Ausgabegerät für lokalen UNIX-Druck definieren
Verwendung
Sie verfügen über das Betriebssystem UNIX und möchten auf einem Ausgabegerät drucken, ohne die Daten über eine Netzwerkverbindung senden zu müssen. Der SAP-Aufbereitungsserver soll die Ausgabeaufträge direkt an den Host-Spooler im gleichen System weiterleiten (lokaler Druck). Durch diese Konfiguration wird eine zuverlässige Verbindung der UNIX-Ausgabegeräte gewährleistet. Dazu müssen Sie im SAP-System für dieses Ausgabegerät die passende Gerätedefinition anlegen.
Voraussetzungen
Ein Aufbereitungsserver ist ein SAP-Server, der über einen Spool-Workprozess verfügt und daher den Spool-Service anbietet.
In der Liste der
SAP-Server sehen Sie, welche der Server im System Aufbereitungsserver sind.
Ist dies nicht der Fall, müssen Sie den Drucker auf dem UNIX-System installieren. Einzelheiten dazu finden Sie in Ihrer UNIX-Dokumentation.

Es ist unerheblich, ob es sich um einen direkt angeschlossenen Drucker oder einen gemeinsam verwendeten Netzwerkdrucker handelt.
Vorgehensweise
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie eine Gerätedefinition für lokalen UNIX-Druck anlegen möchten:
Ändern in diesen Modus.Klicken Sie dazu den Eintrag des Ausgabegeräts an, das als Vorlage dienen soll, und wählen Sie Ausgabegerät ® Anlegen mit Vorlage.
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Feld |
Eingabe |
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Registerkarte Geräte-Attribute |
Gerätetyp |
Geben Sie den Gerätetyp ein, der im SAP-System für das Druckermodell definiert ist, z. B. HPLJ4 für den HP Laser Jet 4.Den generischen Gerätetyp SWIN können Sie nicht für den UNIX-Druck verwenden. |
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Aufbereitungs-server |
Wählen Sie den SAP-Aufbereitungsserver aus, der auf dem UNIX-System läuft. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter Aufbereitungsserver. |
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Geräteklasse |
Wählen Sie Normaler Drucker aus. |
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Registerkarte Hostspool-Kopplung |
Koppelart |
Die empfohlene Koppelart ist L. |
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Host-Drucker |
Geben Sie den Namen des Ausgabegeräts wie im Host-System definiert ein. Berücksichtigen Sie dabei auch die Groß- und Kleinschreibung. |
Wenn Sie auch Ihre Aufbereitungsserver klassifizieren, prüft das Spool-System, ob sich die Geräteklassifizierung und die Klassifizierung des Aufbereitungsservers entsprechen. Hierdurch wird die Einhaltung einer optimalen Ausgabekonfiguration unterstützt.

Wenn Sie im Begriff sind, einen Massendrucker einem zeitkritischen Produktionsserver zuzuordnen, gibt das Spool-System eine entsprechende Warnmeldung aus.
Wenn das Gerät Druck- und Abfragebefehle benötigt, die von den Standardbefehlen abweichen, können Sie einen Kommandosatz für das Gerät angeben.
Gehen Sie hierfür wie folgt vor:
Wenn Sie bereits einen verwendbaren Kommandosatz definiert haben, geben Sie den Kennbuchstaben des Satzes in das Feld Kommandosatz-Kennung ein.
Wenn Sie einen neuen Kommandosatz definieren wollen, geben Sie in das Feld Kommandosatz-Kennung einen Buchstaben zur Benennung des Satzes ein.
Der Kommandosatz kann auch in anderen Gerätedefinitionen mit der Koppelart L verwendet werden.

Informationen über die Kommandoparameter finden Sie unter
Ergebnis
Sobald Sie Ihre neue Gerätedefinition gesichert haben, können Sie den Drucker im SAP-System verwenden.
Beispiel
Folgendes Beispiel zeigt die Definition eines Druckers, der als Ausgabegerät für den lokalen UNIX-Druck verwendet werden soll.
Registerkarte Geräteattribute:

Registerkarte Hostspool-Kopplung:
Da sich das Host-Spool-System und der Aufbereitungsserver auf demselben Rechner befinden, erscheint der Name desselben Rechners auf beiden Registerkarten. Außerdem hat der Drucker in diesem Beispiel denselben Namen sowohl im SAP-System wie auch im Betriebssystem.


Der lokale UNIX-Druck ist die schnellere und zuverlässigere Methode, SAP-Dokumente auszugeben. Sie können jedoch auch UNIX-Drucker für den fernen Druck einrichten. Lesen Sie
Siehe auch:
Ausgabegeräte für UNIX-Druck definieren Lokaler Druck