Funktionsübersicht und
Funktionseigenschaften
In einer (lokalen) Funktionsbibliothek arbeiten Sie mit der Funktionsübersicht auf der linken Seite des Editors, um auf die Funktionseigenschaften von bestehenden Funktionen auf der rechten Seite des Editors zuzugreifen oder um neue Funktionen anzulegen.
Funktionen anderer Java-Pakete beziehungsweise anderer Funktionsbibliotheken werden nicht in der Funktionsübersicht angezeigt.
Sie haben bereits eine Funktionsbibliothek oder ein Message-Mapping beziehungsweise eine Mapping-Vorlage mit einer lokalen Funktionsbibliothek angelegt. Diese Objekttypen unterstützen die hier beschriebenen Funktionen in gleicher Weise.
Die Funktionsübersicht zeigt alle Funktionen und Java-Bereiche der Bibliothek an. Nachdem Sie eine Funktionsbibliothek angelegt haben, sind in der Liste bereits folgende Einträge vorhanden:
Attribute und Methoden |
Dieser Bereich entspricht dem Klassenkörper der Java-Klasse. Sie können in diesem Bereich globale Variablen und globale Methoden der Bibliothek definieren. |
init |
Initialisierungsmethode, die vor dem Message-Mapping aufgerufen wird. |
cleanUp |
Methode, die nach dem Message-Mapping aufgerufen wird, beispielsweise um nicht mehr benötigte Daten im Speicher freizugeben. |
Wenn Sie mehrere Funktionsbibliotheken in einem Message-Mapping verwenden, gibt es mehrere Java-Bereiche Attribute und Methoden, sowie mehrere init()- und cleanUp()-Methoden. Die Mapping-Laufzeit führt diesen Quelltext am Anfang beziehungsweise am Ende des Message-Mappings in der Reihenfolge aus, in der Sie die zugehörigen Funktionsbibliotheken in der Tabelle zur Verwendung der Bibliotheken eingetragen haben.
Um eine neue Funktion hinzuzufügen, fügen Sie eine neue Zeile in der Funktionsübersicht ein und vergeben einen technischen Namen für die Funktion. Die weiteren Eigenschaften der Funktion geben Sie auf der rechten Seite über dem Quelltext-Editor an:
Funktionseigenschaften
Eigenschaft |
Verwendung |
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Titel |
Titel für die Anzeige der Funktion im Datenfluss-Editor. |
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Beschreibung |
Beschreibung für den Quickinfo-Text der Funktion im Datenfluss-Editor |
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Ausführungsart |
Einzelwerte In dieser Ausführungsart kann eine Funktion pro Aufruf einzelne Eingabewerte von Feldern verarbeiten. |
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Alle Werte eines Kontext In dieser Ausführungsart kann eine Funktion pro Aufruf mehrere Eingabewerte eines Feldes verarbeiten. Die Mapping-Laufzeit weist vor dem Aufruf der Funktion alle Feldwerte eines Kontextes den Feldern des zugehörigen Array zu. Siehe auch: Erweiterte benutzerdefinierte Funktionen |
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Alle Werte einer Queue In dieser Ausführungsart kann eine Funktion pro Aufruf mehrere Eingabewerte eines Feldes verarbeiten. Die Mapping-Laufzeit weist vor dem Aufruf der Funktion die Werte der gesamten Queue für das Feld einem Array zu. Siehe auch: Erweiterte benutzerdefinierte Funktionen Beachten Sie, dass bei großen Messages ein Speichern der gesamten Queue im Cache sehr viel Speicher zur Laufzeit benötigt. Arbeiten Sie in so einem Fall daher lieber mit Kontexten. |
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Kategorie |
Funktionskategorie, unter der die Funktion im Datenfluss-Editor erreichbar sein soll. Um eine Funktion einer vorhandenen Kategorie zuzuordnen, geben Sie deren Namen ein. Um die Funktion einer neuen Kategorie zuzuordnen, geben Sie einen noch nicht vorhandenen Namen ein. Der Mapping-Editor legt dann automatisch eine Kategorie unter diesen Namen an. |
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Signatur-Variablen |
Mögliche |
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Argument |
Variablentyp für die Eingabewerte einer Funktion, die im Datenfluss-Editor in der Regel auf der linken Seite als kleine Kästchen dargestellt werden. |
String, int, float |
Parameter |
Variablentyp für Funktionsparameter, mit denen Sie unabhängig von den Argumenten zusätzlich das Verhalten der Funktion steuern. Um Parameter mit Werten zu belegen, rufen Sie per Doppelklick auf die Funktion im Datenfluss-Editor die Funktionsparameter auf. Die Funktionsparameter können optional auch an Message-Mapping-Parameter gebunden werden (siehe: Parametrisierte Message-Mappings). |
String, int, Channel |
Ergebnis |
Variablentyp für alle Ausführungsarten außer Einzelwerte. Über die über diesen Typ deklarierte Ergebnisvariable geben Sie die Ergebnis-Queue der Funktion zurück (siehe auch: Das ResultList-Objekt). |
ResultList |
Die Mapping-Laufzeit liest die Werte von Feldern als String aus der Message. Wenn Sie als Variablentyp für die Argumente int oder float angegeben haben, führt die Laufzeit bei der Wertzuweisung eine Datentypkonvertierung durch. Wenn der String nicht in den angegebenen Datentyp konvertiert werden kann, löst die Mapping-Laufzeit eine Ausnahme aus.
...
1. Um eine neue benutzerdefinierte Funktion anzulegen, fügen Sie eine neue Zeile in der Funktionsübersicht ein und geben deren Funktionseigenschaften an.
2. Erfassen Sie Ihren Quelltext (siehe auch: Implementierung von Java-Funktionen).