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FunktionsdokumentationAusführen von Fahrzeugaktionen

 

Mit dieser Funktion steuern Sie die Geschäftsprozesse während der Fahrzeugabwicklung. Das Ausführen von Fahrzeugaktionen wird über Aktionsmatrizen definiert, in denen festgelegt ist, welche Aktion mit welchem Fahrzeugstatuswechsel verknüpft ist. Sie können Aktionen immer für ein gewähltes Fahrzeug ausführen.

Sie können auch zusätzliche Fahrzeugaktionen anlegen, die durch Erweitern der Matrizenbasis das Branding, länderspezifische Prozessanforderungen oder beides erfüllen. Dazu ist der Hinweis 903914 zu beachten.

Sie können Fahrzeugaktionen auf folgende Arten ausführen:

  • direkt am Fahrzeug

    Im Fahrzeugstammsatz können Sie eine der angebotenen Aktionen auswählen. Oder eine Aktion wird mittels RFC-Baustein ausgeführt.

  • implizit durch den DBM-Auftrag

    Über die Auftragssteuerung können Fahrzeugaktionen angestoßen werden.

    Hinweis Hinweis

    Im Customizing für DBM können Sie unter Anfang des Navigationspfads Auftrag Navigationsschritt Auftragssteuerung Navigationsschritt Auftragssteuerung VMS-Erweiterungen Navigationsschritt Kriterientabelle definieren für Auftragssteuerung – VMS-Aktionsfindung Ende des Navigationspfads festlegen, welche Aktion das System beim Anlegen und Löschen bzw. Absagen eines Auftrags einer bestimmten Auftragsart ausführen muss.

    Beispielsweise führt das System im Standard beim Anlegen eines Fahrzeugauftrags (Auftragsart 3000) die Aktion QCUO aus und beim Löschen die Aktion QDCO.

    Ende des Hinweises

Integration

Die Aktionssteuerung für das Vehicle Management System (VMS), die die Aktionen für das DBM-Fahrzeug steuert, und die Auftragssteuerung für Dealer Business Management (DBM) spielen in der Standardauslieferung folgendermaßen zusammen:

Sobald ein Fahrzeug in einem DBM-Auftrag verwendet wird, übernimmt die Auftragssteuerung die Führung für die nächsten Schritte, wie z. B. Warenausgang und Rechnungserstellung.

Die Auftragssteuerung stößt dabei u. a. auch Fahrzeugaktionen an, die dafür sorgen, dass das System die Fahrzeughistorie entsprechend aktualisiert und die Verknüpfungen zu den Belegen, die das System im Hintergrund erzeugt, gesichert werden.

Sie können die Customizing-Einstellungen so ändern, dass die VMS-Aktionssteuerung den Auftragsprozess beeinflusst und mitsteuert.

Empfehlung Empfehlung

Aufgrund der komplexen Prozessmodellierung wird empfohlen, dies nur dann zu tun, wenn es Ihre Geschäftsprozesse dringend erfordern.

Ende der Empfehlung.

Damit die Fahrzeugaktionen ausführbar sind, sind folgende Einstellungen nötig:

  • Die Fahrzeugaktionen müssen im Customizing für VMS unter Anfang des Navigationspfads Steuerung Navigationsschritt Aktionssteuerungen und Aktionsmatrizen festlegen Ende des Navigationspfads gemäß Aktionsmatrix erlaubt sein.

  • Fahrzeugaktionen, die nicht als Aktionen im Fahrzeugstamm erscheinen und nur über den DBM-Auftrag ausführbar sein sollen, sind im Customizing für VMS unter Anfang des Navigationspfads Steuerung Navigationsschritt Aktionen festlegen Ende des Navigationspfads als Interne Aktionen gekennzeichnet.

  • Die Fahrzeugaktionen müssen im Customizing für DBM unter Anfang des Navigationspfads Fahrzeug Navigationsschritt Steuerungswert eintragen Ende des Navigationspfads über Steuerungswerte dem DBM bekannt gemacht werden.

Voraussetzungen

Sie haben im Customizing für VMS unter Steuerung Folgendes definiert:

  • Aktionen

  • mindestens eine Aktionssteuerung

  • Fahrzeugstatus

  • eine Aktionsmatrix pro Aktionssteuerung

Funktionsumfang

  • Sie können jede Aktion über Berechtigungen (Berechtigungsobjekt C_AUTO_VMS) steuern. So können Sie das DBM beispielsweise so einrichten, dass Sie als Geschäftsleitung alle Aktionen ausführen dürfen, Ihre Mitarbeiter aber nur bestimmte.

  • Sie können im Fahrzeugstammsatz immer nur die Aktionen wählen, die gemäß Aktionsmatrix für den aktuellen Fahrzeugstatus möglich sind. Die anderen Aktionen zeigt das System nicht an.

  • Wenn das System eine Aktion ausführt, kann dies je nach Definition im Customizing zu einer Änderung des Fahrzeugstatus führen. Eine Primäraktion beeinflusst den Primärstatus, eine Sekundäraktion den Sekundärstatus.

  • Im Fahrzeugstammsatz unter VMS Fahrzeughistorie können Sie die bereits erfolgreich ausgeführten Aktionen mit Primär- und Sekundärstatus nachvollziehen.

  • Im Standard wird eine Reihe von Aktionen ausgeliefert. Sie können jedoch im Customizing diese Aktionen ändern oder eigene Aktionen definieren bzw. programmieren.

  • Die ausgelieferten Aktionen lassen sich den folgenden Geschäftsprozessen zuordnen:

  • Business Add-Ins (BAdIs) stehen für die wichtigsten Aktionen im Standard zur Verfügung. Damit können Sie die EXECUTE-Bausteine für die Aktionen Ihren eigenen Anforderungen anpassen.

    Achtung Achtung

    Die Ausführung von Verkettungsaktionen in DBM ist äußerst heikel. Daher ist die Verwendung dieser Aktion nicht unbedingt zu empfehlen. Da das VMS bei verketteten Aktionen selbst einen COMMIT durchführt, hat die DBM-Auftragssteuerung nicht mehr die Kontrolle über den COMMIT.

    Anstatt Verkettungsaktionen zu verwenden, können Sie eine Aktion schreiben, deren EXECUTE-Baustein zwei Aktionen in einer logischen Verarbeitungseinheit (LUW) ausführt. Beachten Sie dabei, dass nicht alle Business APIs des Standards ohne weiteres in einer LUW ausgeführt werden können. Beispielsweise ist das Anlegen einer Bestellung mit Wareneingang in einer LUW nicht möglich.

    Ende der Warnung.

Weitere Informationen über die in DBM ausführbaren Fahrzeugaktionen finden Sie unter Details zu den Fahrzeugaktionen.

Beispiel

Fahrzeughistorie

Aktion

Primärstatus

Sekundärstatus

Fahrzeug anlegen mit Innenauftrag

Fahrzeug angelegt

Fahrzeug bestellen

Fahrzeug bestellt

Wareneingang anlegen

Fahrzeug empfangen

Kunde zuordnen

Fahrzeug empfangen

Kunde zugeordnet

Fahrzeugauftrag anlegen

Fahrzeug empfangen

DBM-Auftrag angelegt

Fahrzeug ändern

Fahrzeug empfangen

DBM-Auftrag angelegt