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Prozessdokumentation Vorbereitende Aktivitäten für die Konfigurationsprüfung  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Einsatzmöglichkeiten

Für die Konfigurationsprüfung innerhalb der Komponente Anlagenkonfiguration sind Stammdaten in zwei unterschiedlichen Bereichen erforderlich:

Einerseits muss eine Soll-Teileliste vorhanden sein, in der alle Konfigurationsmöglichkeiten für ein(e) Produkt(familie) enthalten sind.

Andererseits muss eine bestimmte Ist-Konfiguration vorhanden sein, die die aktuelle Struktur eines einzelnen Produkts darstellt.

Schließlich müssen beide miteinander verknüpft werden, um den Vergleich zu ermöglichen.

Ablauf

Zum Anlegen der Stammdaten für die Konfigurationsprüfung gehen Sie wie folgt vor:

...

       1.      Material konfigurieren

...

Legen Sie für die Einstiegsknoten in der Soll-Teileliste konfigurierbare Materialien und/oder legen Sie Materialvarianten an. Weitere Informationen finden Sie unter Materialstammdaten für konfigurierbare Materialien und Materialstammsatz für Varianten pflegen.

                            a.      Legen Sie Standardmaterialien an.

                            b.      Wenn Sie Parametergültigkeit verwenden möchten, müssen Sie auf der Registerkarte Grunddaten 1 im Materialstamm das Kennzeichen Gültigkeit bewerten setzen.

Weitere Informationen finden Sie unter Arbeiten mit Parametergültigkeiten.

       2.      Soll-Teileliste konfigurieren

                            a.      Legen Sie in der iPPE-Workbench die Soll-Teileliste für das entsprechende Objekt an.

Empfehlung

Beim erstmaligen Zugriff auf die iPPE-Workbench fordert das System Sie zur Auswahl eines Benutzerprofils auf. Wir empfehlen, das Profil Gesamtanzeige zu verwenden.

                            b.      Legen Sie iPPE-Einstiegsknoten an.

                                                  i.       Legen Sie die Produktklasse fest. Verwenden Sie die Klasse, die dem entsprechenden konfigurierbaren Material zugeordnet ist.

                                                ii.       Legen Sie mindestens eine Einstiegsvariante fest.

                                               iii.       Geben Sie für jede Einstiegsvariante mindestens ein konfigurierbares Material bzw. eine Materialvariante an.

                                               iv.       Legen Sie auf der Registerkarte Einstiege mindestens einen Einstieg an.

                            c.      Verknüpfen Sie die einzelnen Einstiegsknoten über das Kontextmenü mit iPPE-Strukturknoten. Wählen Sie dazu im Kontextmenü Beziehung anlegen Strukturknoten und geben Sie im Dialogfenster einen Knotennamen ein.

                                                  i.       Geben Sie die Produktklasse wie oben an.

Legen Sie für die Strukturknoten, die später mit einem entsprechenden Equipment der Ist-Konfiguration verknüpft werden sollen, Strukturknotenvarianten mit Materialien fest.

Legen Sie für Gesamtkonfigurationsprüfungen innerhalb der Anlagenkonfigurations-Workbench gegebenenfalls ein Beziehungswissen an.

Legen Sie für lokale Konfigurationsprüfungen beim Einbau oder Austausch von Equipments gegebenenfalls Cancel-Part-Beziehungen an.

Weitere Informationen finden Sie unter Anlegen einer mehrstufigen Produktstruktur.

Hinweis

Sie können die Auflösung der Soll-Teileliste innerhalb der iPPE-Workbench mit der Konfigurationssimulation testen, um festzustellen, ob Parametergültigkeit, Beziehungswissen und Einstellungen zum Beziehungswissen berücksichtigt werden. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurationssimulation im Filter.

       3.      Ist-Konfiguration einrichten

Legen Sie die Ist-Konfiguration für das entsprechende technische Objekt an. Dabei haben Sie zwei Möglichkeiten:

       als reine Equipmenthierarchie (einschließlich Equipment-Stücklistenpositionen, wenn Sie die entsprechenden Customizing-Einstellungen vornehmen)

Die Equipments, die später mit iPPE-Einstiegsknoten der zulässigen Konfiguration verknüpft werden, sollten anderen Equipments übergeordnet sein, die später mit iPPE-Strukturknoten verknüpft werden.

       als gemischte Hierarchie aus Technischen Plätzen, Equipments oder Equipment-Stücklistenpositionen (wenn Sie die entsprechenden Customizing-Einstellungen vornehmen)

Da Technische Plätze Strukturierungseinheiten ohne algorithmische Bedeutung sind, sollten Sie jedem Technischen Platz ein Equipment zuordnen.

Achtung

Das Verhältnis zwischen der (übergeordneten) Hierarchie der Technischen Plätze und der (untergeordneten) Equipmenthierarchie muss 1:1 zwischen Technischem Platz und eingebautem Equipment hergestellt werden.

Das Wurzelobjekt einer späteren Konfigurationsprüfung ist das oberste Equipment der Ist-Konfiguration.

       4.      Ist-Konfiguration und Soll-Teileliste verknüpfen

                            a.      Ordnen Sie den Equipments, die ein Pendant zu iPPE-Einstiegsknoten darstellen, die jeweiligen Knoten zu.

Weitere Informationen finden Sie unter Equipments mit iPPE-Einstiegsknoten verknüpfen.

                            b.      Verknüpfen Sie die Equipment oder dessen Positionen, die ein Pendant zu iPPE-Strukturknoten haben, mit den entsprechenden Knoten, indem Sie den jeweiligen Equipments oder Equipment-Stücklistenpositionen ein Funktionskennzeichen (FKZ) zuordnen.

Weitere Informationen finden Sie unter Funktionskennzeichen und Funktionskennzeichen anlegen.

                            c.      Falls erforderlich, können Sie die Konfiguration auf der Registerkarte Anlagenkonfiguration im Equipmentstammsatz ändern. Dies hat zur Folge, dass die festgelegte Konfiguration bei der Konfigurationsprüfung für alle Equipments unterhalb des entsprechenden Equipments gültig ist.

                            d.      Wenn für die Soll-Teileliste Parametergültigkeit verwendet wird, können Sie im Equipmentstammsatz auf der Registerkarte Anlagenkonfiguration Gültigkeitswerte zuordnen.

Wählen Sie Nächster Schritt im Gruppenrahmen Gültigkeitsbewertung, und ordnen Sie den entsprechenden Parametern Gültigkeitswerte zu.

Dies hat zur Folge, dass die angegebene Parametergültigkeit bei der Konfigurationsprüfung für das entsprechende Equipment und alle untergeordneten Equipments gültig ist.

Ergebnis

Sie können für alle Objekte der Ist-Konfiguration, die mit Knoten der Soll-Teileliste verknüpft sind, einer Konfigurationsprüfung durchführen.

 

Siehe auch:

Gesamtkonfigurationsprüfung

Lokale Konfigurationsprüfung

 

 

 

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