Transport über den Change Management
Service
Der Change Management
Service (CMS) ist Teil der Verwendungsart Development
Infrastructure von SAP NetWeaver (siehe auch:
SAP NetWeaver
Development Infrastructure). Mit diesem Service können Sie Ihre
Transportlandschaft konfigurieren und den Transport von Objekten zwischen
verschiedenen Systemen verwalten.
Die Verwendung des CMS für Design- oder Konfigurationsobjekte ist optional und nicht zwingend notwendig. Er ist eine Alternative für Transporte zwischen verschiedenen Integration Repositories und Integration Directories, die Sie auch weiterhin über das Filesystem durchführen können (siehe: Transport über das Filesystem).
Um XI-Objekte über das CMS transportieren
zu können, müssen Sie im
Landscape
Configurator des CMS einen
XI-Track
konfigurieren (Repository-Typ: XI).

Die Werkzeuge des CMS werden über den
Web-Browser aufgerufen. Siehe:
CMS Web User Interface
aufrufen.
Der Track bestimmt den Transportweg für die Konfigurations- und Designobjekte pro Software-Komponentenversion:
● Für Repository-Transporte weisen Sie dem Track die gewünschten Software-Komponentenversionen zu.
● Da es im Integration Directory keine Software-Komponentenversionen gibt, geben Sie für Directory-Transporte über das CMS die Software-Komponentenversion SAP-INTDIR 3.0 (EXCHANGE DIRECTORY 3.0) an. Sie bezieht sich auf alle Konfigurationsobjekte des Integration Directory.
Sie geben die Server-Adressen für maximal drei verschiedene Integration Repositories beziehungsweise Integration Directories an: Eines für die Entwicklung (DEV, obligatorisch), eines für die Konsolidierung (CONS, obligatorisch) und eines für die Produktivumgebung (PROD, optional). Dazu geben Sie eine URL an, die folgendermaßen aufgebaut ist: http://<server>:<port>/rep/ beziehungsweise http://<server>:<port>/dir/.
Siehe auch:
XI-Track
anlegen
Das CMS unterstützt folgende Szenarien für den Transport von Design- beziehungsweise Konfigurationsobjekten:

Bei den Transport-Szenarien mit
verketteten Tracks müssen die Objektversionen aus PROD1mit denen aus
DEV2
übereinstimmen. Sie dürfen nur XI-Tracks unterschiedlicher Systemlandschaften
verketten (siehe auch:
Tracks
verbinden), das heißt: Wenn Sie zwei Tracks A und B verketten,
darf kein System von Track A erneut in Track B auftauchen. Sie können die
Systeme beider Systemlandschaften in einem System Landscape Directory
erfassen.
Nach dem Einrichten Ihrer Tracks über den Landscape Configurator im CMS führen Sie Transporte mit Hilfe des Transport Studio und des Integration Builder durch (siehe: Übersicht).