Transport von Designobjekten
Sie können Designobjekte aus dem Entwicklungs-Repository in ein Konsolidierungs-Repository und von dort weiter in ein Produktiv-Repository transportieren. Die folgende Grafik zeigt die in der Regel üblichen Transporteinheiten:


Die ersten Abschnitte beschreiben zunächst den normalen Transportweg über das CMS. Dabei exportieren Sie nur im Entwicklungssystem Änderungen mit dem Integration Builder; den weiteren Transport ins Konsolidierungs- und Produktivsystem steuern Sie über das Transport Studio des CMS. Der letzte Abschnitt behandelt hingegen auch Exporte aus dem Integration Builder des Konsolidierungs-Systems, die bei Notkorrekturen notwendig sind.
Weitere mögliche Transport-Szenarien sind unter Transport über den Change Management Service beschrieben.
Sie haben im Landscape Configurator einen XI-Track angelegt und dort die Adressen von Entwicklungs-, Konsolidierungs- und Produktiv-Repository erfasst, sowie die Software-Komponentenversionen, die Sie über den Track transportieren wollen. Auf Grund dieser Einstellung können Sie Transportlisten für das CMS erstellen. Änderungslisten der registrierten Software-Komponentenversion gehen nach deren Freigabe nicht mehr unmittelbar in den Zustand geschlossen, sondern zunächst in den Zustand transportierbar über.

Sie können den Transport von Änderungslisten über das CMS deaktivieren (siehe: Änderungslistentransport deaktivieren).
Der Transport läuft in zwei Schritten ab: Sie exportieren Ihre Änderungen über den Integration Builder aus dem Entwicklungs-Repository und transportieren dann die Änderungen über das Transport Studio in das Konsolidierungssystem.
Um Änderungen für den Transport ins Konsolidierungs-Repository an das CMS freizugeben, verwenden Entwickler üblicherweise Änderungslisten, die diese Änderungen im Entwicklungs-Repository sowieso schon beinhalten. Um die hier beschriebenen Aktionen durchführen zu können, müssen Sie der Besitzer der Änderungsliste sein.

Verwenden Sie einen sinnvollen Namen für Ihre Änderungsliste. Der Name ist später im Transport Studio sichtbar.
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1. Geben Sie im Integration Builder Ihre Änderungsliste frei. Die Änderungsliste geht auf der Registerkarte Änderungslisten zunächst in den Zustand transportierbar über. Sie können die Änderungen zu einem späteren Zeitpunkt transportieren.
2. Wenn Sie Änderungen an das CMS für den Transport in das Konsolidierungssystem übergeben wollen, rufen Sie auf der Registerkarte Änderungslisten das Kontextmenü für eine transportierbare Änderungsliste auf und wählen Für Transport freigeben. Wenn die Änderungen nicht transportiert werden sollen, wählen Sie Ohne Transport Schließen.
3. Zu einer Änderungsliste erscheint ein Änderungsauftrag im Transport Studio, siehe unten. Es sind keine weiteren Schritte im Integration Builder notwendig.
Alternativ können Benutzer im Integration Builder unabhängig von Änderungslisten Transportlisten zusammenstellen (siehe auch: Änderungs- und Transportlisten für CMS-Transporte).
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1. Erzeugen Sie im Integration Builder des Entwicklungs-Repository eine Transportliste über den Transport-Wizard (Werkzeuge ® Designobjekte exportieren).
2. Der Integration Builder übergibt die Änderungsliste an das Transport Studio, siehe unten. Es sind keine weiteren Schritte im Integration Builder notwendig.
Zur Änderungs- beziehungsweise Transportliste erscheint ein Änderungsauftrag im Transport Studio auf der Registerkarte Consolidation.
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1. Um die Änderungen in das Konsolidierungs-Repository zu transportieren, wählen Sie auf der Registerkarte die Drucktaste Import.
2. Nachdem das CMS die Änderungen des Änderungsauftrags in das Konsolidierungs-Repository transportiert hat, entfernt das Transport Studio die Änderungsaufträge von der Registerkarte Consolidation und nimmt sie in die Liste der Registerkarte Assembly mit dem Status Waiting for assembly auf.
Beim Transport in das Produktiv-Repository müssen Sie die in das Konsolidierungs-Repository importierten Änderungen zu einer Software-Komponentenversion bündeln und in das Produktivsystem weitertransportieren:
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1. Wechseln Sie im Transport Studio auf die Registerkarte Assembly. In der Liste auf dieser Registerkarte zeigt das Transport Studio diejenigen Änderungs- beziehungsweise Transportlisten an, die aus dem Entwicklungs-Repository in das Konsolidierungs-Repository importiert worden sind. Sie haben den Status Waiting for assembly.
2. Wählen Sie über die Listbox Select Component eine Software-Komponentenversion aus, für die Änderungen transportiert werden sollen. Es werden nun nur noch die Transport- und Änderungslisten der ausgewählten Software-Komponentenversion auf der Registerkarte Assembly angezeigt.
3. Wählen Sie Assemble component(s).
○ Solange noch keine Notkorrekturen im Konsolidierungs-Repository zur ausgewählten Software-Komponentenversion durchgeführt worden sind, wird ein Komplettabzug der Software-Komponentenversion erstellt. Im folgenden Popup können Sie dann die Assembly-Optionen wählen und das Assembly starten. Der Komplettabzug der Software-Komponentenversion enthält alle aktiven Objekte des Konsolidierungs-Repository inklusive der vom Entwicklungs-Repository importierten Transport- und Änderungslisten.
○ Falls im Konsolidierungs-Repository Notkorrekturen gemacht worden sind und diese an das CMS freigegeben worden sind, erscheint ein Dialogfenster, um diese Notkorrekturen selektiv zu transportieren (weitere Informationen finden Sie unten im Abschnitt Export von Notkorrekturen aus dem Konsolidierungs-Repository). Sie haben hier zwei Optionen:
■ Wenn Sie einen Komplettabzug der Software-Komponentenversion inklusive der Notkorrekturen (die in dem Dialogfenster angezeigt werden) und aller aktiven Objekte des Konsolidierungs-Repository (inklusive der vom Entwicklungs-Repository importieren Transport- und Änderungslisten) machen wollen, wählen Sie die Option Subset Assembly nicht.
■ Wenn Sie nur die Notkorrekturen oder einen Teil hiervon transportieren wollen, wählen Sie in dem Dialogfenster die Änderungs- beziehungsweise Transportlisten aus, die in einer Software-Komponentenversion gebündelt werden sollen (Mehrfachselektion ist mit den Tasten STRG und SHIFT möglich) und wählen Sie die Option Subset Assembly. Es werden nur die im Dialogfenster ausgewählten Listen transportiert.
Assembly-Optionen
Option |
Verwendung |
Subset Assembly |
Wenn ausgewählt, werden nur die im Dialogfenster ausgewählten Transport- und Änderungslisten beim Assembly berücksichtigt. Wenn nicht, wird ein Komplettabzug der Software-Komponentenversion erstellt. |
Assembly Mode |
Mit dem Assembly Mode entscheiden Sie, wie das CMS mit noch nicht aufgelöste Import-Konflikten im Produktiv-Repository umgehen soll: Stop if a component
is inconsistent (Default) Assemble consistent
component(s) only Assemble
inconsistent components too |
Support Package Number (nur wenn Subset Assembly nicht gewählt ist) |
Die Support-Package-Nummer hat nur SAP-intern eine Bedeutung. Das Transport Studio erstellt bei Kunden unabhängig von ihrer Wahl immer eine Software-Komponentenversion mit der gleichen Support-Package-Nummer. |
4. Wenn das Assembly abgeschlossen ist, müssen Sie auf der Registerkarte Approval den Import der Software-Komponentenversion in das Produktivsystem bestätigen oder ablehnen. Abgelehnte Importe werden aus dem Track entfernt und sind auch auf der Registerkarte Assembly nicht mehr sichtbar (außer in der Historie). Sie müssen daher Änderungen aus abgelehnten Importe erneut aus dem Integration Builder exportieren.
5. Importieren Sie Ihre Änderungen über die Registerkarte Production in das Produktiv-Repository.
Das Transport Studio meldet bei einem Import in das Ziel-Repository aufgetretene Versionskonflikte und bricht den Transport ab. Im Integration Builder können Sie die Konflikte über die Registerkarte Konflikte bereinigen.
Siehe: Konflikte beim Import von Objekten.
Je nach zeitlichem Ablauf Ihrer Transporte, kann es in dringenden Fällen notwendig sein, Objekte im Konsolidierungs-Repository zu ändern, statt auf den Transport von Änderungen aus dem Entwicklungs-Repository zu warten:
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1. Exportieren Sie in solchen Fällen die zugehörigen Transport- oder Änderungslisten direkt aus dem Integration Builder des Konsolidierungs-Repository statt den Export über das Transport Studio zu starten. Der Integration Builder zeigt den Status Auf Export wartend für diese Exporte an.
2. Das Transport Studio zeigt die Listen für die Notkorrekturen nicht direkt auf der Registerkarte Assembly an. Um die im letzten Schritt exportierten Transport- beziehungsweise Änderungslisten über das Transport Studio zu transportieren, wählen Sie auf dieser Registerkarte Assemble component(s). Im folgenden Dialogfenster für den selektiven Transport werden dann die exportierten Transporteinheiten angezeigt. Wählen Sie vor dem Assembly die Option Subset Assembly damit nur die im Dialogfenster angezeigten Änderungs- beziehungsweise Transportlisten beim Assembly berücksichtigt werden (die weiteren Optionen sind oben in der Tabelle beschrieben).
3. Nachdem Sie den Transport über das Transport Studio wie im letzten Schritt beschrieben gestartet haben, wechselt der Status im Integration Builder entweder auf geschlossen oder Export fehlgeschlagen.

Um den Stand im Entwicklungs- und Konsolidierungs-Repository konsistent zu halten, müssen Sie die Änderungen, die Sie im Konsolidierungs-Repository gemacht haben, auch im Entwicklungs-Repository durchführen. (Ein Rücktransport über das CMS ist nicht möglich.) Wenn Sie die entsprechenden Objekte, die Sie im Konsolidierungs-Repository geändert haben, auch im Entwicklungs-Repository ändern, ergibt sich beim nächsten Import in das Konsolidierungs-Repository allerdings ein Versionskonflikt. Wenn Sie das manuelle Auflösen dieser Versionskonflikte umgehen wollen, können Sie auch den Transport über das Filesystem für Rücktransporte verwenden.