate, so werden zwei Turnusablesetermine eingestellt. Die Termine der anderen Ablesegründe können frei innerhalb des Jahreszeitraums eingestellt werden. Der geplante Ablesetyp ist dabei frei wählbar, sollte jedoch den organisatorischen Vorgaben Rechnung tragen (z.B. eine Zwischenablesung, durchgeführt durch den Kunden).

  4. Terminsätze generieren

    Sind die Terminstammsätze der Portion und der Ableseeinheiten definiert, so können aus diesen Stammsätzen Terminsätze für die nächsten Jahre generiert werden. Dabei werden aus den Grundterminen der Stammsätze die entsprechenden periodischen Terminsätze erzeugt. Für die Portion werden außerdem noch die Abschlagstermine generiert.

    Die Daten der erzeugten Terminsätze der Ablesung dienen dazu, die Ablesung der nächsten Perioden (Jahre, Monate) zu planen. Außderdem ist das geplante Ablesedatum des Terminsatzes das Datum, von dem die Hochrechnung des Verbrauchs der nächsten Periode ausgeht. Die Daten der Terminsätze der Abrechnung dienen ebenfalls der organisatorischen Einplanung von Abrechnungen sowie der statistischen Zuordnung von Abrechnungen (Gasdatum, Zuordnungsdatum).

Ergebnis

Als Ergebnis der Terminsteuerung stehen Portionen, Ableseeinheiten und die zugehörigen Terminsätze zur Verfügung.