
Monitor CCMS Selfmonitoring für instanzspezifische Daten 
Verwendung
Die Monitorsammlung SAP CCMS Technical Expert Monitors enthält den Monitor CCMS Selfmonitoring, der den Zustand der Monitoring-Architektur und des Alert-Monitors anzeigt. Der Monitor zeigt unter anderem an, ob der Alert-Monitor folgende Aktionen durchführen konnte:

Auch die
CCMS-Agenten sowie einzelne Alert-Monitor-Methoden (Datensammelmethoden und Autoreaktionsmethoden) können im Baum Selfmonitoring Probleme und Status anzeigen.

Der Monitor CCMS Selfmonitoring besteht aus mehreren Teilbäumen, zum einen aus dem systemweiten Teilbaum mit dem Titel CCMS Selfmonitoring unterhalb des jeweiligen Systems (siehe
Funktionsumfang
Die Teilbäume MoniInfra_<Name> enthalten entweder Daten zu einem CCMS-Agenten (SAPCCMSR und SAPCM3X) oder zu einem Anwendungsserver. Für diese beiden Fälle unterscheidet sich der Aufbau des Teilbaums, weshalb Sie Ihre Namenskonvention so wählen sollten, daß Sie beide Fälle eindeutig voneinander unterscheiden können. SAP empfiehlt für Ihre Anwendungsserver die Namenskonvention <Hostname>_<System>_<Instanz-Systemnummer>. Die Teilbäume, die CCMS-Agenten überwachen, haben dagegen den Aufbau MoniInfra_<Hostname>.
Für den Fall eines Anwendungsservers besteht der Teilbaum aus den folgenden Monitorobjekten:
Dieses Programm läuft alle fünf Minuten auf jeder überwachten Instanz im Rahmen des Auto-ABAP SAPMSSY6, startet den lokalen Methoden-Dispatcher (der für Methoden im Dialog zuständig ist) und sorgt für den Abgleich der Eigenschaften und Methoden im gemeinsamen Speicher (Shared Memory) und der Datenbank.
Dieses MTE gibt an, welches Release der Kernel (und damit der Anwendungsserver) besitzt, der diesen Knoten angelegt hat.
Dieses MTE gibt die Laufzeit des Programms SAPMSSY8 an, das während seines Laufs einen Dialog-Workprozeß belegt.
Ein Alert in diesem MTE deutet darauf hin, daß von SAPMSSY8 gestartete Datensammelmethoden zu lange laufen. Dadurch wird die Laufzeit von SAPMSSY8 selbst verlängert. SAPMSSY8 darf nicht länger als fünf Minuten laufen, sonst liegt der nächste Start des Programms vor dem Ende des vorherigen Laufs.
Bei Datensammelmethoden, die von SAP ausgelieferten werden, tritt dieses Problem normalerweise nicht auf; allerdings können einzelne SAP-Methoden lange Laufzeiten haben, wenn sie große Datenmengen auswerten müssen (Beispiel: transaktionaler RFC bei Problemen mit mißlungenen tRFC-Aufrufen).
Überprüfen Sie, ob Sie eigene Datensammelmethoden in die Monitoring-Architektur aufgenommen haben und ob diese Methoden zu dem Performance-Problem führten. Überprüfen Sie den Teilbaum Data Supplier (siehe unten) auf Fehlermeldungen oder Laufzeitmeldungen.
Laufzeit-Alerts von SAPMSSY8 können auch mit allgemeinen Performance-Problemen zusammenhängen. Prüfen Sie hierzu die Monitore
Dieses MTE enthält Nachrichten, die SAPMSSY8 ausgibt. Ein Alert kann darauf hinweisen, daß die Datensammlung für die Monitoring-Architektur nicht einwandfrei funktioniert. Falls SAPMSSY8 durch einen nicht einwandfrei funktionierenden Data Supplier abgebrochen wird, setzt das Programm diesen Data Supplier automatisch auf den Status "fatal error" und startet ihn beim nächsten Lauf nicht mehr. Daher müßte SAPMSSY8 beim nächsten automatischen Start wieder normal funktionieren.
Dieses MTE enthält das gültige SAP-Basis-Release des Anwendungsservers.
CCMS verwendet diese Versionsnummer als Kennzeichen für notwendige Änderungen. Falls infolge geänderter Data Supplier eine neue Eigenschaftsvariante
In diesem Teilbaum finden Sie Informationen zur Performance-Datenbank der Monitoring-Architektur. Diese Datenbank enthält Performance-Daten, die nach Vorgabe des Anwenders ermittelt und verdichtet werden. Das Attribut CollectionRuntime gibt die Laufzeit des täglich laufenden Jobs zur Übertragung der Performance-Daten in die Datenbank aus; CollectionMessage enthält mögliche Meldungen dieses Jobs.
Dieses MTE enthält im Protokollattribut Messages Laufzeitmeldungen des lokalen Methoden-Dispatchers, der Methoden startet, welche im Dialog laufen sollen. Methoden, die durch diese Dispatcher gestartet werden, können diesem Teilbaum eigene Status-MTEs hinzufügen, so daß Sie hier auch Laufzeit- und Fehlermeldungen dieser Methoden finden können.

Da die Monitoring-Architektur eine Infrastruktur mit modularem Aufbau ist, betreffen Probleme bestimmter Methoden nur bestimmte MTEs. Die meisten Überwachungsfunktionen der Monitoring-Architektur werden von Methodenfehlern nicht beeinträchtigt.
Dieses MTE enthält Laufzeitmeldungen von Data Suppliers der Monitoring-Architektur. Dabei können die Meldungen je nach Programmierung des Data Supplier entweder im gemeinsamen Protokollattribut Log oder in einem eigenen MTE für das entsprechende Programm erscheinen. Informationen zur Programmierung eines Data Supplier finden Sie in "Herstellung eines Data Supplier für den Alert-Monitor" im SAP Service Marketplace unter http://service.sap.com/systemmanagement ® System Monitoring and Alert Management.
Wenn beim Füllen oder Aktualisieren des
Da derartige Fehler meist nur von vorübergehender Natur sind, sollten Sie zunächst die fehlgeschlagene Operation wiederholen. Tritt dabei erneut ein Fehler auf, wenden Sie sich an die SAP-Hotline.
Dieses MTE enthält Attribute zum verbliebenen Platz im Monitorsegment Shared Memory:
Falls der Speicherplatz im Monitorsegment nicht ausreicht, müssen Sie den

Allen drei MTEs ist eine Analysemethode unterlegt, durch die Sie eine genaue Aufschlüsselung des verbliebenen Speicherplatzes nach Alerts sowie MTEs und Attribute der verschiedenen Kategorien erhalten.
Das Performance-Attribut CountOfReferences gibt die Anzahl der definierten Referenzen für die
Dieses MTE gibt Probleme in den unteren Schichten der Monitoring-Architektur aus. Im Protokollattribut RFC-Problems werden Fehler bei der Datenübertragung mit RFC ausgegeben.
Aktivitäten
Um den Monitor zu starten, gehen Sie wie folgt vor: