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Vorgehensweisen Proxies generieren Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Sie können Client- oder Server-Proxies in ABAP generieren, um Messages zu senden beziehungsweise zu empfangen. Client-Proxies werden ausgehend von Outbound-Message-Interfaces, Server-Proxies ausgehend von Inbound-Message-Interfaces generiert.

Integration

Die Programmierung mit Proxies ist unter Proxy-Laufzeit beschrieben.

Vorgehensweise

Proxy-Generierung über die Transaktion SPROXY

...

       1.      Rufen Sie die Transaktion SPROXY in dem System auf, in dem Sie ein Server- oder Client-Proxy generieren möchten.

Auf der linken Seite erscheint ein Navigationsbaum, dessen Struktur aus der Interface-Pflege des Integration Builders übernommen wurde. Die Interface-Objekte sind nach Software-Komponentenversion, Namensraum und Objekttyp geordnet (siehe auch: ABAP-Proxy-Generierung).

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Falls keine Verbindung zum Integration Repository möglich ist, werden im Baum nur die Interface-Objekte angezeigt, für die im System Proxies vorhanden sind, so dass diese angezeigt werden können.

       2.      Wählen Sie ein Interface-Objekt aus, für das noch kein Proxy existiert. Mit einem Doppelklick auf oder über das Kontext-Menü Proxy anlegen zum Objekt legen Sie ein Proxy an.

       3.      Auf dem folgenden Popup geben Sie einen Paketnamen an, in dem die Proxy-Objekte angelegt werden sollen. Außerdem können Sie für die Namen aller anzulegenden Objekte einen Präfix angeben, um Namenskonflikte mit bereits bestehenden Objekten im System zu vermeiden.

Proxy-Generierung über den Object Navigator (Transaktion SE80)

...

       1.      Rufen Sie den Object Navigator (Transaktion SE80) in dem System auf, in dem Sie ein Server- oder Client-Proxy generieren möchten. Wählen Sie ein Paket aus und rufen Sie für das Paket das Kontext-Menü Anlegen ® Enterprise Service / Web Service ® Proxy-Objektauf.

       2.      Wählen Sie in dem folgenden Dialogfenster die Quelle des WSDL-Dokuments (URL/HTTP- Destination, Lokale Datei, StrukturlinkUDDI oder XI-Repository).

Wenn Sie als Quelle des WSDL-Dokuments XI Repositorygewählt haben, erscheint im folgenden Popup die Hierarchie der Software-Komponetenversionen des Integration Repository. Die Interface-Objekte sind nach Software-Komponentenversion, Namensraum und Objekttyp geordnet (siehe auch: ABAP-Proxy-Generierung). Wählen Sie ein Interface-Objekt aus, für das noch kein Proxy existiert und bestätigen Sie mit Übernehmen.

       3.      Geben Sie im folgenden Dialogfenster einen Paketnamen ein, in dem die Proxy-Objekte angelegt werden sollen. Außerdem können Sie für die Namen aller anzulegenden Objekte einen Präfix angeben, um Namenskonflikte mit bereits bestehenden Objekten im System zu vermeiden. Beachten Sie auch die Tipps zur Proxy-Generierung.

Ergebnis

Für die Generierung des Proxies wird die WSDL-Beschreibung des Message Interface über HTTP gelesen. Wenn keine Namenskollisionen während der Umsetzung auftraten, können Sie die Hierarchie der generierten Objekte über die Registerkarte Struktur abrufen. Die Objekte werden aber erst dann im System angelegt, wenn Sie die Funktion Aktivieren wählen. Bis zur Aktivierung können Sie die von der Transaktion verwalteten Metadaten, die alle Informationen für die Generierung enthalten, abspeichern und mit der Generierung zu einem späteren Zeitpunkt fortfahren.

 

 

 

 

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