Importparameter definieren und
verwenden
Sie möchten Importparametern einer benutzerdefinierten Funktion oder Importparametern einer Standardfunktion erst zur Laufzeit Werte zuweisen.
Siehe auch: Parametrisierte Message-Mappings.
Sie haben eine Ausgangs- und eine Zielstruktur in den Mapping-Editor geladen und befinden sich im Änderungsmodus.
Wenn Sie Importparameter in einer benutzerdefinierten Funktion verwenden wollen, sollten Sie diese bereits angelegt haben und die Funktionsparameter als Signatur-Variablen in den Funktionseigenschaften definiert haben (sie können dort nur Importparameter definieren).

Da die Importparameter Teil der Signatur Ihrer benutzerdefinierten Funktion sind, können Sie im Quelltext direkt auf die Parameter zugreifen.
Im Mapping-Editor müssen Sie die Funktionsparameter an die Message-Mapping-Parameter binden:
...
1. Wechseln Sie im Mapping-Editor auf die Registerkarte Signatur. Tragen Sie für die Funktionen, denen erst zur Laufzeit Werte für Funktionsparameter übergeben werden sollen, Importparameter in die Tabelle ein. Sie können einen Message-Mapping-Importparameter verwenden, um Werte an mehrere Importfunktionsparameter zu übergeben.
2. Wechseln Sie im Mapping-Editor auf die Registerkarte Definition. Rufen Sie im Datenfluss-Editor die verschiedenen Zielfeld-Mappings mit den zu parametrisierenden Funktionen auf und führen Sie pro Funktion folgende Schritte durch:
a.
Um das Dialogfenster für die Bearbeitung
der Funktionsparameter zu öffnen, doppelklicken Sie auf die Funktion im
Datenfluss-Editor. (Funktionen mit Funktionsparametern sind durch die
Zahnradikone (
)
gekennzeichnet.)
b.
Statt im Dialogfenster konstante Werte
einzutragen, wählen Sie Erweiterte Sicht (
). Die Eingabehilfe zeigt alle
Message-Mapping-Importparameter der Registerkarte Signatur an, die zum Funktionsparameter passen.
c. Wählen Sie einen Message-Mapping-Parameter aus, der an den Funktionsparameter gebunden werden soll und bestätigen Sie mit Übernehmen.
3. Speichern Sie Ihr Message-Mapping.
Um Ihr Message-Mapping zur Konfigurationszeit verwenden zu können, müssen Sie es einem passenden Operation-Mapping zuordnen und die Message-Mapping-Parameter an Operation-Mapping-Parameter binden:
4. Falls nicht schon ein passendes Operation-Mapping existiert, legen Sie eines an. Verweisen Sie auf die zum Operation-Mapping gehörenden Operationen und auf Ihr parametrisiertes Message-Mapping (siehe: Operation-Mappings).
5. Um die notwendigen Operation-Mapping-Parameter anzulegen, wählen Sie die Drucktaste Parameter. Sie können einen Operation-Mapping-Importparameter verwenden, um Werte an mehrere Message-Mapping-Importparameter zu übergeben.
6.
In der Spalte Binding der Tabelle im
Rahmen Mapping-Programme gibt es eine Drucktaste zur Definition eines Bindings
(
). Wählen Sie die
Drucktaste in der Zeile, in der Sie Ihr Message-Mapping-Programm eingetragen
haben.
7. Ordnen Sie den Message-Mapping-Importparametern Operation-Mapping-Importparameter zu. Den Parametern der Kategorie Einfacher Typ können Sie auch Konstanten zuweisen.

Da der Wert eines Message-Mapping-Parameters, dem Sie eine Konstante zugewiesen haben, bereits festgelegt ist, wird die Konstante in der Interface-Ermittlung nicht angezeigt. Zur Konfigurationszeit können Sie in der Interface-Ermittlung nur Operation-Mapping-Parametern Werte zuweisen.
8. Speichern Sie Ihr Operation-Mapping.
Sobald Sie Ihr Operation-Mapping aktiviert haben, können Sie den Importparametern folgendermaßen Werte zuweisen:
·
In
Interface-Ermittlungen
im Integration Directory, die auf dieses Operation-Mapping
verweisen.
·
Innerhalb eines Monitoring- oder
Integrationsprozess im ES Repository, und zwar über einen
Transformationsschritt,
der auf dieses Operation-Mapping verweist.
Die Mapping-Laufzeit reicht vor der Ausführung des Message-Mappings die Werte über die Operation-Mapping-Parameter an die Message-Mapping-Parameter weiter.