Mapping-Programme mit Operation-Mappings
vorkonfigurieren
Operation-Mappings registrieren Ihre Mapping-Programme für ein Paar von Operationen im Enterprise Services Repository (ES Repository). Wenn Sie zur Laufzeit ein Mapping benötigen, reicht es aus, zur Konfigurations-Zeit das Operation-Mapping auszuwählen.
Siehe auch: Übersicht.

Im ES Builder können Sie neben der Operation eines Service-Interfaces auch ein IDoc oder einen RFC auswählen. Diese Objekte verweisen im Prinzip ebenso auf eine oder mehrere Messages und sind daher auf der gleichen Ebene wie eine Operation. Mit Operation meint diese Dokumentation also auch IDoc und RFC.
Sie können die Objekte, auf die von einem Operation-Mapping verwiesen werden soll, direkt aus dem Operation-Mapping heraus anlegen. Zur Vereinfachung wird im folgenden davon ausgegangen, dass die erforderlichen Objekte (Interfaces, Mapping-Programme) bereits vorhanden sind.

Wenn ein Interface nicht importiert beziehungsweise im ES Repository angelegt werden kann (zum Beispiel bei einem Fremdadapter) müssen Sie die Interface-Namen für die jeweilige Operation per Hand eintragen. Die technischen Namen können dann nicht geprüft werden.
...
1. Legen Sie im ES Builder Ihr Operation-Mapping an (siehe auch: Anlegen eines Objektes).

Sie können auch für das gleiche Paar von Operationen mehrere Operation-Mappings anlegen.
2. Tragen Sie die Ausgangs- und Ziel-Operation in der gleichlautenden Tabelle ein, für welche ein Mapping der Request-, der Response und/oder der Fault-Message notwendig ist. Es gelten folgende Einschränkungen:
○
Wenn Sie das Operation-Mapping in einem
Transformationsschritt
eines Integrationsprozesses verwenden wollen, dürfen Sie nur abstrakte
Service-Interfaces angeben. Außerdem müssen alle Objekte (Integrationsprozess,
Operation-Mapping und alle Objekte, auf die das Operation-Mapping verweist) in
der gleichen Software-Komponentenversion liegen. Wenn Sie auf Objekte von
unterliegenden Software-Komponentenversionen verweisen wollen, müssen Sie auf
die Objekte über den Zweig Basis-Objekte (im
Navigationsbaum oder einer Eingabehilfe) zugreifen (siehe auch: Unterliegende
Software-Komponentenversionen).
3. Um die Eigenschaften der Operationen einzulesen, wählen Sie die Drucktaste Operationen lesen. Die Tabelle im unteren Bereich zeigt je Modus der Operation (synchron oder asynchron) Registerkarten für die Request-, die Response und falls vorhanden für die Fault-Message an.
4. Um ein externes Mapping-Programm zu entwickeln, können Sie nach dem Einlesen der Operationen das XSD-Schema der jeweiligen Request- oder Response-Message als ZIP-Datei exportieren, Die ZIP-Datei kann mehrere Schema-Dateien enthalten, die sich gegenseitig referenzieren, beispielsweise bei einem Multi-Mapping. In so einem Fall hat das Schema mit dem globalen Element der Message den Namen MainSchema.
5. Um auf ein Mapping-Programm für die jeweilige Message zu verweisen, haben Sie folgende Möglichkeiten:
¡
Sie wählen ein bereits im ES Repository
vorhandenes Mapping-Programm mit Hilfe der Eingabehilfe (
) aus. Handelt es sich um
ein Message-Mapping, zeigt die Eingabehilfe in der Voreinstellung nur solche
Message-Mappings an, die ausgehend von der Ausgangs- und Ziel-Message im ES
Repository gefunden werden (bei Multi-Mappings wird als Suchkriterium jeweils
die erste Ausgangs- beziehungsweise Ziel-Message verwendet). Sie können sich
aber auch beliebige Message-Mappings anzeigen lassen, beispielsweise weil Sie
ein Mapping aus mehreren Mapping-Programmen mit Zwischen-Instanzen aufbauen,
für die es keine Message-Typen gibt.
¡
Message-Mappings können Sie direkt aus
dem Operation-Mapping heraus anlegen. Wählen Sie dazu in der Spalte Typ den
Mapping-Typ Message-Mapping aus. Plazieren Sie
dann den Cursor in die Spalte Name und wählen Sie
die Funktion Neues Message-Mapping anlegen
(
) im Rahmen Mapping-Programme. Der ES Builder übernimmt die Angaben
über Messages und deren Häufigkeit direkt aus dem
Operation-Mapping.

Ein Operation-Mapping kann nur auf Mapping-Programme verweisen, die der gleichen oder unterliegenden Software-Komponentenversion wie das Operation-Mapping angehören. Dadurch wird sichergestellt, dass die Mapping-Programme zusammen mit dem Operation-Mapping ausgeliefert werden (weitere Informationen: Organisation des ESR-Content).
6. Mit den Ankreuzfeldern SAP XML Toolkit verwenden, XOP-Inkludierungen nicht auflösen, Attachments lesen legen Sie die Grundeinstellungen für Ihre Mapping-Programme fest.
Weitere Informationen: Operation-Mapping-Grundeinstellungen
7. Speichern Sie Ihr Operation-Mapping.
Über ein Operation-Mapping können Sie auch mehrere Mapping-Programme für die Transformation einer Request- oder Response-Message hintereinander ausführen (bei Mappings für Fault-Messages ist dies nicht möglich). In solchen Fällen besteht ein Operation-Mapping aus mehreren Schritten.
Um mehrere Mapping-Programme für einen Request oder eine Response hintereinander auszuführen, tragen Sie die Mapping-Programme in der Tabelle auf der korrespondierenden Registerkarte ein. Die Schritte werden in der angegebenen Reihenfolge ausgeführt (von oben nach unten). Das Ergebnis des Mapping-Programms aus dem vorhergehenden Schritt wird jeweils an das Mapping-Programm des nachfolgenden Schritts weitergereicht.
Die Aufteilung des Gesamt-Mappings einer Richtung in verschiedene Schritte ist nicht zwingend notwendig. Auf diese Weise lassen sich aber beispielsweise alle Message-Formate einer Systemlandschaft auf ein zentrales Message-Format abbilden. Insgesamt werden dann weniger Mapping-Programme benötigt, weil nicht mehr alle Message-Formate wechselseitig aufeinander abgebildet werden müssen.
Wenn Sie in der Interface-Ermittlung im Integration Directory auf das Operation-Mapping verweisen, kann der Integration Server die Mapping-Programme, die Sie über das Operation-Mapping vorkonfiguriert haben, für Request-, Response- und/oder Fault-Message identifizieren.
Weitere Informationen:
Definition von
Interface-Ermittlungen.