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Verwendung

Welche Prozeßvorgabetypen Sie verwenden können und wie Sie deren Merkmalstruktur anlegen, hängt vom Steuerrezeptempfänger (d.h. Herstellanweisung oder Prozeßleitsystem) ab, der die jeweilige Prozeßvorgabe verarbeitet. Prozeßvorgaben für Anlagenfahrer müssen andere Informationen enthalten als Prozeßvorgaben für Prozeßleitsysteme, die wiederum der Funktionalität des jeweiligen Systems angepaßt werden müssen.

Näheres darüber, welche Art von Informationen Sie mit Hilfe von Prozeßvorgaben an ein Prozeßleitsystem und an die R/3-Herstellanweisung übergeben können, finden Sie unter Prozeßvorgaben.

Funktionsumfang

Prozeßvorgaben für Prozeßleitsysteme

Für Prozeßleitsysteme können Sie die folgenden Prozeßvorgabetypen verwenden:

Zur Veranschaulichung ist in den folgenden Absätzen eine Möglichkeit beschrieben, wie Sie den Materialverbrauch mit Hilfe dieser Prozeßvorgabetypen in einem ganz bestimmten Steuerszenario steuern und überwachen können.

In der Standardauslieferung des SAP-Systems finden Sie im Customizing der Prozeßkoordination weitere Beispiele für Prozeßvorgabearten für Prozeßleitsysteme. Die Namen dieser Vorgabearten beginnen mit A .

Typ1: Prozeßparameter

Vor Produktionsbeginn benötigt das Prozeßleitsystem Informationen über die Materialien und die Materialmengen, die verarbeitet werden sollen. Wir gehen in diesem Beispiel davon aus, daß diese Informationen nicht im Prozeßleitsystem definiert sind. In diesem Fall können sie in Form von Prozeßparametern an die Prozeßsteuerung versendet werden. Im Prozeßauftrag können die in der Materialliste enthaltenen Informationen zum Material mit Hilfe der automatischen Merkmalbewertung an den Prozeßparameter übergeben werden.

Beispiel: Prozeßparameter für ein Prozeßleitsystem

Typ 2: Prozeßdatenanforderung oder Typ 3: Prozeßdatenabo

Während der Produktion müssen Informationen bezüglich der Istmenge des verbrauchten Materials an die Prozeßkoordination rückgemeldet werden. Im Prinzip kann diese Information auf die folgenden beiden Arten angefordert werden:

Da das Prozeßleitsystem Informationen über die Struktur der zu versendenden Meldung benötigt, müssen Prozeßdatenabos und Prozeßdatenberechnungsformeln den Namen der Meldungsart enthalten, der sie angehören, sowie die Namen der Merkmale, die in der Meldung enthalten sein sollen.

Um die angeforderten Prozeßmeldungen zu erstellen, benötigt das Prozeßleitsystem normalerweise auch Informationen über eine Reihe von Merkmalwerten, die nur innerhalb von PP-PI abgelegt sind:

Beispiel: Prozeßdatenanforderung für ein Prozeßleitsystem

Beispiel: Prozeßdatenabo

Prozeßvorgaben für die R/3-Herstellanweisung

Ein Beispiel für ein Werkzeug, mit dessen Hilfe Anlagenfahrer Prozeßvorgaben bearbeiten können, ist die R/3-Herstellanweisung. Die nachfolgenden Abschnitte beschreiben, welche Prozeßvorgabetypen Sie für die R/3-Herstellanweisung verwenden können und wie die Prozeßvorgaben im einzelnen strukturiert sein müssen.

Wie genau Sie die Merkmalstruktur der Prozeßvorgabetypen kennen müssen, hängt von der Funktion ab, mit der Sie Ihre Prozeßvorgaben bearbeiten (siehe Manuelles Pflegen von Prozeßvorgaben):

In der Standardauslieferung des SAP-Systems finden Sie im Customizing der Prozeßkoordination Beispiele für Prozeßvorgabearten aller hier beschriebenen Typen.

Detaillierte Informationen über die unten aufgeführten Prozeßvorgabetypen, die Sie für die R/3-Herstellanweisung verwenden können, finden Sie unter Prozeßvorgaben für die R/3- Herstellanweisungen:

 

 

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