Verwendung
Neben der Erfassung von reinen An- und Abwesenheiten können Sie über das Arbeitszeitblatt auch Daten erfassen, die den Infotyp Entgeltbelege (2010) der Personalwirtschaft versorgen. Hierzu müssen Sie diese Daten zusammen mit einer Lohnart erfassen. Lohnarten können Sie individuell nach Ihren unternehmensinternen Bedürfnissen schlüsseln.
Beispielsweise können Sie eine Lohnart anlegen, mit der Ihre Mitarbeiter Angaben zu gefahrenen Kilometern erfassen können. Weiterhin können Sie Lohnarten anlegen, mit denen Ihre Mitarbeiter Beträge erfassen können. Z.B. könnte dies eine Lohnart 'Auslagen' sein, mit der ein Mitarbeiter Geldbeträge erfassen kann, die er für eine außerplanmäßige Materialbeschaffung (Kabel, Schrauben...) auslegen musste. Diese Auslagen können Sie ihm dann über die Lohnabrechnung erstatten. Selbstverständlich können Sie auch reine Stundenlohnarten sowie Mehrarbeitslohnarten anlegen.
Nach der Überleitung in die Personalwirtschaft stehen die erfassten Daten der Personalabrechnung zur Verfügung.

Wenn das Arbeitszeitblatt bei Ihnen von jedem Mitarbeiter selbst ausgefüllt wird, sollten Sie ein
Voraussetzungen
Pro Erfassungsprofil, mit dem Daten zu Entgeltbelegen erfasst werden sollen, sollten Sie folgende Felder innerhalb der
Feldauswahl einblenden: Für alle Mitarbeiter, die Lohnarten erfassen sollen, müssen entsprechende Berechtigungen eingerichtet sein. In diesen können Sie explizit festlegen, welche Lohnarten der Anwender erfassen darf.
Pflegen Sie die Zuweisung der internen SAP-Einheiten zu den HR-Einheiten im Einführungsleitfaden des Personalmanagements unter Personaladministration ® Grundeinstellungen ® Zeit-/Maßeinheit definieren.
Die Schlüsselung der Lohnarten müssen Sie in Ihren Customizing-Einstellungen vornehmen.
Funktionsumfang
Das System schreibt die mit Lohnarten erfassten Daten in die HR-Schnittstellentabelle PTEX2010, aus der sie in die Personalwirtschaft übergeleitet werden. Nach erfolgter Überleitung der Datensätze erzeugt das System Datensätze des Infotyps
Entgeltbelege (2010). Diese werden in der Personalabrechnung verarbeitet.Für das Arbeitszeitblatt stehen Ihnen folgende Lohnarten zur Verfügung: Stundenlohnarten, Mehrarbeitslohnarten sowie Zuschlagslohnarten.
In der Summationsspalte des Arbeitszeitblattes werden die Stundenlohnarten sowie die Mehrarbeitslohnarten summiert. Die Zuschlagslohnarten gehen in diese Summation nicht ein, da sie lediglich zusätzliche Informationen zu den gearbeiteten Zeiten enthalten, aber nicht die gearbeitete Zeit an sich darstellen.

Wenn Sie einen nach der Überleitung in die Personalwirtschaft erzeugten Entgeltbeleg nachträglich ändern, geht der Verweis auf den entsprechenden Satz im Arbeitszeitblatt verloren. Sie können sich zu diesem Satz dann keine
Möchten Sie eine abweichende Bezahlung erfassen, lesen Sie weiter unter:
Festlegen einer abweichenden Bezahlung.Einschränkungen
Die Option Arbeitsplatz des Entgeltbeleges können Sie nicht über das Arbeitszeitblatt füllen.