Portion anlegen
Beim Anlegen der Portion können Sie vorhandene Werte aus einer anderen Portion als Vorlage übernehmen.
Dyn. Terminsteuerung (Dynamische Terminsteuerung)
Wenn die Portion und die zugehörigen Ableseeinheiten für die dynamische Terminsteuerung verwendet werden sollen, setzen Sie das Kennzeichen.
Weitere Informationen: Dynamische Terminsteuerung
Ende AbrZeitr. (Ende der Abrechungsperiode)
Hier legen Sie fest, bis zu welchem Datum die Portion zum ersten Mal abgerechnet werden soll. Dieses Datum ist das Basisdatum für das Ende von Endabrechnungsperioden oder gleitender Nachberechnungsperioden.
Hinweis
Dieser Termin darf nicht vor dem Ende der Ableseperiode und dem geplanten Ablesedatum aller zugeordneten Ableseeinheiten liegen.
ZuordnDat.Abr. (Zuordnungsdatum der Abrechung)
Über dieses Datum wird die Abrechnung statistisch zugeordnet. Das Datum wird bei vertragsübergreifenden Abrechnung für die Zuordnung der Abrechnungsaufträge und Belege verwendet. Es wird zudem in den Abrechnungsauftrag übernommen.
Hinweis
Dieses Datum darf nicht nach dem Ende der Abrechnungsperiode liegen.
Achtung
Wenn Sie in Ihrem System das Abschlagsverfahren 3 (Zahlungsplan
) verwenden und bereits ein Zahlungsplan zu dieser Portion existiert, dürfen Sie das Zuordnungsdatum nicht mehr ändern.
Gepl.AbrDatum (Geplantes Abrechnungsdatum)
Dieses Datum zeigt an, zu welchem Zeitpunkt eine Abrechnungsperiode als vorbereitet
gilt. Die Abrechnungsaufträge, die nach diesem Datum den Status abrechnungsfähig
haben, werden nicht verarbeitet. Dieses Datum ist somit das Selektionsdatum zur Findung abrechungsfähiger Abrechnungsaufträge bei Massen- und Einzelabrechung.
Über dieses Datum steuern Sie, an welchem Tag mit der Abrechnung der Verträge, die zu einer Portion gehören, begonnen werden soll. Hierbei wird der Fabrikkalender berücksichtigt.
Druck Faktura
Hier definieren Sie das Datum für den geplanten Rechnungsdruck.
ZuordDat.Gasabr (Zuordnungsdatum der Gasabrechnung)
Wenn Sie die thermische Gasabrechnung verwenden, können Sie über dieses Datum die benötigten Daten (z. B. Brennwert, Temperatur, K-Zahl) zuordnen.
Periodeneigenschaften
Sie können die Periodenlänge der Portion in Tagen
oder in Monaten
angeben.
Bei Monatsperioden können Sie aus den Periodenlängen 1, 2, 3, 4, 6 und 12 Monaten auswählen.
Bei Tagesperioden können Sie einen beliebigen Zeitraum in Tagen eingeben.
Kalendereinstellungen
Wenn Sie einen Fabrikkalender
definieren, können Sie das Kennzeichen Korr. NArbeitTag
(Arbeitsfreien Tag korrigieren
) setzen. Dies bewirkt, dass wenn ein Datum eines Terminsatzes auf einen im Fabrikkalender definierten arbeitsfreien Tag fällt, dieses Datum auf einen Arbeitstag verschoben wird.
Wenn Sie eine Tagesportion anlegen, können Sie das Kennzeichen FabK. berück.
(Fabrikkalender berücksichtigen)
setzen. Wenn Sie noch zusätzlich im Feld FabrikKal.-ID
einen Fabrikkalender eingeben, bewirkt dies, dass die definierten Tage nur in Arbeitstagen berechnet werden.
Karenzen monatsbezogene Abrechnung
Wenn Sie eine Monatsperiode anlegen, können Sie zusätzlich Karenzen
definieren, die den Abrechnungszeitraum bestimmen:
Wenn ein abzurechnender Zeitraum innerhalb der angegebenen Karenzen liegt, wird monatsgenau abgerechnet.
Wenn die Karenz überschritten wird, erfolgt die Berechnung tagesgenau.
Wenn Sie mehr als eine Ober- und Untergrenze der Karenzen benötigen, können Sie ein erweitertes Karenzverfahren
verwenden. Die Einstellungen hierfür nehmen Sie im Customizing vor:
Fäll. Abs/Rech.
(Fälligkeitsdatum von Abschlagsposition und Rechnung zusammenlegen
)
Hier legen Sie fest, ob und wie das Fälligkeitsdatum mit dem nächsten Abschlag oder mit der nächsten Rechnung zusammengelegt wird.
Art AbschlHR
(Art der entsorgungswirtschaftlichen Hochrechnung
)
Wenn im Vertrag kein spezieller Wert eingetragen ist, wird der gewählte Vorschlagswert aus der Ableseeinheit verwendet. Die Werte, die hier zur Verfügung stehen, haben folgende Auswirkungen:
01 (automatisch)
Die Hochrechnung der für den Abschlagszeitraum relevanten Werte wird nach folgender Logik durchgeführt (Priorität absteigend):
Wenn abrechnungsrelevante Änderungen des Servicerhythmus im Abschlagszeitraum vorhanden sind, wird die Hochrechnung anhand der zu erwartenden Services des Servicerhythmus durchgeführt.
Wenn abrechnungsrelevante Werte in der gleichen Periode des Vorjahrs vorhanden sind, werden diese zur Hochrechnung verwendet.
Wenn abrechnungsrelevante Werte in der Vorperiode vorhanden sind, werden diese zur Hochrechnung verwendet.
Die Hochrechnung wird anhand der zu erwartenden Services (bestimmt aus dem Intervall des Servicerhythmus) durchgeführt.
02 (über Servicerhythmus)
Die Hochrechnung wird anhand der zu erwartenden Services (bestimmt aus dem Intervall des Servicerhythmus) durchgeführt.
03 (über Vorperiode)
Zur Hochrechnung werden die abrechnungsrelevanten Werte aus der Vorperiode verwendet. Wenn dies nicht möglich ist, wird die Hochrechnung anhand der zu erwartenden Services (bestimmt aus dem Intervall des Servicerhythmus) durchgeführt.
04 (über Vorjahresperiode)
Zur Hochrechnung werden abrechnungsrelevante Werte aus der Vorjahresperiode verwendet. Wenn dies nicht möglich ist, wird wie folgt vorgegangen:
Es werden abrechnungsrelevante Werte aus der Vorperiode zur Hochrechnung verwendet.
Die Hochrechnung wird anhand der zu erwartenden Services (bestimmt aus dem Intervall des Servicerhythmus) durchgeführt.
Lzt.Fäll.mahnen
(Letzte Fälligkeit eines Abschlagsplans mahnen
)
Dieses Kennzeichen wird nur für das statistische Abschlagsplanverfahren verwendet. Wenn dieses Kennzeichen gesetzt ist, wird das Feld Nicht mahnbar im Abschlagsplan
nicht gesetzt.
Abschlagzyklen definieren
Durch die Wahl des Abschlagzyklus
können Sie entscheiden, wie viele Abschläge erhoben werden sollen. Wenn Sie Abschläge erheben wollen, muss mindestens ein zulässiger Abschlagszyklus mit der Anzahl der Abschläge gesetzt werden.
Abschlagzyklus
Hier können Sie einen in der Portion zuvor definierten Zyklus als Standardzyklus definieren. Es können nur Abschlagszyklen verwendet werden, die in dem zugeordneten Parametersatz definiert sind. Wenn Sie keine Abschläge erheben, werden beim Generieren der Terminsätze der Portion keine Daten in die Abschlags-Tabelle TE423
(Termine für Abschläge
) weggeschrieben.
Wenn Sie mehr als einen Zyklus definieren, werden zu jedem Zyklus die benötigten Einträge in der Tabelle TE423
gespeichert.
Abrechnungsklasse / Spartentyp
Sie können die Portion in ihrer Verwendung durch die Angabe von Abrechnungsklasse und Spartentyp
eingrenzen. Hierbei ergeben sich folgende Möglichkeiten:
Portion eingeschränkt
In der Ableseeinheit können Sie nur Konstellationen von Abrechnungsklasse und Spartentyp definieren, die in der Portion angegeben wurden. Optional können Sie auch keine Einschränkungen vornehmen.
Portion nicht eingeschränkt
Die Ableseeinheit kann keine oder beliebige Einschränkungen beinhalten.