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Verwendung

Um sich am SAP-System anzumelden und eine Web-Anwendung zu starten, benötigt der ITS (Internet Transaction Server) einen entsprechenden Internet-Service. Dieser wird als Entwicklungsobjekt in der Workbench angelegt und umfaßt weitere Komponenten, die als Bestandteile einer ITS-basierten Web-Anwendung abbilden.

Voraussetzungen

Vorgehensweise

So legen Sie im Einstiegsbild des Object Navigators einen neuen Internet-Service an.

  1. Rufen Sie den Object Navigator (SE80) auf.
  2. Wählen Sie Internet Service in der Objektlistenauswahl.
  3. Geben Sie den Namen des anzulegenden Services an.
  4. Beachten Sie, daß im Kundennamensraum alle Repository-Objekte mit Y oder mit Z beginnen.

  5. Klicken Sie auf Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt oder bestätigen Sie mit ENTER .
  6. Das System überprüft, ob ein Service mit dem eingegebenen Namen bereits im R/3-System angelegt wurde. Falls dieser nicht existiert, erscheint ein Dialogfenster Objekt anlegen.

  7. Bestätigen Sie mit Ja, um den Service anzulegen.
  8. Das Dialogfenster Service anlegen wird angezeigt.

  9. Wählen Sie den Typ des Internet-Services.

    Den Typ des Internet-Services spezifizieren Sie in Abhängigkeit vom Programmiermodell, welches Sie für die Implementierung Ihrer Web-Anwendung verwenden möchten. Generell besteht hier die Auswahl zwischen dem Dynpro-basierten und dem Dynpo-unabhängigen Programmiermodell. Sofern Sie das Dynpro-basierte Modell verwenden, dann wählen Sie den Typ Dynpro-basierte Anwendung und geben Sie dann den Transaktionscode der zugehörigen R/3-Transaktion ein. Falls Sie nur zu ausgewählten Dynpros der R/3-Transaktion HTML-Templates generieren möchten, dann setzen Sie zusätzlich noch den Flag ITS-Mixed-Mode. Für weitere Informationen siehe auch
    Mixed-Modus verwenden.

    Sollte Ihrer Web-Anwendung jedoch ein Dynpro-unabhängiges, auf der Flow-Logik basierendes Programmiermodell, zugrunde liegen, dann wählen Sie den Typ Flowlogik-basierte Anwendung. Zusätzlich können Sie bereits den Namen für ein Starttemplate angeben, mit dem später der Internet-Service zu In diesem Falle wird das entsprechende Template nach dem Anlegen des Internet-Service ebenfalls generiert.
  10. Bestätigen Sie mit Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Sichern.
  11. Es erscheint das Dialogfenster Objektkatalogeintrag anlegen.

  12. Ordnen Sie dem Service ein Paket zu und sichern Sie mit Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt.

Ergebnis

Der Internet-Service wurde als Entwicklungsobjekt im R/3-Repository angelegt und in die Baumanzeige der Objektliste aufgenommen. Die Theme 99 wird als die zur Zeit aktuelle Theme dem angelegten Internet-Service zugeordnet.
Falls Sie im Schritt 6 den Typ Dynpro-basierte Anwendung ausgewählt haben, wird der entsprechende Parameter ~TRANSACTION zum Service generiert. Wenn Sie darüber hinaus den Flag ITS-Mixed-Mode gesetzt haben, werden die zugehörigen Parameter generiert und mit vordefinierten Werten belegt. Eine kurze Beschreibung dieser Parameter finden Sie unter
Mixed-Modus verwenden.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Falls Sie jedoch Flowlogik-basierte Anwendung als Typ des Internet-Service ausgewählt haben, dann werden die folgenden 3 Parameter generiert:

Parameter

Wert

Beschreibung

~INITIALTEMPLATE

<Name des Templates>

z.B. initial

Frei wählbarer Name des HTML-Templates, mit dem der Internet-Service gestartet wird.

Der Parameter ist obligatorisch für Flowlogik-basierte Web-Anwendungen.

~WEBTRANSACTIONTYPE

miniapp

Typ des Services.

Der Parameter ist obligatorisch für alle MiniApps.

~XGATEWAY

sapxginet

Name des X Gateways, über den der Internet-Service gestartet wird.

Der Parameter ist obligatorisch für Flowlogik-basierte Web-Anwendungen.

Siehe auch:

Komponenten von Internet-Services

Mixed-Modus verwenden

HTML-Templates generieren

Web-Anwendung publizieren

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