Bestandsumbuchung  

Verwendung

Mit der Bestandsumbuchung können Wertpapierbestände zwischen Sachkonten der Finanzbuchhaltung transferiert werden. Dies ist z.B. erforderlich, wenn ein Wertpapier vom Umlaufvermögen in das Anlagevermögen umgetragen werden soll.

Integration

Die Bestände eines Wertpapiers werden je Depot auf einer Kontierungsreferenz geführt. Diese Kontierungsreferenz ist im Bestandskennzeichen des jeweiligen Depotbestandes hinterlegt.

Mehrere Depotbestände können auf der gleichen Kontierungsreferenz geführt werden. Die Kontierungsreferenz beschreibt das Hauptbuchkonto, auf dem die Buchwerte der Bestände in der Hauptbuchhaltung FI geführt werden.

Die Bestandsumbuchung bucht Bestände eines Wertpapiers einer Depotgruppe auf eine andere Kontierungsreferenz um. In den betroffenen Bestandskennzeichen wird die alte Kontierungsreferenz auf die neue geändert.

Wenn die alte und die neue Kontierungsreferenz auf verschiedenen Hauptbuchkonten geführt werden, werden die Buchwerte der betroffenen Bestände zwischen diesen Hauptbuchkonten im FI umgebucht. Dazu wird der Buchwert von dem Hauptbuchkonto der alten Kontierungsreferenz ausgebucht und auf dem Hauptbuchkonto der neuen Kontierungsreferenz eingebucht.

Die Bestandsumbuchung bucht nur die Buchwerte auf den Hauptbuchkonten im FI um. Falls die Kontenfindung nicht nur für Bestandsbuchungen (Buchungstyp 1), sondern z.B. auch für Ertragsbuchungen oder Bankbuchungen (Buchungstypen 2,3,4,5) von der Kontierungsreferenz abhängig auf verschiedene Konten gesteuert wird, werden diese Buchungen durch die Änderung der Kontierungsreferenz nicht automatisch rückgängig gemacht und entsprechend der neuen Kontierungsreferenz neu gebucht.

Aktivitäten

Siehe auch:

Bestandsumbuchung durchführen

Bestandsumbuchung stornieren