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Dieser Abschnitt enthält Informationen über die wichtigsten Profilparameter, die im Spool-System für Koppelart L (lokales Drucken) verwendet werden. Genauere Einzelheiten finden Sie am System über die Transaktion RZ11. Beachten Sie, daß Sie für Koppelart L keine Kommandos mehr in die Systemprofilparameter eintragen müssen. Sie können nun beim Anlegen von Geräten, die über Koppelart L an das Spool-System angeschlossen sind, Kommandosätze definieren.

Sie können die SAP-Ausgabeaufbereitungsprogramme mit den Systemprofilparametern in der folgenden Liste konfigurieren. In UNIX-Systemen können aufgrund von herstellerspezifischen Druckbefehlen Anpassungen erforderlich sein. In anderen Betriebssystemen können die Standardwerte dagegen unverändert beibehalten werden.

In Windows-Systemen verwendet das SAP-Spool-System die Windows-Anwendungsschnittstelle zum Drucken. Sie müssen daher keine Spool-Parameter setzen, die einen Druckbefehl oder ein Antwortformat angeben. Möchten Sie die Parameter trotzdem setzen, hat dies jedoch keine negativen Auswirkungen.

Das Spool-System selbst wird intern konfiguriert.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation zum Computing Center Management System.

      rspo/host_spool/print: Der Befehl, mit dem das Druckprogramm das Host-Spool-System anweist, einen Ausgabeauftrag auszuführen.

Für Windows-Systeme nicht erforderlich.

Soll das Ausgabeaufbereitungsprogramm Spool-Auftragsattribute an das Host-Spool-System übergeben, verwenden Sie die folgenden Variablen im Befehl:

&P

Hostsystemname des Ausgabegeräts

&p

Pfad der auszugebenden Datei

&F

Name der auszugebenden Datei (mit Pfadangabe). Der Name wird im Parameter rspo/to_host/data_file angegeben, wie im Folgenden beschrieben.

&f

Name der auszugebenden Datei (ohne Pfadangabe)

&C

Anzahl der zu druckenden Exemplare

&&

Einzelnes '&'

&I

Auftragsname des SAP-Spool-Systems

&J

Auftragsname des SAP-Spool-Systems, mit Datenbanknamen

&L

Format (Layout)

&M

Mandant des Eigentümers

&O

Eigentümer

&m

Mandant des Benutzers

&o

Benutzer

&t

Telefonnummer (FAX)

&T

Titel

&R

Empfänger (Deckblatt)

&D

Abteilung (Deckblatt)

&S

SAP-Name des Ausgabegerätes

&Y

Priorität

&U

UNIX-Deckblatt erforderlich? ('N'=nein, 'X'=ja, 'D'=Standard)

&N

Nummer des Spool-Auftrags

&n

Nummer des Ausgabeauftrags

&c

Seitenzahl des Auftrags

&s

Druckparameter RQ2NAME

 

Um diese Informationen einem Shell-Script oder UNIX-Befehl zur Verfügung zu stellen, ersetzen Sie den Wert von rspo/host_spool/print mit einer Anweisung, die in etwa der folgenden entspricht:
/usr/local/bin/print &P &F &C &L &R &D
Normalerweise hat rspo/host_spool/print den folgenden Wert:
/usr/bin/lpr -P&P -J&F -h -#&C &F 2>&&1; /bin/rm &F

Den Druckbefehl Ihres Hostsystems finden Sie in der Systemdokumentation. Im folgenden einige Beispielbefehle:

Hostsystem

Druckbefehl

HP-UX

/usr/bin/lp -d&P -n&C -onb -or &F; rm &F

AIX

qprt -dp -P&P -Bnn -N&C -r -R14 -X850 &F

Andere UNIX-Systeme

/usr/bin/lp -d&P -n&C -c &F; rm &F

Solaris (siehe Hinweis 16149 im SAP-Online-System)

saplp &P &C &F; dabei ist saplp ein Shell-Script, das folgende Zeilen enthält:
/usr/bin/lp -d”$1” -n”$2” -onb -or -c “$3”
/bin/rm “$3”

 

      rspo/host_spool/query: Mit diesem Befehl wird der Status eines Druckauftrags im Host-Spooler abgefragt.

Für Windows-Systeme nicht erforderlich.

Sie können die oben in der Beschreibung des Parameters rspo/host_spool/print aufgeführten Variablen in den Befehl eingeben.

Im Folgenden finden Sie einige Beispielbefehle:

Hostsystem

Abfragebefehl

HP-UX, andere UNIX-Systeme

/usr/bin/lpstat -o&P

 

      rspo/to_host/datafile: Name für die Dateien, die vom Ausgabeaufbereitungsprogramm an den Host-Spooler übergeben werden.

Der gewählte Name muß folgenden Anforderungen entsprechen:

-       Er muß eine Folge von acht Pluszeichen (+) enthalten.

Das Ausgabeaufbereitungsprogramm ersetzt diese Zeichen durch einen eindeutigen Dateinamen.

-       Er darf etwaige Längenbeschränkungen des Host-Spool-Systems nicht überschreiten.

Bei normalen Operationen werden diese Dateien fast sofort gelöscht. Möchten Sie den Inhalt dieser Dateien überprüfen, ändern Sie den Druckbefehl in rspo/host_spool/print, damit diese Dateien nicht gelöscht werden.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Startseite SAP-Druckhandbuch

 

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