
Verwendung von Variablen in ABAP-List-basierten Herstellanweisungen
Verwendung
Variablen verwenden Sie in Prozeßvorgaben immer dann, wenn Sie auf ein Merkmal einer vorausgehenden Prozeßvorgabe verweisen wollen. Mit der Variablen übernehmen Sie den Wert des Merkmals in die aktuelle Prozeßvorgabe. Dies ist bei folgenden Funktionen möglich:
Voraussetzungen
Ausnahme:
In Eingabewertprüfungen verweist die Variable X immer auf den vorausgehenden Eingabewert. Sie muß nicht in der Prozeßvorgabe definiert werden.
Der Datentyp einer Variablen entspricht dem des Merkmals bzw. Parameters, auf das sie verweist.
Siehe auch:
Funktionsumfang
Variablen, die in einer einfachen Datenanforderung oder einem Funktionsaufruf definiert wurden, verweisen auf genau einen Wert. In diesem Fall müssen Sie nur den Variablennamen eingeben, wenn Sie den Wert in einer anderen Prozeßvorgabe übernehmen wollen.
Variablen, die in einer wiederholten Datenanforderungen definiert wurden, stehen hingegen für eine ganze Tabellenspalte. Um auf einen bestimmten Tabelleneintrag zu verweisen, müssen Sie den Variablennamen daher erweitern. Es gelten folgende Regeln:
<Variablenname>_1 |
-> |
Wert in der ersten Tabellenzeile |
<Variablenname>_2 |
-> |
Wert in der zweiten Tabellenzeile |
etc. |
etc. | |
<Variablenname>_SUM |
-> |
Summe der Werte in der Tabellenspalte |
<Variablenname>_COUNT |
-> |
Zahl der Werte in der Tabellenspalte |

Wenn eine Variable für den gesamten Prozeßauftrag definiert wurde, überträgt das System ihren Wert erst dann in Prozeßvorgaben anderer Herstellanweisungen, wenn er nicht mehr geändert werden kann. Dies ist der Fall, nachdem der Wert rückgemeldet wurde, d.h. wenn die zugehörige Prozeßmeldung zum Versenden an die Prozeßkoodination übergeben wurde.