
Allgemeine Eigenschaften von Monitorbaumelementen 
Definition
Jedes Monitorbaumelement (MTE) besitzt Eigenschaften, die nähere Informationen zu dem Element enthalten. Die Eigenschaften teilen sich in zwei Gruppen auf:
Zu den allgemeinen Eigenschaften eines MTEs gehören zunächst eine Nachrichtenklasse und Nachrichtennummer; diese enthält eine kurze Beschreibung des MTEs. Daneben enthalten die allgemeinen Eigenschaften noch Informationen zu möglichen Alerts. Da Alerts aber nur bei Monitorattributen generiert werden können, gelten die folgenden Eigenschaften nur für die Attribute, die zu dem Objekt gehören:
Dabei sind die Eigenschaften verschiedener MTEs einer MTE-Klasse standardmäßig identisch, Sie können allerdings auch Eigenschaften individuell für einzelne MTEs ändern (siehe unter Eigenschaften ändern und Methoden pflegen).
Verwendung
Die allgemeinen Eigenschaften bestimmen vor allem die Behandlung von Alerts. Falls also Alerts bestimmter MTE-Klassen oder einzelner MTEs für die Überwachung Ihrer IT-Landschaft besonders wichtig sind, können Sie durch Änderung der allgemeinen Eigenschaften dafür sorgen, daß diese Alerts z. B. bevorzugt im Alert-Monitorbaum nach oben gemeldet werden oder eine größere Anzahl dieser Alerts im Monitorsegment gespeichert werden.
Struktur
Es gibt die folgenden allgemeinen Eigenschaften:
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Eigenschaft |
Bedeutung |
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Nachrichtenklasse undNachrichtennummer |
Meldungs-ID, welche eine Beschreibung des MTEs enthält. Sie können diese ändern, falls Sie einen eigenen Meldungstext erfaßt haben |
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Gewichtung der auszulösenden Alerts |
Bedeutung eines Alerts; bei gleicher Alertfarbe wird der Alert mit der höheren Gewichtung im Alert-Monitorbaum nach oben gemeldet (CCMS verwendet hier lediglich Werte bis 50, so daß Sie durch Vergabe einer höheren Gewichtung gewährleisten können, daß dieser Alert nach oben gemeldet wird) |
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Maximale Anzahl der gehaltenen Alerts |
Begrenzung der Anzahl der Alerts, welche im Monitorsegment des gemeinsamen Speichers (Shared Memory) gehalten werden sollen |
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Welche Alerts sollen gehalten werden? |
alle : Unabhängig von der maximalen Anzahl der gehaltenen Alerts werden weitere Alerts dieses MTEs gespeichert, solange noch freier Speicherplatz im Monitorsegment existiert. Falls kein freier Speicherplatz mehr existiert, werden die Hälfte der überzähligen (d. h. der über die maximale Anzahl hinausgehenden Alerts) gelöscht.
Die maximale Anzahl der gehaltenen Alerts ist 10, zum MTE existieren im Monitorsegment 50 Alerts. Wenn das Segment jetzt voll ist, reduziert die Monitoring-Architektur die Anzahl der Alerts von 50 auf 30, da die Hälfte der überzähligen 40 Alerts gelöscht werden. die ältesten: Falls die maximale Anzahl der gehaltenen Alerts erreicht wurde, werden solange keine Alerts dieses MTEs mehr gespeichert, bis Alerts erledigt wurden. die jüngsten: Falls die maximale Anzahl der gehaltenen Alerts erreicht wurde, wird für jeden neuen Alert dieses MTEs der jeweils älteste Alert gelöscht. SAP empfiehlt diese Einstellung. |
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Keine Alerts auslösen innerhalb der ersten ... |
Vermeidung von Alerts nach dem Einschalten eines Anwendungsservers, während dem für viele MTEs noch keine aussagekräftigen Werte vorliegen (z. B. bei der Pufferqualität) |
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Bei Ausbleiben der Wertemeldung inaktiv setzen nach ... |
Anzahl von Sekunden, nach der das MTEs mit der Meldung "Wert ist veraltet" den Farbzustand grau erhält; dies bietet die Möglichkeit, inaktive Knoten zu erkennen |

Die Anzahl und Auswahl der Alerts, die gehalten werden sollen, haben entscheidende Bedeutung für die Funktion der Monitoring-Architektur: falsche Einstellungen können ein Vollaufen des Monitorsegments verursachen, in dem die Alerts gespeichert werden. SAP empfiehlt darum: