Registerkarte BWA-Index-Einstellungen 
Auf der Registerkarte BWA-Index-Einstellungen finden Sie Informationen zur letzten Datenänderung (Name des Änderers, Datum und Zeit) von BWA-Indizes zu InfoCubes (inkl. InfoCube eines HybridProviders und SPO), VirtualProvidern, Hierarchien, Stammdaten und Queries sowie zum Status der Bereitstellung des betreffenden BWA-Index für das Reporting.
Hinweis
Wenn es sich um einen BWA-Index zu einem Query-Snapshot handelt, zeigt das System im Bereich Datenänderung Datum und Zeitpunkt der letzten Änderung des BWA-Index sowie Datum und Zeitpunkt der letzten Änderung des der Query zugrunde liegenden InfoProviders an. Wenn der Zeitstempel des Snapshot-Index nicht älter ist als der Zeitstempel des der Query zugrunde liegenden InfoProviders, nutzt das System zur Querylaufzeit den BWA-Index. Andernfalls werden die Daten nicht vom BWA, sondern von der Datenbank aus der Query als InfoProvider gelesen.
Im Bildbereich Status erhalten Sie folgende Informationen:
Das System zeigt an, ob der BWA-Index für Zugriffe über Queries ein- oder ausgeschaltet ist.
Das System kann aus verschiedenen Gründen einen BWA-Index auf inaktiv setzen. In einem solchen Fall gibt das System die Technische Ursache für die Deaktivierung an.
Beispiel
Beispiel: BWA-Index inaktiv während Löschen von Requests (D).
Wenn im BW-System der entsprechende Systemparameter für die Verwendung eines SAP BusinessObjects Explorers gesetzt ist (siehe Indizieren von BW-Daten für den SAP BusinessObjects Explorer), blendet das System für InfoCubes und VirtualProvider den Explorer-Status ein.
Das System zeigt an, ob der BWA-Index einem BW Workspace zugeordnet ist.
Im Bildbereich Status können Sie den BWA-Index für Zugriffe über Queries ein- oder ausschalten (außer für Query-Snapshots als InfoProvieder).
Weiterhin können Sie den BWA-Index einem BW Workspace zuordnen. Wenn Sie Workspace-Zuordnung pflegen wählen, zeigt das System eine Liste der vorhandenen Zuordnungen an. Per Doppelklick auf einen Workspace, gelangen Sie in die Pflegetransaktion des BW Workspaces (Transaktionscode RSWSPW, siehe BW Workspace). Dort können Sie den BWA-Index auswählen und dem Workspace zuordnen.
Hinweis
Ausgenommen hiervon sind BWA-Indizes zu Hierarchien.
Sie können den Explorer-Status setzen. Über
gelangen Sie in die Transaktion zum Freischalten der BW-Objekte (siehe BW-Objekte
für den SAP BusinessObjects Explorer freischalten).
Mit dem Queryverhalten abhängig des BWA-Index-Zustandes können Sie festlegen, wie sich die Query verhalten soll, wenn der zugehörige BWA-Index inaktiv oder nicht vorhanden ist.
Hinweis
Ein BWA-Index kann manuell in der BWA-Index-Pflege auf inaktiv gestellt worden sein. Außerdem kann ein BWA-Index auch nur temporär inaktiv sein, z.B. wenn gerade eine Datenaktualisierung der Indizes durchgeführt wird, wie etwa beim Löschem eines Requests. In diesem Fall wird der Index kurz darauf wieder aktiv sein.
Ein BWA-Index ist dann nicht vorhanden, wenn Sie in der BWA-Index-Pflege keinen Index angelegt haben oder den Index gelöscht haben.
Es gibt folgende Möglichkeiten:
Query bricht ab falls BWA Index inaktiv oder nicht vorhanden
Wenn der BWA-Index inaktiv oder nicht vorhanden ist, wird die Query abgebrochen (NOBIANOQUERY = 'C')
Query bricht ab falls BWA Index inaktiv
Wenn der BWA-Index inaktiv ist, wird die Query abgebrochen (NOBIANOQUERY = 'X')
Query wird and die Datenbank gerichtet falls BWA Index inaktiv
Wenn der BWA-Index inaktiv ist, werden die Daten von der Datenbank gelesen (NOBIANOQUERY = ' ')
Systemeinstellung verwenden
Sie haben im BW Accelerator Monitor (Transaktion RSDDBIAMON2) die Möglichkeit, systemweit Einstellungen auch für diesen Fall zu treffen.
Für VirtualProvider gibt es darüber hinaus die Möglichkeit, im Bereich Optionale Einstellungen eine Klasse zu hinterlegen, mit der Sie einerseits die Deltaversorgung des BWA-Index und andererseits die Parallelisierung der Indizierung steuern können. Wenn Sie keine Klasse hinterlegen, gelten folgende Regeln:
Eine Deltaversorgung des BWA-Index ist nicht möglich. Die Indizierung erfolgt immer im Modus initiales Füllen.
Die Indizierung erfolgt in einem Hintergrundprozess. Bei der Indizierung wird nicht über verschiedene Hintergrundprozesse parallelisiert.
Wenn Sie eine eigene Klasse hinterlegen möchten, gehen Sie wie folgt vor:
Legen Sie eine Kopie der ABAP-Klasse CL_RSDDB_BVIP_SUPER an.
Um eine Deltaversorgung des BWA-Index des VirtualProvider zu ermöglichen, überschreiben Sie die Methode IF_RSDDB_BVIP_DELTA~GET_READPOINTER.
Um eine Parallelisierung des initialen Indizierprozesses zu ermöglichen, überschreiben Sie die Methode IF_RSDDB_BVIP_PARALLEL~GET_RANGES.
Hinweis
Weitere Informationen finden Sie im Kommentar zu diesen Methoden.
Im Feld Merkmal zur Deltaermittlung geben Sie ein Merkmal des VirtualProviders ein, auf dessen Grundlage die Deltas ermittelt werden sollen. Das Merkmal sollte numerisch sein und monoton wachsen.
Wenn in der Klasse die Methode IF_RSDDB_BVIP_DELTA~GET_READPOINTER implementiert ist, wird ein Lesestand (READPOINTER) zurückgegeben, bis zu dem im Deltamodus Daten des VirtualProviders gelesen und in den BWA indiziert werden sollen. Der Lesestand bezieht sich auf das Deltamerkmal.
Wenn kein Deltamerkmal eingegeben wird, kann kein Delta in den BWA-Index des VirtualProviders geladen werden.