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Funktionsdokumentation Einkaufsmatrix  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Um Konditionen und Matrixwerte nicht nur für ein bestimmtes Material, sondern auch abhängig vom Lieferanten, der Einkaufsorganisation oder ähnlichem festlegen zu können, ermöglicht Ihnen das AFS-System die Definition von Anwendungsmatrizen. Eine Einkaufsmatrix ist ein Subset einer Master-Matrix und stets eindeutig von dieser abgeleitet. Mit Hilfe von Einkaufsmatrizen legen Sie fest, welche der Matrixwerte, die Sie in der Master-Matrix für ein AFS-Material definiert haben, im Einkauf zulässig sind. Sie haben die Möglichkeit, in den Matrix-Steuerungsdaten zu jeder Einkaufsmatrix spezifische LME-Nummern, Rundungsfaktoren und Daten für die Preisfindung zu hinterlegen.

Funktionsumfang

Einkaufsmatrix

Als Subset einer Master-Matrix enthält die Einkaufsmatrix maximal deren Matrixwerte. Eine Einkaufsmatrix kann für bestimmte Schlüsselkombinationen, wie beispielsweise für eine Kombination von Material und Lieferant, definiert werden. Entsprechen Einkaufsbelege einer Schlüsselkombination, für die eine Einkaufsmatrix existiert, wird diese dem Beschaffungsvorgang zugrunde gelegt. Zur Wahl stehen dann lediglich die in der Einkaufsmatrix zugelassenen Matrixwerte zu den dort definierten Konditionen.

 

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Matrix-Steuerungsdaten

Für eine Einkaufsmatrix können Sie auf LME-Ebene eine zusätzliche Nummer, einen spezifischen Rundungsfaktor und Preisgruppen für die Matrixwerte hinterlegen.

Schlüsselkombinationen für die Matrix-Steuerungsdaten definieren Sie im Customizing. Hier können Sie in den globalen Einstellungen auch festlegen, für welche Einkaufsbelege der Prozeß zur Matrixfindung gelten soll.

Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zum Anlegen von Einkaufmatrizen und Matrix-Steuerungsdaten.