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Dokumentation zur VorgehensweiseBW-Objekte für den SAP BusinessObjects Explorer freischalten Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Um BW-InfoProvider-Daten mit dem SAP BusinessObjects Explorer darstellen zu können, möchten Sie die entsprechenden BW-Objekte für die Indizierung im SAP NetWeaver BW Accelerator freischalten.

Hinweis Hinweis

Weitere Informationen über die zur Wahl stehenden BW-InfoProvider finden Sie unter Indizieren von BW-Daten für den SAP BusinessObjects Explorer.

Ende des Hinweises.

Vorgehensweise

  1. Geben Sie den Transaktionscode RSDDTPS in das Eingabefeld ein. Sie gelangen auf das Bild Auswahl Explorer Objekt. Im linken Bildbereich sehen Sie sämtliche, nach InfoAreas gruppierte BW-Objekte, die für die Anzeige im SAP BusinessObjects Explorer freigeschaltet werden können. In der Spalte Explorer Status wird durch das Symbol angezeigt, dass das entsprechende Objekt bereits freigeschaltet ist.

    Hinweis Hinweis

    Falls Sie einen InfoCube freischalten möchten, können Sie auch auf dem Bild Pflege der Aggregate/BW Accelerator Index: InfoCube auswählen (Transaktionscode RSDDV) den gewünschten InfoCube wählen. Wählen Sie Explorer. Sie gelangen auf das Bild Objekt anzeigen mit den InfoCube-spezifischen Registerkarten Berechtigungen, Kennzahlen/Umrechnungen, Eingeschr./ber. Kennz., Hierarchien.

    Ende des Hinweises.
  2. Öffnen Sie per Doppelklick auf das gewünschte BW-Objekt die Registerkarten zur Festlegung der für den jeweiligen InfoProvider notwendigen Indizierungseinstellungen im rechten Bildbereich. (Alternativ könne Sie auch die Option Ändern aus dem Kontextmenü wählen.)

    Hinweis Hinweis

    Weitere Optionen aus dem Kontextmenü sind: Objektübersicht: Sie gelangen auf ein Bild mit der Übersicht aller im InfoProvider enthaltenen InfoObjects (Merkmale und Kennzahlen).

    Objektanzeige im Pflege-UI: Sie gelangen auf das Bild zur Pflege der InfoProvider.

    Ende des Hinweises.

    Im Bereich über den Registerkarten finden Sie Informationen zum BW-InfoProvider

    • Objektname: technischer Name des InfoProviders

    • Beschreibung

    • Objekttyp: InfoCube, VirtualProvider, semantisch partitioniertes Objekt (InfoCube-basiert), MultiProvider, HybridProvider, Query

    • Angabe des Sicherungsstatus: gesichert/nicht gesichert. Falls der Status mit nicht gesichert angegeben ist, wurde das Objekt überarbeitet, aber noch nicht gesichert.

    • Angabe, ob das Objekt ein Snapshot ist (markiert)

      Hinweis Hinweis

      Weitere Optionen aus dem Kontextmenü sind:

      Information (Protokolle/Status): Sie gelangen auf das Bild Protokollselektion. Sie können wählen, ob das System Ihnen aus dem Application Log das Protokoll zum Sichern, Aktivieren oder Löschen anzeigen soll.

      Globale Einstellungen: Sie gelangen auf das Bild Globale Einstellungen. Hier können Sie das Datumsformat und die Sprache für Texte und Beschreibungen einstellen. Diese Systemeinstellungen müssen festgelegt werden, wenn Sie die Transaktion RSDDTPS zum ersten Mal aufrufen.

      Letzte Änderung: Sie gelangen auf das Bild Letzte Änderung. Das System zeigt den letzten Änderer sowie Datum und Uhrzeit der letzten Änderung an.

      Hierarchieindizes löschen: Falls zu einem BW-Objekt eine Hierarchie nicht ausgewählt wurde (siehe unten die Erläuterungen zur Registerkarte Hierachie), ist sie damit dennoch nicht automatisch gelöscht, da sie ja von einem anderen BW-Objekt noch verwendet werden kann. Stattdessen gibt es eine Art garbage collector (Speicherbereiniger) für Hierarchien über das Kontextmenü. Wenn Sie diesen Eintrag wählen, führt das System alle Hierarchien auf, die von keinem Objekt mehr genutzt werden. Der Benutzer kann dann diejenigen auswählen, die er löschen möchte.

      Ende des Hinweises.

    Die folgende Übersicht zeigt, welche Registerkarten das System zu welchem InfoProvider anbietet.

    Registerkarten pro BW-InfoProvider

    Registerkarten

    InfoCube, semantisch partitioniertes Objekt (InfoCube-basiert), VirtualProvider, HybridProvider, MultiProvider (PartProvider)

    MultiProvider (Snapshot)

    Query (Snapshot)

    Berechtigungen

    x

    x

    x

    Kennzahlen/Umrechnungen

    x

    x

    Eingeschränkte/berechnete Kennzahlen

    x

    x

    Hierarchien

    x

    x

    PartProvider ausschließen

    x

    Filter

    x

    x

  3. Legen Sie die notwendigen Einstellungen für die Indizierung fest. Im folgenden werden die einzelnen Einstellungsmöglichkeiten erläutert:

    Registerkarten für Indizes zu InfoCube, semantisch partitioniertes Objekt (InfoCube-basiert), VirtualProvider, HybridProvider und MultiProvider-PartProvider

    1. Berechtigungen

      Dem Benutzer im SAP BusinessObjects Explorer sind Filterbedingungen zugeordnet, die das System automatisch anwendet, wenn der Benutzer eine Anfrage abschickt. Dieses Sicherheitskonzept unterscheidet sich vom Sperrkonzept in einem BW-System (Filter versus Sperren, oder Zeilenebene versus multidimensional); beide Sicherheitskonzepte sind für die entsprechenden Systeme optimiert.

      In der Berechtigungspflege des SAP BusinessObjects Explorer ordnen Sie den Benutzern Filterbedingungen zu. Wenn die Daten aus einem BW-System kommen, definieren Sie diese Filterbedingungen im BW-System mit Hilfe eines BW-Analyseberechtigungsobjektes. Hierfür können Sie entweder vorhandene Berechtigungsobjekte verwenden, sofern diese passen, oder in der Pflege der Analyseberechtigungen (Transaktion RSECADMIN) neue Berechtigungsobjekte für die Verwendung im SAP BusinessObjects Explorer anlegen. Dieser Filter wird dann automatisch bei jeder Aktion im SAP BusinessObjects Explorer auf die Daten angewendet. In einem Berechtigungsobjekt des BW können beliebig viele Filter beschrieben werden.

      Hinweis Hinweis

      In den BW-Berechtigungen eingestellte Einschränkungen auf Hierarchieknoten können in BusinessObjects Explorer nicht abgebildet werden. Daher werden diese bei der Ermittlung des Filters nicht berücksichtigt.

      Ende des Hinweises.

      Auf der Registerkarte Berechtigungen müssen Sie mindestens einen Benutzer eintragen.

      Benutzer, die Sie in diesem Schritt eingeben, haben über den SAP BusinessObjects Explorer Zugriff auf die Daten des BWA-Index. Benutzer, die in diesem Schritt nicht eingegeben werden, sehen im SAP BusinessObjects Explorer keine Daten oder erhalten eine Fehlermeldung vom System.

      Wenn Sie einen Benutzer eingegeben haben, können Sie dessen Zugriff auf die Daten durch genau eine BW-Analyseberechtigung einschränken, die Sie auswählen können. Aus der gewählten Berechtigung wird ein Filter erstellt, der bei jeder Exploreranfrage angewendet wird, die von diesem Benutzer für den jeweiligen InfoProvider gestellt wird.

      Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Zeilen auszufüllen:

      • Tragen Sie den Benutzernamen ein, und ordnen Sie das Berechtigungsobjekt zu; wenn kein Berechtigungsobjekt zugeordnet wird, hat der Benutzer automatisch volle Rechte.

      • Tragen Sie den Benutzernamen ein, und wählen Sie Vorschlag erzeugen; wenn dem Benutzer bereits ein Berechtigungsobjekt zugeordnet ist, wird dieses automatisch verwendet.

      • Kopieren Sie z.B. aus dem Notepad eine Liste von Benutzern, und fügen Sie diese in die Tabelle ein. Über Importieren aus Datei können Sie auch “Benutzer, Berechtigung”-Paare z.B. aus einer Excel-Tabelle hochladen.

      • Tragen Sie nach folgendem Muster eine SAP BusinessObjects Explorer Benutzergruppe ein: $$$_Gruppen-ID, z.B. $$$_DE, und ordnen Sie das Berechtigungsobjekt zu. Automatisch haben alle Benutzer dieser Gruppe die gewählte Berechtigung.

        Um eine solche spezielle Gruppe anzulegen, wählen Sie   Zusätze   Benutzergruppe pflegen  . Sie gelangen auf das Bild zur Bearbeitung der Benutzergruppen für den SAP BusinessObjects Explorer (Tabellensicht-Pflege Transaktionscode SM30 für Tabelle RSDDTPS_AUTHGRP). Ordnen Sie Gruppen- und Benutzer-ID einander zu. Beispiel: Sie legen eine Gruppe DE an und ordnen dieser 100 Benutzer-IDs zu, die dieselben Berechtigungen im SAP BusinessObjects Explorer haben. Sie können diese Benutzergruppe für beliebig viele BW-Objekte verwenden, die für die Darstellung im SAP BusinessObjects Explorer freigeschaltet werden, und abhängig vom jeweiligen BW-Objekt auch mit verschiedenen Berechtigungsobjekten kombinieren.

      Um eine Zeile für die Erfassung eines weiteren Benutzers und dessen Berechtigung anzulegen, wählen Sie .

    2. Kennzahlen/Umrechnungen

      Auf der Registerkarte Kennzahlen/Umrechnungen können Sie Konvertierungen für Kennzahlen auswählen, die von Einheiten oder Währungen abhängen. Da der SAP BusinessObjects Explorer stets aufaggregiert, im BW-InfoProvider jedoch verschiedene Einheiten oder Währungen stehen können, muss festgelegt werden, welche Zieleinheit oder Zielwährung gewünscht ist. Sie können pro Kennzahl stets nur eine Zieleinheit oder Zielwährung angeben.

      • Bei Kennzahlen, die von Einheiten abhängig sind, wählen Sie die Zieleinheit aus. Ob eine Konvertierung möglich ist, hängt weiterhin davon ab, welche Einheiten im InfoProvider vorkommen, da der SAP BusinessObjects Explorer nur einfache Umrechnungen unterstützt.

        Möglich sind z.B. Konvertierungen von Zentimeter nach Meter oder von Gramm nach Kilogramm. Konvertierungen von Stück nach Palette werden hingegen nicht unterstützt. Diese Kennzahlen können im SAP BusinessObjects Explorer nicht ausgewertet werden. Wenn Sie allerdings dennoch solche komplexen Konvertieren benötigen, können Sie statt eines InfoCubes oder MultiProviders einen Query-Snapshot als BW-InfoProvider indizieren lassen. Dann wird die komplexe Konvertierung von der OLAP-Engine zum Zeitpunkt der Indizierung übernommen.

      • Bei Kennzahlen, die von Währungen abhängig sind, müssen Sie zusätzlich zur Zielwährung noch eine Währungsumrechnungsart auswählen. Die Umrechnung erfolgt stets zu demjenigen Kurs, der zu dem Zeitpunkt der Erstellung des Konvertierungsindex gilt.

        Kennzahlen, für die eine Eingabe der Zieleinheit oder Zielwährung nicht möglich ist, sind nicht konvertierbar. Das System weist Sie mit einer entsprechenden Meldung darauf hin. Dazu gehören folgende:

        Kennzahlen mit eingestellter Ausnahmeaggreagation. Diese können im SAP BusinessObjects Explorer nicht verwendet werden, da dort die bestehenden Abhängigkeiten zu anderen Merkmalen und Einstellungen nicht abgebildet werden. Das System unterstützt daher nur Kennzahlen mit den Aggregationsverhalten Summe, Minimum oder Maximum.

        Bestandskennzahlen. Das System berücksichtigt diese in der Erweiterung für den SAP BusinessObjects Explorer nicht.

        Falls eine Konvertierung nicht möglich ist, müssen Sie die entsprechenden Einheiten und Währungen im SAP BusinessObjects Explorer einschränken.

        Die Einstellung Darstellung (einer Kennzahl) zur Festlegung der Skalierung wird im SAP BusinessObjects Explorer nicht berücksichtigt. Es werden immer die gebuchten Werte dargestellt. Eine Verschiebung um z.B. 1.000, also etwa eine Darstellung des Wertes 5.300 als 5,3, wird nicht vorgenommen.

      • Wenn eine Kennzahl im SAP BusinessObjects Explorer nicht benötigt wird, haben Sie als BW-Administrator die Möglichkeit, festzulegen, dass diese Kennzahl im SAP BusinessObjects Explorer nicht angezeigt wird. Setzen Sie hierfür das Kennzeichen für Ausblenden. Diese Kennzahl wird dann zwar indiziert, ist aber im SAP BusinessObjects Explorer nicht sichtbar. Dadurch vereinfacht sich das Information Space Design.

    3. Eingeschränkte/berechnete Kennzahlen

      Auf der Registerkarte Eingeschränkte/berechnete Kennzahlen zeigt das System alle globalen eingeschränkten und berechneten Kennzahlen an, die die Bedingungen für diesen BW-InfoProvider erfüllen. Markieren Sie diejenigen Kennzahlen in der Spalte Verwenden, die im SAP BusinessObjects Explorer verfügbar sein sollen

      Hinweis Hinweis

      Sie können z.B. eine Kennzahl verwenden wie “Betrag im Jahre 2008 MINUS Betrag im Jahre 2009”.

      Ende des Hinweises.

      Wenn Sie diese Kennzahlen auswählen, indiziert das System nicht deren Werte im Faktenindex, sondern die BWA-Engine wertet die Formel bzw. die Einschränkung zur Laufzeit der Abfrage aus. Für den Benutzer des SAP BusinessObjects Explorer sehen diese Kennzahlen aus wie Kennzahlen ohne Einschränkungen oder Formeln, wenngleich einige Metadaten auch im Explorer dargestellt werden können.

      Wenn die Definition der Kennzahl Variablen enthält, muss das System auch die Variablenwerte zur Designtime zur Verfügung stellen. Sie legen diese auf dem Bild Variablen für eingeschränkte/berechnete Kennzahlen fest. Das System öffnet dieses Bild automatisch vor dem Sichern. Sie können es auch aufrufen, indem Sie Variablen prozessieren wählen. Wählen Sie über die Werthilfe die gewünschten Werte aus.

      Um Informationen über andere berechnete Kennzahlen zu erhalten, die im SAP BusinessObjects Explorer nicht verwendet werden können, wählen Sie Meldungen anzeigen.

    4. Hierarchien

      Auf der Registerkarte Hierarchien zeigt das System alle Hierarchien an, die auf InfoObjects dieses BW-InfoProviders definiert wurden und die Bedingung erfüllen, nicht versions- und zeitabhängig zu sein. Markieren Sie diejenigen Hierarchien in der Spalte Auswahl, die im SAP BusinessObjects Explorer verfügbar sein sollen.

      Hinweis Hinweis

      Auch wenn in den Eigenschaften eines InfoObjects festgelegt ist, dass Hierarchien auf diesem InfoObject versions- und zeitabhängig sein können, eine oder mehrere Hierarchien zu diesem InfoObject diese Eigenschaften aber nicht nutzen, gestattet Ihnen das System, diese Hierarchien für den SAP BusinessObjects Explorer zu indizieren. Andere Hierarchien zu demselben InfoObject, die jedoch die Eigenschaften Versionsabhängigkeit und Zeitabhängigkeit nutzen, werden hingegen nicht zur Auswahl gestellt.

      Ende des Hinweises.

      Da die Hierarchien im SAP BW Accelerator von verschiedenen BWA-Indices genutzt werden, gibt die Spalte Index existiert an, ob der Index bereits im SAP BW Accelerator verfügbar ist oder ob er erst angelegt werden muss.

      Hinweis Hinweis

      Über Hierarchieindizes löschen aus dem Kontextmenü können Sie nicht mehr verwendete Hierarchien löschen (siehe oben).

      Ende des Hinweises.

    Weitere Funktionen für MultiProvider-Snapshot-Indices

    1. PartProvider

      Auf der Registerkarte PartPovider zeigt das System alle in einem MultiProvider enthaltenen BW-InfoProvider.

      Markieren Sie diejenigen PartProvider in der Spalte Ausschließen, die nicht indiziert werden sollen. Somit können Sie Daten, die nicht verwendet werden, von vornherein ausschließen.

    2. Filter

      Auf der Registerkarte Filter können Sie zu den Daten eines Merkmals Filter anlegen. Somit können Daten, die nicht verwendet werden, von vornherein ausgeschlossen werden.

      Darüber hinaus können Sie diese Funktion nutzen, um die Verarbeitungsjobs zu parallelisieren und somit die Performance zu verbessern: Für jede Filterbedingung wird in der Hintergrundverarbeitung ein Job prozessiert. Indem Sie unabhängige Filterbedingungen festlegen, können Sie das Datenladen parallelisieren und damit beschleunigen.

      Wählen Sie zunächst das Filtermerkmal aus. Es steht eine Wertehilfe zur Verfügung.

      Wählen Sie Filter anlegen/anzeigen. Sie gelangen auf das Bild Filter-Bedingung für MultiProvider-Index.

      Legen Sie auf den Registerkarten Einzelwerte selektieren bzw. Intervalle selektieren die Filterbedingungen fest, und wählen Sie Übernehmen (Übernehmen) .

    3. Konfigurieren

      Über die Druktaste Konfigurieren steht dem Experten eine Funktion zur Verfügung, die es erlaubt, einzelne InfoObjects aus der Indizierung auszuschließen.

      • Wenn Sie eine Kennzahl ausschließen, liest das System diese nicht aus dem MultiProvider. Die Kennzahl ist weder im Fakten- noch im logischen Index enthalten. Dadurch verringert sich die Datenmenge.

      • Wenn Sie ein Merkmal ausschließen, entspricht dies einer Aggregation über dieses Merkmal während des Datenlesens des Uploadprozesses. Die Daten im MultiProvider-Index sind dann auf einer niedrigeren Granularitätsstufe als im MultiProvider. Beachten Sie, wenn Sie ein Merkmal ausschließen, sind gleichsam auch dessen Navigationsattribute ausgeschlossen.

      Beachten Sie, dass durch eine solche Konfigurierung die Struktur des BW-Objektes verändert wird und zuvor getroffene Einstellungen verloren gehen können. Falls bereits ein Index vorliegt, wird dieser im Zuge der Konfigurierung gelöscht.

    Funktionen für Query-Snapshot-Indices

    Legen Sie Berechtigungen fest (siehe oben zur Registerkarte Berechtigungen). Die Registerkarten zu Kennzahlen und Hierarchien sind für Query-Snapshot-Indices nicht verfügbar, weil die Kennzahlen in der Query selbst enthalten sind und Hierarchien für Query-Snapshot-Indices nicht unterstützt werden.

    Wie bei den MultiProvider-Snapshot-Indices haben Sie allerdings die Möglichkeit, Filter festzulegen (siehe oben Registerkarte Filter) und neu zu konfigurieren (siehe oben Neukonfigurierung). Folgende Besonderheiten sind für Query-Snapshot-Indices zu beachten:

    • Filter

      Auf der Registerkarte Filter können Sie zusätzliche Bedingungen für Datenfilter festlegen. Wie bei den MultiProvider-Snapshot-Indices können Sie Filter auch dazu nutzen, den Indizierjob aufzuteilen und parallel abarbeiten zu lassen. Das erlaubt nicht nur eine schnellere Indizierung, sondern es ermöglicht, in Query-Snapshots Massendaten zu indizieren. Das zu indizierende Query-Ergebnis kann nicht – wie andere InfoProvider – paketweise gelesen werden, sondern alle Daten müssen vom OLAP-Prozessor auf einmal gelsesen und verarbeitet werden. Daraus ergibt sich, dass die Datenmenge, die indiziert werden kann, auf die Kapazität des Anwendungsservers beschränkt ist (in der Regel 1-5 Millionen Sätze). Wenn Sie die Datenmenge jedoch in Blöcke aufteilen und zu diesen Filterbedingungen definieren, wobei die Blöcke die Grenzen des Anwendungsservers nicht überschreiten dürfen, kann eine beliebig große Datenmenge gelesen, prozessiert und indiziert werden.

      Beispiel: Sie möchten Daten von 10 Jahren indizieren, die insgesamt deutlich mehr als 5 Millionen Sätze umfassen. Sie legen 10 Datenfilter an, die jeweils die Daten eines Jahres als Auswahl umfassen. Die Indizierung des Query-Snapshots ist jetzt möglich.

      Über die Drucktaste Konfigurieren können Sie festlegen, welche Rolle die Navigationsattribute spielen sollen: Entweder sind sie Teil des Faktenindex (und damit auch Teil des Snapshots) oder sie sind über einen Join mit dem Stammdatenindex verfügbar (und sind damit den Änderungsläufen im BW-System unterworfen).

  4. Nachdem Sie alle Einstellungen für die Indizierung festgelegt haben, sichern Sie Ihre Einstellungen. Wählen Sie .

    Das System überprüft vor dem Sichern automatisch die getroffenen Einstellungen; falls diese Prüfung einen Fehler ergibt, können Sie nicht sichern. Sichern bedeutet hier, dass die Einstellungen für die Indizierung in einer Datenbanktabelle gespeichert werden (nicht im SAP BW Accelerator).

  5. Um die Einstellungen für die Indizierung zu aktivieren und damit an den SAP BW Accelerator zu übertragen, wählen Sie Aktivieren. (Vor dem Aktivieren sichert das System nochmals und führt somit nochmals eine Überprüfung durch.) Sie gelangen auf ein Dialogfenster zur Festlegung der Startterminwerte für die Prozessierung der Jobs in der Hintergrundverarbeitung.

  6. Legen Sie die Startterminwerte fest.

    Zum gewünschten Zeitpunkt wird der Job zur Aktivierung der Einstellungen in der Hintergrundverarbeitung prozessiert (Name: BW_TR_RSDDTPS_SETTINGS_ACTIVATE). Dieser Job indiziert:

    • Einstellungen zu den Berechtigungen

    • den logischen Index, der Informationen über eingeschränkte und berechnete sowie andere Kennzahlen enthält,

    • Hierarchien, sofern sie noch nicht indiziert sind.

    • Falls es bereits einen BWA-Index gibt, wird dieser erweitert um Texte und Merkmalswerte im externen Format. Wenn es noch keinen BWA-Index gibt, baut das System ihn neu auf.

  7. Wenn Sie Einstellungen ändern möchten, nehmen Sie die Änderungen auf den entsprechenden Registerkarten vor, wählen Sie Sichern oder unmittelbar Aktivieren. (Wenn die Einstellungen zuvor nur gesichert waren, sind sie dem SAP BW Accelerator und SAP BusinessObjects Explorer noch nicht bekannt.)

    Hinweis Hinweis

    Falls Sie Änderungen an den Einstellungen für einen bereits aktiven Snapshot-Index aktivieren möchten, haben Sie die Wahl, entweder die Daten des Index zu löschen und neu aufzubauen (Option Mit Neuaufbau) oder nur die Einstellungen anzupassen, ohne die Daten neu aufzubauen (Option Ohne Neuaufbau).

    Ende des Hinweises.
  8. Wenn Sie Einstellungen löschen möchten, wählen Sie Löschen.

    Hinweis Hinweis

    Abhängig vom Objekttyp können Sie entweder nur die Daten des BWA-Index löschen (Option Daten) oder die Daten und zusätzlich die Einstellungen für die Indizierung (Option Daten und Einstellungen). Für MultiProvider mit der PartProvider-Option müssen Sie weiterhin entscheiden, welche PartProvider gelöscht werden sollen. Beachten Sie, dass diese ggf. auch von anderen MultiProvidern verwendet werden können.

    Ende des Hinweises.
  9. Wenn sich Metadaten in den BW-InfoProvidern ändern und eine Aktualisierung des BWA-Index erforderlich ist, steht Ihnen hierfür ein spezieller Prozesstyp zu Verfügung, mit dem Sie diese Aktivitäten einplanen können.

    Hinweis Hinweis

    Weitere Informationen finden Sie unter Indizieren von BW-Daten für den SAP BusinessObjects Explorer.

    Ende des Hinweises.