Benutzung der Ablaufdefinition 

Verwendung

Eine Ablaufdefinition besteht aus einzelnen Ablaufschritten. Diese Schritte umfassen die Einplanung von Programmen mit Varianten in die Jobsteuerung des SAP-Systems sowie Benutzerinteraktionen, bei denen ein Benutzer per Mail eine Information erhält.

Die Ablaufdefinition faßt mehrere Schritte graphisch zusammen. Ein Schritt in der Ablaufdefinition entspricht dabei einer Aufgabe im Aufgabenplan, nur mit dem Unterschied, daß der einzelne Schritt nicht direkt im Aufgabenplan auftaucht, sondern in der Ablaufdefinition enthalten ist, die dann im Aufgabenplan hängt.

Integration

Im Schedule Manager steht Ihnen der mehrstufige Arbeitsvorrat zur Verfügung. Der mehrstufige Arbeitsvorrat dient unter anderem der Verbesserung der Performance und der Erleichterung der Fehlerbearbeitung. Um mit dem Arbeitsvorrat des Schedule Managers zu arbeiten, legen Sie eine Ablaufdefinition an und planen sie im Scheduler ein. Weitere Informationen zu diesem Arbeitsvorrat finden Sie unter Zu verarbeitende Objekte auswählen.

Voraussetzungen

Anwendungsspezifische Anforderungen an die Oberfläche der Ablaufdefinition können mit Hilfe von Workflow-Profilen realisiert werden. Solche Profile können ggf. mit Unterstützung des Projektteams erstellt und ausgeliefert werden. Damit einzelne Verarbeitungen als Ablaufschritte zur Verfügung stehen, muß ein Programm vorhanden sein, der alle Verarbeitungsparameter versorgt und eine ergonomische Oberfläche aufweist.

Wenn Sie zum ersten Mal im SAP-System die Funktion des Workflow Builders benutzen, wählen Sie im Customizing Basis ® Business Management ® SAP Business Workflow ® Standardeinstellungen für SAP Business Workflow pflegen und dort dann Automatisches Customizing.

Weitere Informationen finden Sie unter Ablaufdefinition anlegen.

Weitere Informationen zur Fehlerbehandlung in Ablaufdefinitionen finden Sie unter Fehlerbehandlung.

Funktionsumfang

Sie können einzelne Ablaufdefinitionen mit beliebig vielen Ablaufschritten definieren oder Ablaufdefinitionen innerhalb einer „Ober"- Ablaufdefinition miteinander verknüpfen. Die "obere" Ablaufdefinition muß dann einer Anwendung (einer Anwendungskomponente) zugeordnet sein, die den Anwendungen der untergeordneten Ablaufdefinitionen übergeordnet ist.