SAP-spezifische Einträge in der SAPcomm-Konfigurationsdatei 
Die Kennung der für die Anbindung an SAP-Systeme zuständigen Kommunikationskomponente ist SAP. Sie nehmen also in die Konfigurationsdatei SAPCOMM.CFG folgende Parametergruppe auf:
PROGRAM SAP
<Parameterspezifikation>
END-PROGRAM
Spezifika dieser Gruppe sind im folgenden erläutert. Eine allgemeine Beschreibung der PROGRAM-Parametergruppe finden Sie unter
Aufbau der Konfigurationsdatei.Ein Beispiel einer PROGRAM-Parametergruppe für die Komponente SAP finden Sie in der
Beispielkonfiguration.Komponentenspezifische PROGRAM-Parameter
Nachfolgend sind die komponentenspezifische PROGRAM-Parameter aufgeführt.
IDSAPCOMM <SAPcomm-Kennung>
Optional. Geben Sie hier eine Kennung in Form von bis zu zehn alphanumerischen Zeichen an. Diese Kennung wird vom Kommunikationsserver an das SAP-System weitergegeben. In der SAP-Tabelle SKWD werden anhand der hier konfigurierten Kennung mehrere Instanzen von SAP-Kommunikationsservern unterschieden.

R/2:
EDI-Ausgangsnachrichten (ab Release 5.0F):
Die SAPcomm-Kennung muß im R/2-System als "Port" konfiguriert sein.
SM_LOG <Level>
Optional. Durch diesen Parameter können Sie eine spezielle Trace-Funktion der SAP-Kommunikationskomponente aktivieren. Diese Trace-Funktion dient nur der SAP-internen Problemanalyse. Sie sollten diesen Parameter nur nach Absprache mit Ihrem SAP-Ansprechpartner verwenden, da unter Umständen eine sehr umfangreiche Trace-Aufzeichnung erzeugt wird.
Trace-Stufen:
0: kein Trace
1: nur Fehler (Default)
2: interne Zustandswechsel
4: maximaler Trace

Diese Funktion ist nur beim SAP-Kommunikationsserver unter UNIX realisiert. Bei Verwendung des SAP-Kommunikationsserver unter OS/2 hat der Parameter SM_LOG keine Wirkung, die Nachricht 1008 im SAPcomm-Log weist darauf hin.
CONVERT <Konvertierungsdatei>
Optional. Betrifft nur Anbindung an R/2-Systeme. Wenn Sie diesen Parameter angeben, so wird für den Datenaustausch mit allen R/2-Systemen die angegebene Konvertierungsdatei verwendet. Ausnahme: Datenaustausch mit den R/2-Systemen, denen Sie mit dem Parameter DCONVERT (siehe oben) eine DESTINATION-spezifische Konvertierungsdatei zugeordnet haben.
Lesen Sie hierzu das Thema
Zeichensätze und Codepages.SIDE_INFO <Pfad- und Dateiname>
Beim Aufbau der Verbindung mit einem SAP-System liest der Kommunikationsserver über den Parameter SYSTEM einen Eintrag in der Side-Info-Datei. Wenn Sie den Suchweg für diese Datei übersteuern wollen, so geben Sie hier den vollständigen Pfad (mit Dateinamen) der gewünschten Side-Info-Datei an. Einzelheiten zu Side-Info-Dateien finden Sie in der folgenden Dokumentation: SAP-Kommunikation: Konfiguration

Die Pfadangabe der Side-Info-Datei über den Parameter SIDE_INFO ist nur beim SAP-Kommunikationsserver unter UNIX realisiert. Bei Verwendung des SAP-Kommunikationsserver unter OS/2 hat dieser Parameter keine Wirkung, hier ist die zu verwendende Side-Info-Datei über die Umgebungsvariable SIDE_INFO zu definieren. Diese Variable wird durch das Installationsprogramm automatisch eingestellt.
RCV_TIMEOUT <Anzahl Sekunden>
Durch Setzen des Parameter RCV_TIMEOUT und/oder des CHANNEL-Parameters CRCV_TIMEOUT können Sie SAPcomm veranlassen, "hängende" CPI-C-Verbindungen automatisch abzubrechen.
Setzen Sie diese Parameter nicht, so führt eine "hängende" CPI-C-Verbindung dazu, daß die zugehörige SAPcomm-Komponente für andere Aufgaben blockiert ist.
Möchten Sie unterschiedliche Toleranzzeiten für unterschiedliche Kanäle, so können Sie zusätzlich zu RCV_TIMEOUT den CHANNEL-Parameter CRCV_TIMEOUT setzen.
Dieser übersteuert die durch den PROGRAM-Parameter RCV_TIMEOUT gesetzte Toleranzzeit für den entsprechenden Kanal. Der Parameter CRCV_TIMEOUT wird jedoch erst NACH erfolgter Anmeldung am SAP-System wirksam.
Die Toleranzzeit für den Aufbau einer CPI-C-Verbindung wird ausschließlich durch den PROGRAM-Parameter RCV_TIMEOUT gesetzt.
Tip für die Praxis:
Konfigurieren Sie durch den PROGRAM-Parameter RCV_TIMEOUT eine relativ kurze Toleranzzeit (ca 15 Sekunden) hauptsächlich für die Anmeldung an SAP-Systeme, durch den CHANNEL-Parameter CRCV_TIMEOUT dagegen längere, dem jeweiligen SAP-System und der jeweiligen Anwendung (Mail, EDI oder TELE) angepaßte Toleranzzeiten. Wollen Sie nach erfolgter Anmeldung überhaupt keinen automatischen Abbruch einer Verbindung, so setzen Sie den CHANNEL-Parameter einfach auf einen sehr hohen Wert (36000 = 10 Stunden).

Die Definition der Timeout-Zeiten über die Parameter RCV_TIMEOUT und CRCV_TIMEOUT ist nur beim SAP-Kommunikationsserver unter UNIX realisiert. Bei Verwendung des SAP-Kommunikationsserver unter OS/2 haben diese Parameter keine Wirkung, hier ist eine generelle Timeout-Zeit über die Umgebungsvariable CPIC_TIMEOUT zu setzen.
Anweisung PERFORM
Für die Kommunikationskomponente SAP sind keine Anweisungen zur Durchführung von administrativen Aktionen in der Konfigurationsdatei SAPCOMM.CFG anzugeben.
Parametergruppe DESTINATION
Für jedes einzelne SAP-System und jeden einzelnen Mandant, mit dem der Kommunikationsserver Daten austauschen soll, nehmen Sie eine eigene Parametergruppe vom Typ DESTINATION in die PROGRAM-Parametergruppe SAP auf.
Sie spezifizieren ein SAP-System, an das der Kommunikationsserver angebunden werden soll, wie folgt:
DESTINATION <Destinationsname>
SYSTEM <Side-Info-Eintrag>
CLIENT <Nummer>
USER <Benutzername>
PASSWORD <Passwort>
LANGUAGE <SAP-Sprachkennzeichen>
RELEASE <SAP-Release>
REPORT <Name des zu startenden ABAP-Reports>
TRANSPORT <Transportprotokoll>
DCONVERT <Konvertierungsdatei>
CPIC_BUFFER_LEN <Pufferlänge>
END-DESTINATION
Im folgenden sind die einzelnen Parameter erläutert, die Sie in einer Programmgruppe vom Typ DESTINATION angeben.
SYSTEM <System-Schlüssel laut Side-Info>
Obligatorisch. Um eine CPI-C-Verbindung zu einem SAP-System aufbauen zu können, muß der Kommunikationsserver über eine Reihe netzwerkspezifischer Informationen verfügen.
Diese Informationen entnimmt er der sogenannten Side-Info-Tabelle. Einzelheiten zu Side-Info-Dateien finden Sie in der folgenden Dokumentation: SAP-Kommunikation: Konfiguration
Die Side-Info-Tabelle muß für jedes SAP-System, das über eine CPI-C-Verbindung erreichbar sein soll, einen eigenen Eintrag enthalten. Jeder dieser Einträge wiederum ist durch ein zugehöriges Schlüsselwort identifizierbar. Geben Sie bitte dasjenige Schlüsselwort als Side-Info-Eintrag an, das zu einem Eintrag in der Side-Info-Tabelle gehört, der Ihrem SAP-System zugeordnet ist.
CLIENT <Nummer>
Obligatorisch. Geben Sie hier bitte die Nummer des Mandanten an, mit dem der Kommunikationsserver Daten austauschen soll.
USER <Benutzername>
Obligatorisch. Tragen Sie hier den Namen ein, mit dem sich der Kommunikationsserver am SAP-System anmelden kann.
Beachten Sie auch die Hinweise im Abschnitt
Konfiguration im SAP-System.PASSWORD <Passwort>
Obligatorisch. Tragen Sie hier das zu dem "Benutzernamen" gehörige Passwort ein.
LANGUAGE <Sprachkennzeichen>
Obligatorisch. Tragen Sie hier das Sprachkennzeichen ein, mit dem sich der Kommunikationsserver am jeweiligen SAP-System anmelden soll.
RELEASE <SAP-Release>
Nur anzugeben bei SAP-Releaseständen, die älter sind als 5.0C (R/2) oder 2.1 (R/3). In solchen Fällen geben Sie hier den Typ (R/2 oder R/3) des SAP-Systems sowie den Release-Stand an in der Form "<Typ>-<Release-Stand>", also z.B. R/2-50b, R/3-11h, etc.
REPORT <Name des zu startenden ABAP-Reports>
Optional. Tragen Sie hier den Namen des ABAP-Reports ein, den der Kommunikationsserver nach dem Aufbau der Verbindung mit dem SAP-System starten soll.
Geben Sie diesen Parameter bitte nur dann an, wenn Sie für den Datenaustausch zwischen dem Kommunikationsserver und dem SAP-System einen anderen als den von SAP im Standard vorgesehenen Report verwenden wollen.
TRANSPORT <SNA | TCP-IP>
Optional. Nur für OS/2. Diesen Parameter müssen Sie nur angeben, wenn Sie die Standardzugangsmethode für SAP-Verbindungen abändern möchten (in Übereinstimmung mit Ihrer Netzkonfiguration).
Standard: Zugang zu R/2 über SNA, zu R/3 über TCP/IP
DCONVERT <Konvertierungsdatei>
Optional. Betrifft nur Anbindung an R/2-Systeme. Wenn Sie diesen Parameter angeben, so wird für den Datenaustausch mit dem SAP-System (laut DESTINATION) die angegebene Konvertierungsdatei verwendet. Der Parameter DCONVERT übersteuert einen eventuell angegebenen Parameter CONVERT (siehe unten).
Lesen Sie hierzu "Zeichensätze und Codepages" weiter unten.
CPIC_BUFFER_LEN <Pufferlänge>
Optional. Nur bei R/2, ignoriert bei R/3.
Mit diesem Parameter setzen Sie die Maximalgröße der Blöcke, die über CPI-C versendet werden.
Sie sollten diesen Parameter nur dann verwenden, wenn Sie mit IMS arbeiten, und wenn die Puffer der Input/Output Message Queue kleiner sind als 4096. Erlaubte Werte sind 300 bis 4096 Bytes.
Falls der Parameter nicht angegeben ist, wird der Standardwert 4096 benutzt.
Wenn Sie CPIC_BUFFER_LEN auf einen anderen Wert setzen, dann muß eine der beiden folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:
Alternativ zu dieser Korrektur können Sie im Report RSEINCA1 den Wert von MAX_SIZE in der Struktur STREAM auf den Wert von CPIC_BUFFER_LEN setzen. Wenn Sie diesen Weg wählen, müssen Sie alle Reports, die RSEINCA1 inkludieren, neu generieren.
SECURITY <NONE | SAME | PROGRAM >
Optional. Betrifft nur Anbindung an R/2-Hostrechner mit Security-Systemen (TopSecret, RACF, etc.).
Default-Wert NONE.
Dieser Parameter hat keinen Einfluß auf die Anmeldung am SAP-System. Diese erfolgt mit die Parametern USER und PASSWORD der Gruppe DESTINATION.
NONE:
Es werden kein Benutzerinformationen an das Security-System übergegeben.
SAME:
Nur der Benutzername wird an das Security-System übergegeben.
PROGRAM:
Der Benutzername und das Kennwort werden an das Security-System übergegeben.
Als Benutzer und Kennwort werden die Werte für USER und PASSWORD der Parametergruppe DESTINATION benutzt. Sind in Ihrem System Host-User und SAP-User unterschiedlich, dann können Sie über die Umgebungsvariable SAPCOMM_USR und SAPCOMM_PASS die Werte setzen, die anstelle der DESTINATION-Werte an das Security-System übergegeben werden.

DESTINATION K50_000
SYSTEM K50
CLIENT 000
USER SAPCOMM1
PASSWORD XXXXXXXX
LANGUAGE D
RELEASE R2-50G
SECURITY SAME
END-DESTINATION
Parametergruppe SELECTION
Hier definieren Sie Gruppen von Selektionskriterien für das Abholen von Ausgangsdokumenten von einem SAP-System.
Parameter der Parametergruppe SELECTION:
APPLICATION <Applikationsname>
Obligatorisch. Geben Sie als Applikationsnamen TELE, MAIL oder EDI an, je nachdem, ob die Parameter dieser Gruppe die Selektion von Telematik-, Mail- oder EDI-Dokumenten betreffen.
Weitere Parameter: Die eigentlichen Selektionsparameter sind spezifisch für jede Applikation. Die Selektionsmöglichkeiten sind durch die Komponenten im SAP-System vorgegeben und orientieren sich an der SELECT-OPTIONS Technik in ABAP/4.
Grundsätzlich besteht jede SELECTION-Gruppe aus dem Parameter APPLICATION sowie einer oder mehrerer SELECT-OPTIONS-Gruppen.
In jeder dieser SELECT-OPTIONS-Gruppen geben Sie die obligatorischen Parameter FIELD und LOW sowie wahlweise HIGH, SIGN und OPTION an, der Name der SELECT-OPTIONS-Gruppe hat keine Bedeutung.
SELECT-OPTIONS <Name>
FIELD <Feldname>
LOW <Name>
HIGH <Name>
SIGN <INCL|EXCL>
OPTION <ABAP/4-Optionen: GE,...>
END-SELECT-OPTIONS
Die Default-Werte für SIGN und OPTION sind INCL und EQ.
Sie können eine beliebige Kombination von SELECT-OPTIONS-Gruppen mit den pro Applikation zulässigen Feldnamen in jeweils einer SELECTION-Gruppe zusammenfassen.
Applikation MAIL
Zulässige Feldnamen bei Applikation MAIL:
SDART <Sendeart>
Mögliche Werte für <Sendeart>:
X40 Selektiert Nachrichten für X.400 Adressaten
SSW Selektiert Nachrichten für SNADS Adressaten
RML Selektiert Nachrichten an andere SAP-Systeme

Sie möchten eine SELECTION-Gruppe definieren, durch die Sie alle Maildokumente an andere SAP-Systeme selektieren können. Die entsprechende Parametergruppe nennen Sie z.B. SAP-MAIL. Die SELECTION-Gruppe sieht dann wie folgt aus:
SELECTION SAP-MAIL
APPLICATION MAIL
SELECT-OPTIONS RMAIL
FIELD SDART
LOW RML
END-SELECT-OPTIONS
END-SELECTION
Applikation TELE
Zulässige Feldnamen bei Applikation TELE:
DEST <Destination>
Diese Selektion ist ab R/3-2.1 möglich. <Destination> ist der Name einer Spool-Destination. Diese Selektion erlaubt es, eine Untermenge der Selektion über die Tabelle T164C zu vorzunehmen.

Sie möchten eine SELECTION-Gruppe definieren, durch die Sie alle Faxdokumente des Ausgabegerätes (=Spool-Destination) TF01 selektieren können. Die entsprechende Parametergruppe nennen Sie z.B. FAX-01. Die SELECTION-Gruppe sieht dann wie folgt aus:
SELECTION FAX-01
APPLICATION TELE
SELECT-OPTIONS FAX01
FIELD DEST
LOW TF01
END-SELECT-OPTIONS
END-SELECTION
Applikation EDI
Zulässige Feldnamen bei Applikation EDI:
COMMTYPE <Kommunikationsdienst>
TRNSLSET <EDI-Zuordnungsset>
COMPANYC <Buchungskreis>
PARTTYPE <Partnerart>
PARTNUMB <SAP-Parternummer>
TCODE <Transaktionscode>
DOCMTYPE <Belegart>
DOCMVARI <Belegvariante>
DOCMNUMB <Belegnummer>
FUNC_ACK <Functional Acknowledgements>
ESTYP <Nachrichtentyp>
MESCOD <Nachrichtenvariante>
MESFCT <Nachrichtenfunktion>
Beachten Sie:
Den Feldnamen FUNC_ACK können Sie nicht zusammen mit anderen Feldnamen in einer Download-Session benutzen. In Verbindung mit FUNC_ACK müssen Sie LOW ON angeben.
Die genaue Bedeutung dieser Selektionskriterien entnehmen Sie bitte der Felddokumentation des ABAP/4-Programms RSESPL01 (F1-Dokumentation). Insbesondere können Sie der Dokumentation zu RSESPL01 entnehmen, welche der oben angegebenen SELECT-OPTIONS durch Ihr SAP-System unterstützt werden.

Sie möchten eine SELECTION-Gruppe definieren, durch die Sie alle EDI-Ausgangsdokumente selektieren können, die für Partner "zwischen" ALPHA und GAMMA bestimmt sind mit Ausnahme des Partners BETA sowie zu dem Partnertyp "Lieferant" und der Transaktion TE21 (Bestellungen) gehören. Die entsprechende Parametergruppe nennen Sie z.B. ORDERS-TE21. Die SELECTION-Gruppe sieht dann wie folgt aus:
SELECTION ORDERS-TE21
APPLICATION EDI
SELECT-OPTIONS NUMB1
FIELD PARTNUMB
LOW ALPHA
HIGH GAMMA
END-SELECT-OPTIONS
SELECT-OPTIONS NUMB2
FIELD PARTNUMB
LOW BETA
SIGN EXCL
END-SELECT-OPTIONS
SELECT-OPTIONS TYPE
FIELD PARTTYPE
LOW K
END-SELECT-OPTIONS
SELECT-OPTIONS TCODE
FIELD TCODE
LOW TE21
END-SELECT-OPTIONS
END-SELECTION
Parametergruppe CHANNEL
Die CHANNEL-Parametergruppen, die Sie für die Kommunikationskomponente SAP anlegen, können die folgenden Parameter enthalten:
DESTINATION <Destinationsname>
Obligatorisch. Geben Sie hier den Destinationsnamen an, unter dem Sie die Parameter für ein bestimmtes SAP-System abgelegt haben. Alle Datenaustauschaktivitäten über den vorliegenden Kanal beziehen sich auf dieses SAP-System. Sie können nur eine DESTINATION pro Kanal angeben.
PERFORM <PERFORM-Name>
Obligatorisch. In jeder PERFORM-Parametergruppe kann jeweils nur eine Aktion (RECEIVE,..) angegeben werden.

Für die RECEIVE-Aktion muß immer ein Verweis auf eine SELECTION vorhanden sein. Das Selektieren der APPLICATION ist dabei ausreichend.
TEST_CHANNEL <ON | OFF>
Lesen Sie hierzu das Thema
Verbindung testen.CRCV_TIMEOUT <Anzahl Sekunden>
Dieser Parameter übersteuert die durch den PROGRAM-Parameter RCV_TIMEOUT gesetzte Toleranzzeit für den entsprechenden Kanal. Der Parameter CRCV_TIMEOUT wird jedoch erst NACH erfolgter Anmeldung am SAP-System wirksam.
Wenn Sie eine Kommunikationskomponnente einsetzen, die den Eingang von Telefaxen unterstützt, so muß der folgende CHANNEL-Parameter konfiguriert sein:
FAX_SPOOL_DIR <Verzeichnis>
Name des Verzeichnisses (aus SAPcomm-Sicht), in dem eingegangene Telefaxe abgelegt werden
FAX_SHARE_DIR <Verzeichnis>
Name des FAX_SPOOL_DIR aus Sicht der R/3-Terminals
Falls das Fax-Ablabeverzeichnis (FAX_SPOOL_DIR) aus der Sicht der R/3-Terminals (PCs, an denen R/3-Benutzer arbeiten) einen anderen Namen hat (Frage Ihrer LAN-Konfiguration), so müssen Sie diesen Namen durch den Parameter FAX_SHARE_DIR konfigurieren. Dies kann auch ein im R/3 definierter logischer Pfadname sein.

Telefax-Empfang ist nur mit R/3 ab Release 3.0 möglich.
Bei Fax-Eingang wird ein Info-Satz in SAPoffice eingespielt, der die Namen der Dateien enthält, unter denen ein empfangenes Telefax abgespeichert worden ist. Auf diese Dateien kann dann aus SAPoffice heraus zugegriffen werden (Anzeige durch einen Viewer, Weiterleiten, etc.).