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Funktionsdokumentation Änderung der Ist-Konfiguration  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Die Komponente Anlagenkonfiguration bietet eine zentrale Transaktion zum Ändern der Ist-Konfiguration durch den Einbau, den Ausbau oder den Tausch der Equipments eines technischen Objekts. Weitere Informationen zu diesen Modi finden Sie unter Modi für die Änderung der Ist-Konfiguration.

Integration

Eine Integration mit den Komponenten Warehouse Management und Handling Unit Management ist nicht vorgesehen.

Vorraussetzungen

      Im Customizing zu Instandhaltung und Kundenservice haben Sie folgende Einstellungen vorgenommen:

       Sie haben unter Allgemeine Einstellungen für Einbau/Ausbau vornehmen Vorschlagswerte für die Bewegungsart und den Sonderbestand für den Einbau und den Ausbau festgelegt.

       Sie haben unter Eigenschaften der Meldungen zum Ein- und Ausbau von Teilen festlegen die Meldungseigenschaften für den Einbau und den Ausbau von Komponenten festgelegt.

       Sie haben unter Einbau am Technischen Platz definieren bei Verwendung einer gemischten Hierarchie aus Technischen Plätzen und Equipments für den entsprechenden Equipmenttyp das Kennzeichen Einbau am T. Platz gesetzt.

       Sie haben unter Zusätzliche betriebswirtschaftliche Sichten für Equipmenttypen festlegen für den jeweiligen Equipmenttyp die Daten für die Komponente Anlagenkonfiguration aktiviert.

       Sie haben unter Serialnummernprofile festlegen für Serialnummernprofile den Meldungstyp von Systemmeldungen festgelegt, der bei Bestandsinkonsistenzen ausgegeben werden soll. Wir empfehlen, den Status dieser Meldungen auf Fehler zu setzen.

       Sie haben unter Eigenschaften der Meldungen zum Ein- und Ausbau von Teilen festlegen für den jeweiligen Meldungstyp des Ersatzteilausbaus Problemcodes (Ereignistypen) und Ursachencodes (Teilezustände) erfasst. Dadurch können Sie bei Änderungen der Ist-Konfiguration Teilezustände für Meldungen zum Ausbau von Equipments integrieren. Der Problemcode bzw. Ereignistyp wird im Meldungskopf und der Ursachencode bzw. Teilezustand in den Positionsdaten der Meldung angezeigt.

      Sie haben die Modi für die Änderung der Ist-Konfiguration durch Implementierung des BAdIs BADI_CCM_IE4N_MODE und/oder Festlegen der erforderlichen Customizing-Einstellungen für Stücklisten aktiviert.

      Außerdem sind im System folgende Voraussetzungen erfüllt:

       Sie haben im Stammsatz des Equipments die Registerkarte für Serialisierungdaten aktiviert und das Equipment hat sowohl eine Material- als auch eine Serialnummer.

       Für das betreffende technische Objekt existiert im System eine Equipmenthierarchie oder eine gemischte Hierarchie aus Equipments, Equipment-Stücklistenpositionen und Technischen Plätzen.

      Wenn das System lokale Konfigurationsprüfungen durchführen soll, haben Sie die Soll-Teileliste des betreffenden technischen Objekts erstellt und mit der Ist-Konfiguration verknüpft. Weitere Informationen finden Sie unter Vorbereitende Aktivitäten für die Konfigurationsprüfung.

Funktionsumfang

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Funktionen, die für die Änderung der Ist-Konfiguration durch den Einbau, den Ausbau oder den Tausch von Equipments zur Verfügung stehen. Weiter Informationen zu den einzelnen Funktionen finden Sie unter Einbau von Komponenten, Ausbau von Komponenten und Austausch von Equipments.

Funktion

Einbau

Ausbau

Tausch

Automatisches Generieren von Vorschlägen für gültige Teile und Einbauorte, wenn Sie die Ist-Konfiguration des technischen Objekts mit der entsprechenden Soll-Teileliste verknüpft haben

X

 

 

Automatisches Erzeugen/Löschen von Strukturlücken

X

X

 

Forcierter Einbau/Ausbau/Tausch ist trotz bestehender Validierungsfehler möglich; er wird im Equipmentstammsatz gesichert und erfordert eine spezielle Berechtigung.

X

X

X

Automatisches Erzeugen von Meldungen zur Dokumentation der Konfigurationsänderung mit Hilfe des BAdIs BADI_CCM_NOTIF_GENER

X

X

X

Simulation von Einbau, Ausbau oder Tausch. Hinweis: Bestimmte Prüfungen (z. B. Kontenfindung) werden bei der Simulation jedoch nicht durchgeführt.

X

X

X

Analyse von Meldungen, die im Rahmen von Konfigurationsänderungen entstanden sind, durch ein nach Meldungstyp strukturiertes Vollbild-Anwendungsprotokoll

X

X

X

Anwendungsprotokoll mit einer Nachricht zum Gesamtstatus sowie Nachrichten, die sich auf den Simulationsmodus beziehen, und Nachrichten, die sich auf den Sicherungsmodus beziehen

X

X

X

Lokale Konfigurationsprüfung zur Feststellung der Materialgültigkeit, wenn Sie die Ist-Konfiguration des technischen Objekts mit einer Soll-Teileliste verknüpft haben

X

 

X

Prüfung der Cancel-Part-Beziehungen. Sie müssen das entsprechende Kennzeichen unter Allgemeine Einstellungen für Interface zur iPPE-Workbench vornehmen setzen.

X

 

X

Verschiedene Business Add-Ins zur Implementierung kundenspezifischer Logik

X

X

X

Aktualisierung der Stammcharge

 

X

 

 

Einschränkungen

      Wenn Sie einen Ausbau oder einen Einbau mit Materialbewegung rückgängig machen möchten, müssen Sie die gegensätzliche Funktion durchführen. Eine eigenständige Stornofunktion ist nicht vorhanden.

      Bei Prüflosen müssen Sie zuvor einen Verwendungsentscheid treffen und den Bestand in den frei verwendbaren Bestand buchen; erst dann können Sie die gegensätzliche Funktion mit Bewegungsart 502 durchführen.

      Weder der Materialeingang zur Bestellung (Bewegungsart 101) noch Umlagerungen werden durch diese Funktion unterstützt.

      Sie können nicht mehrere Equipments gleichzeitig ein- oder ausbauen.

      Für nicht serialisierte Materialien ist ein forcierter Einbau nicht möglich (Einbau und Ausbau von Stücklisten).

      Die Funktion ist weder für Batch-Input noch für einen Aufruf mit dem Befehl „Call Transaction“ vorgesehen.

      Die Aktualisierung der Stammcharge während des Wareneingangs von Equipment (Warenbewegung in den Bestand ohne PM-Integration) wird nicht unterstützt.

 

 

 

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