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ABAP-Proxy-Generierung 
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ABAP |
Mit Hilfe der ABAP-Proxy-Generierung
generieren Sie aus einer Interface-Beschreibung im Integration Repository der
SAP Exchange
Infrastructure ABAP-Proxy-Objekte in ein SAP-System.
ABAP Proxy-Objekte können nur für SAP-Systeme generiert werden, die auf dem SAP Web Application Server 6.40 basieren.
Die Proxy-Generierung holt sich die WSDL-Beschreibung des Interface aus dem Integration Repository über HTTP. Die Adresse des entsrpechenden Servers wird dem Exchange-Profil entnommen (Parameter 1, 2 und 3, siehe unten). Die Anfragen an das Repository unterliegen einer Authentifizierung. User und Password für diese Anfragen werden hier ebenfalls entnommen (Parameter 5 und 6). Auch für den Absprung der ABAP-Proxy-Generierung auf die Startseite des Integration Builders werden Informationen aus dem Exchange-Profil gelesen (Parameter 1,2 und 4).
Beispiel-Konfiguration
für den Zugriff
auf Interfaces im Integration Repository (Exchange-Profil)
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Nr. |
Section |
Parameter |
Wert (Beispiel) |
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1 |
com.sap.aii.connect.repository.name |
pwdf0436 |
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2 |
Connections |
com.sap.aii.connect.repository.httpport |
1080 |
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3 |
Connections |
com.sap.aii.connect.repository.contextRoot |
rep |
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4 |
Connections |
com.sap.aii.connect.integrationbuilder.startpage.url |
rep/start/index.jsp |
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5 |
ApplicationSystem |
com.sap.aii.applicationsystem.serviceuser.name |
hugo |
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6 |
ApplicationSystem |
com.sap.aii.applicationsystem.serviceuser.pwd |
hugopass |

Diese Parameter sind nicht vom Entwickler einzustellen sondern von einem Administrator für die technische Konfiguration der XI-Systemlandschaft.
Sie müssen außerdem Message-Interfaces über die Interface-Pflege im Integration Repository angelegt haben, bevor Sie für diese Proxies generieren können.
Über die generierten ABAP-Proxies können Sie Messages empfangen beziehungsweise versenden (siehe ABAP-Proxy-Laufzeit).
Sie können ABAP-Proxy-Objekte entweder im Object Navigator (Transaktion SE80) oder in der Transaktion SPROXY bearbeiten:
· Der Object Navigator zeigt bereits im System angelegte Proxy-Objekte im Navigationsbaum unter Enterprise Services ® Web-Service-Bibliothek an (Client-Proxies, Server-Proxies und Proxy-Dictionary-Objekte). Beim Anlegen von neuen Proxy-Objekten zeigt ein Dialogfenster die Hierarchie der Software-Komponentenversionen aus dem Integration Repository in einem Dialogfenster an.
· In der Transaktion SPROXY können Sie sich über einen Navigationsbaum die Interface-Objekte aus dem Integration Repository ansehen. Besteht keine Verbindung zum Integration Repository, gibt der Baum wenigstens eine Übersicht über diejenigen Interface-Objekte, zu denen bereits ein Proxy-Objekt im System vorhanden ist.
Beide Transaktionen zeigen auf der rechten Seite folgende Informationen an:
Registerkarten der ABAP-Proxy-Generierung
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Registerkarte |
Bedeutung |
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Eigenschaften |
Attribute zur Generierung wie Paket, letzter Änderer, etc. Bei Inbound-Proxies geben Sie hier den Namen der implementierenden Klasse an. |
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Namensprobleme |
Diese Registerkarte gibt es nur unmittelbar nach der Generierung. Sie können hier die Namen für Bezeichner, die bei der Generierung gekürzt oder auf Grund einer Kollision verändert werden mußten, korrigieren. |
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Generierung |
Alle zum Objekt generierten Objekte als Liste |
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Struktur |
Ähnlich wie Generierung, nur dass hier
die Objekte entsprechend Ihrer Verwendung in einer Baumstruktur angeordnet
sind. |
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Dokumentation |
Hier wird die Dokumentation zum Ausgangsobjekt aus dem Integration Repository eingeblendet. |
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Typabbildungen |
Auch wenn die Proxy-Generierung erfolgreich war, gibt es Fälle in denen die Generierung nur auf Grund impliziter Annahmen möglich war (Beispiel: Einschränkungen des Wertebereichs werden durch den Programmierer geprüft). Traten solche Fälle während der Generierung auf, werden diese in einem Application Log aufgelistet. |
Zugriff auf Interface-Objekte
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Objekt |
SE80 |
SPROXY |
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Generierte Objekte |
Navigationsbaum des Object Navigators |
Navigationsbaum der SPROXY |
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Integration-Repository-Objekte |
Popup mit Hierarchie der Software-Komponentenversionen |
Navigationsbaum der SPROXY |
Es werden nur solche Software-Komponentenversionen und Namensräume des Integration Repository angezeigt, die lokal im System vorhanden sind. Die Auswahl der Software-Komponentenversionen im Navigationsbaum der SPROXY beziehungsweise im SE80-Popup ist also eine Untermenge der Software-Komponentenversionen des Integration Repository.

Während im Integration Builder alle importierten Software-Komponentenversionen des CRM, ABA oder APO angezeigt werden, hat das SAP-System entsprechende Komponenten einer bestimmten Version installiert, beispielsweise ABA 6.20 und CRM 3.0. Daher werden auch nur diese Software-Komponentenversionen angeboten.
In der SPROXY greifen Sie sowohl auf Objekte des Integration Repository als auch auf generierte Objekte über den Navigationsbaum zu. Wenn im Integration Repository Namensräume gelöscht werden, sind sie deshalb auch nicht mehr im Navigationsbaum der SPROXY sichtbar, obwohl für diesen Namensraum schon Proxy-Objekte im System vorhanden sein können. Deshalb gibt es für den Navigationsbaum der SPROXY zwei Sichten:
Sicht auf Proxy-Objekte (Menü Springen ® Sicht)
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Sicht |
Bedeutung |
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Alle generierten Objekte |
Sie können auf alle Proxy-Objekte zugreifen, die jemals im System angelegt worden sind. Sie brauchen diese Sicht nur, falls Namensräume oder Software-Komponentenversionen im Integration Repository gelöscht worden sind. In der SE80 werden alle generierten Objekte im Navigationsbaum angezeigt. |
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Integration Repository Objekte (Voreinstellung) |
Sie können auf alle Interface-Objekte, die aktuell im Integration Repository sichtbar sind, sowie auf zugehörige Proxy-Objekte zugreifen. |
...
1. Generieren Sie ABAP-Proxy-Objekte für ein Interface oder für andere Interface-Objekte (siehe: Proxies generieren).

Wenn beim Start der Transaktion keine Verbindung zum Integration Repository hergestellt werden konnte, können Sie über das Menü Springen ® Verbindungstest die genauere Fehlerursache feststellen und beheben (lassen).
2. Überprüfen Sie, ob bei Sie nach der automatischen Namensvergabe für Proxy-ObjekteAnpassungen vornehmen müssen.
3. Sie müssen Proxy-Objekte nachgenerieren, falls die Beschreibung im Integration Repository geändert wurde.