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Funktionsdokumentation Anlagenkonfigurations-Workbench  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Die Anlagenkonfigurations-Workbench ist für den täglichen Einsatz durch Techniker und technische Planer vorgesehen, die mit Objekten arbeiten, die sich durch äußerst komplexe Produktstrukturen auszeichnen (z. B. Flugzeuge, Triebwerke und Turbinen).

Die Kontrolle der Ist-Konfiguration ist beim Instandhaltungsprozess sehr wichtig, damit gewährleistet ist, dass das technische Objekt bei der Freigabe für den Betrieb eine gültige Konfiguration besitzt.

Beispiel 

Zum Beispiel liefert der Flugzeughersteller alle technischen Unterlagen, die für die Aktualisierung und die Instandhaltung eines Flugzeugs notwendig sind. Zu diesen Unterlagen gehört der Illustrierte Teilekatalog, in dem alle gültigen Teile eines technischen Objekts angegeben sind. Instandhaltung und Wartung des Flugzeugs müssen daher in Übereinstimmung mit dem Illustrierten Teilekatalog erfolgen, d. h., es dürfen nur die im Illustrierten Teilekatalog definierten Teile eingebaut werden.

Mit der Anlagenkonfigurations-Workbench können Sie eine Konfigurationsprüfung durchführen, bei der eine bestimmte Ist-Konfiguration mit der entsprechenden zulässigen Konfiguration verglichen wird. In der zulässigen Konfiguration können beispielsweise alle möglichen Teilevarianten aus dem Illustrierten Teilekatalog enthalten sein.

Integration

Mit Hilfe der Produkt-Varianten-Struktur (PVS) innerhalb des integrierten Produkt- und Prozessengineering (iPPE) erstellen Sie die Soll-Teileliste eines technischen Objekts. Sie kann Strukturinformationen enthalten sowie alle Alternativteile an einem bestimmten Ort, wie sie im Illustrierten Teilekatalog definiert sind.

Hinweis

Der Teil der Soll-Teileliste, gegen den eine bestimmte Ist-Konfiguration des Objekts geprüft wird, heißt im SAP-System zulässige Konfiguration. Diese Konfiguration wird als Referenzstruktur für eine Konfigurationsprüfung innerhalb der Anlagenkonfigurations-Workbench verwendet.

Weitere Informationen finden Sie unter Produkt-Varianten-Struktur (PVS).

Vorraussetzungen

      Sie haben die Ist-Konfiguration des jeweiligen Objekts in Form einer Equipmenthierarchie oder einer gemischten Hierarchie aus Equipments und Technischen Plätzen festgelegt.

      Sie haben die Soll-Teileliste des jeweiligen Objekts erstellt.

      Sie haben die Ist-Konfiguration mit der Soll-Teileliste verknüpft.

Weitere Informationen finden Sie unter Vorbereitende Aktivitäten für die Konfigurationsprüfung.

Funktionsumfang

Die Anlagenkonfigurations-Workbench ist leicht zu bedienen. Sie stellt folgende Funktionen zur Verfügung:

      Anzeige der Ist-Konfiguration eines technischen Objekts entweder vollständig oder teilweise als Baumstruktur

      Anzeige von Informationen zum iPPE-Einstieg für Equipments, die Teil der Ist-Konfiguration sind

      Manuelles Anlegen und Löschen von Strukturlücken, die als Platzhalter fehlende Teile in der Ist-Konfiguration des jeweiligen Objekts kennzeichnen

      Anzeige bzw. Änderung des Funktionskennzeichens (FKZ), einem Referenzfeld, das eine direkte Verbindung der Ist-Konfiguration mit der Soll-Teileliste herstellt. Das FKZ gibt die Funktion des entsprechenden technischen Objekts bzw. iPPE-Strukturknotens an.

      Durchführung einer Gesamtprüfung für die Ist-Konfiguration eines technischen Objekts: Die Prüfung der Ist-Konfiguration kann entweder gegen die vollständig oder teilweise aufgelöste zulässige Konfiguration erfolgen.

      Anzeige des Konfigurationsprüfergebnisses in einem Protokoll

      Anzeige der zulässigen Konfiguration als Baumstruktur für das technische Objekt, das einer Konfigurationsprüfung unterzogen wird

      Anzeige von gültigen Teilen für iPPE-Knoten der Soll-Teileliste und der zulässige Konfiguration

      Anzeige von nicht serialisierten Teilen durch Auflösung von Equipmentstücklisten (im Customizing einzustellen)

 

 

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