Beschaffungsmengenberechnung Bei der Beschaffungsmengenberechnung ermittelt das System die Beschaffungsmengen von Zugängen, d.h. das System bildet Lose. Das System führt die Beschaffungsmengenberechnung automatisch durch, z.B.
Das System ermittelt die Beschaffungsmengen auf der Basis einer Menge, die durch die jeweilige Anwendung vorgegeben wurde. Bei der Planung mit der Standardheuristik SAP_PP_002 für die
Planung von Standardlosen
ermittelt das System die Beschaffungsmengen für einen unterdeckten Bedarf. Beim manuellen Anlegen eines Auftrags ist die gewünschte Gutmenge oder Bestellmenge relevant.
Im Allgemeinen hängt die Anzahl der Zugänge und die Beschaffungsmenge jedes Zugangs von folgenden Faktoren ab:
Bei eigengefertigten Produkten kann Baugruppenausschuss anfallen. In diesem Fall umfasst die Beschaffungsmenge eines Zugangs Gutmenge und Ausschuss. (Die Prozentangabe für den Baugruppenausschuss bezieht sich auf die Beschaffungsmenge eines Zugangs.)
Das Losgrößenverfahren bestimmt, wie das System die Lose bildet, d.h. welche (Teil-) Beschaffungsmengen und Wunschverfügbarkeitstermine die Zugänge haben müssen, damit sie die gewünschte Gut- oder Bestellmenge bereitstellen. Das Losgrößenverfahren passt die Beschaffungsmengen der Zugänge an die fertigungs- oder planungstechnischen Randbedingungen an. Beispiele sind eine anlagenbedingte Produktion von Losen mit fester Losgröße oder eine durch Bestellkonditionen bedingte wöchentliche Bestellung der Komponenten (periodische Losgröße), die in der Folgewoche benötigt werden.
weitere Parameter wie z.B. Mindestlosgröße , maximale Losgröße und Rundung
Mit diesen Parametern können Sie Einschränkungen für die erlaubten Beschaffungsmengen eines einzelnen Zugangs modellieren. Welche dieser Parameter das System bei der Beschaffungsmengenberechnung berücksichtigen kann, hängt vom Losgrößenverfahren ab.