Ausführung eingebetteter Prozesse
Zur Laufzeit erzeugt das System aus der Definition des eingebetteten Prozesse eine Laufzeitversion, die ausgeführt werden kann. Ein eingebetteter Prozess besteht typischerweise aus Schritten, die im Hintergrund automatisch vom System ausgeführt werden sowie aus Schritten, die von den zuständigen Benutzern ausgeführt werden. Diese Schritte werden zur Laufzeit durch Workitems repräsentiert.
Dieser Prozess ist Bestandteil des folgenden IT-Szenarios:
IT-Szenario |
Szenariovariante |
Sie haben die eingebetteten Prozesse vollständig definiert und konfiguriert, so dass sie lauffähig sind.
Der folgende IT-Prozess läuft in der Verwendungsart AS-ABAP ab:
1. System führt Zustandsänderung aus
Ein eingebetteter Prozess kann abhängig von seiner Definition manuell von einem Benutzer oder automatisch durch das System gestartet werden. Voraussetzung für den automatischen Start ist eine Zustandsänderung im System, wie z. B. das Anlegen eines Materials.
2. System löst Ereignis aus
Die Zustandsänderung im System löst ein Ereignis aus. Dieses ist für den Prozess das „Signal“ zum Start.
3. System erzeugt Prozessinstanz
Das System erzeugt zu der Prozessdefinition, der das Startereignis zugeordnet ist, eine Prozessinstanz, die dann ausgeführt wird.
4. System erzeugt Workitem / Aufgabe
Das System erzeugt Workitems. Diese repräsentieren einen Schritt der Prozessdefinition oder eine Aufgabe. Workitems werden abhängig von ihrem Typ im Hintergrund ausgeführt oder dem zuständigen Benutzer zur Bearbeitung angeboten. Dieser Prozess beschreibt nur die Workitems, die vom System ausgeführt werden. Weitere Informationen zu Workitems, die von Benutzern ausgeführt werden, finden Sie im Scenario Business Task Management.
Das System hat den eingebetteten Prozess gestartet und die zugehörigen Workitems erzeugt.