
Hauptsystemprofilparameter für die Verbuchung
Die folgende Tabelle zeigt zusammenfassende Informationen zu den wichtigsten Verbuchungsparametern.

Beachten Sie, daß Sie diese Parameter normalerweise niemals direkt setzen müssen. Im allgemeinen ist entweder der Standardwert der Parameter der beste Wert oder die Parameter werden von der Profilverwaltungsfunktion für Sie gesetzt (beispielsweise wenn Sie die Anzahl der Verbuchungs-Workprozesse in einem Instanzenprofil setzen).
Parameter |
Bedeutung |
rdisp/vb_dispatching |
Schaltet Verbuchungs-Dispatching mit Lastausgleich ein (1) oder aus (0). Im Standard ist der Lastausgleich aktiv. Ändern Sie diesen Wert ausschließlich auf Anweisung von SAP. |
rdisp/vbname |
Gibt den Namen des Verbuchungsservers an, der die Verarbeitung der Verbuchungen übernehmen soll, wenn der Lastausgleich deaktiviert ist ( rdisp/vb_dispatching = 0 ).Gibt im Standard den Namen eines Verbuchungsservers vor (beim Erstellen des Verbuchungsservers eingestellt). Wenn rdisp/vb_dispatching auf 0 steht, werden die Verbuchungen nur von dem Server in rdisp/vbname verarbeitet. Ist der Parameter falsch eingestellt (nicht auf einen Verbuchungsserver), wird dies bei der Installationsüberpüfung (Transaktion sick ) gemeldet. |
rdisp/vb_delete_after_execution |
Bestimmt, ob Verbuchungssätze nach der erfolgreichen Verarbeitung automatisch gelöscht werden. Im Standard auf 1 (automatisches Löschen aktiviert) eingestellt. Der Wert 2 deaktiviert das automatische Löschen. Dieser Wert kann verwendet werden, um die Verbuchungs- und Datenbank-Performance einzustellen. In diesem Fall sollte mindestens einmal täglich der Report rsm13002 mit dem Parameter DELETE = X im Hintergrundverarbeitungssystem laufen, damit die Verbuchungstabellen nicht zu groß werden. Siehe auch das Kapitel
Hintergrundverarbeitung in der CCMS-Dokumentation. |
rdisp/max_vb_server |
Maximale Anzahl Verbuchungsserver, die im SAP-System erlaubt sind. Default sind 50 Server. |
rdisp/vb_included_server |
Liste der SAP-Verbuchungsserver, die für die Verarbeitung von Verbuchungen nach dem Lastausgleichsprinzip verwendet werden sollten. In der Liste nicht aufgeführten Verbuchungsservern werden keine Verbuchungen für die Verarbeitung zugewiesen. Im Standard ist dieser Parameter leer. Das heißt, daß alle aktiven Verbuchungsserver für den Lastausgleichsmechanismus berücksichtigt werden. Dies ist im allgemeinen der optimale Wert. |
rdisp/vbdelete |
Gibt an, nach wie vielen Tagen die Verbuchungssätze gelöscht werden. Im Standard ist der Parameter auf 50 Tage gesetzt. Nach Ablauf dieser Zeit wird ein Verbuchungssatz unabhängig von seinem Status (verarbeitet, nicht verarbeitet, Fehler usw.) gelöscht. Mit dem Wert 0 wird das automatische Löschen deaktiviert. Dieser Wert sollte nur vorübergehend eingestellt werden und nur, wenn ein fehlerhafter Verbuchungssatz für die weitere Analyse aufbewahrt werden soll. |
rdisp/vbmail |
Legt fest, ob ein Benutzer über den Abbruch seiner Verbuchung per Expreßmail informiert werden soll. Im Standard ist der Parameter aktiviert (Wert 1). Wenn eine Verbuchung vorzeitig abbricht, sendet das System über SAP Mail eine Expreßmail an den Benutzer, der die Verbuchung erstellt hat. Mit dem Wert 0 wird das automatische Versenden von Expreßmails deaktiviert. |
rdisp/vbreorg |
Legt fest, ob Verbuchungsserver nach dem Start nach unvollständigen Verbuchungssätzen suchen und diese löschen sollen. Unvollständige Verbuchungssätze können entstehen, wenn eine Transaktion eine oder mehr Verbuchungskomponenten registriert, durch eine Bildänderung in der die Verbuchung erzeugenden Transaktion ein Datenbank-Commit generiert wird, die Transaktion aber vorzeitig abbricht und ein Rollback ausgelöst wird. Unvollständige Verbuchungssätze sind ohne Bedeutung, belegen jedoch Platz in der Datenbank. Aus diesem Grund ist diese Reorganisation im Standard aktiviert (Wert 1). Mit dem Wert 0 können Sie die Reorganisation deaktivieren. In diesem Fall sollten Sie jedoch sicherstellen, daß regelmäßig der Report rsm13002 im Hintergrund ausgeführt wird, um die unvollständigen Verbuchungssätze zu löschen (siehe
Hintergrundverarbeitung). |
rdisp/vbstart |
Legt fest, ob nicht verarbeitete bzw. nicht vollständig verarbeitete (Status run, V2-Module nicht verarbeitet, usw.) Verbuchungsaufträge automatisch verarbeitet werden, wenn ein Verbuchungsserver gestartet wird. Im Standard (Wert 1) werden solche Verbuchungssätze (gewöhnlich mit dem Status auto) verarbeitet (vgl. Die wichtigsten Verbuchungsstatus).Der Wert 0 deaktiviert die automatische Verarbeitung. Normalerweise kann der Wert dieses Parameters nur durch SAP geändert werden. |

Um weitere Informationen zu den Verbuchungsparametern zu erhalten, geben Sie im SAP-System den Transaktionscode
/nrz11 ein und suchen dann nach Parametern, deren Namen mit rdisp/vb beginnen.